Terra preta: schwarze Erde und
Schnellkomposter
Versuche, Experimente, Erfahrungen
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Produkt der Tupi-Indianer
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Portugiesisch Terra preta heißt übersetzt "schwarze Erde" und ist heute ein
Synonym [auch Terra preta nova] für die sehr fruchtbaren schwarzen Böden in
Amazonien, welche in der Umgebung vorgeschichtlicher Indianersiedlungen
gefunden wurde.
Kompostbau, Terra preta
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"Der Boden besteht aus einer Mischung von
[vorzugsweise] Holzkohle, Dung und Kompost, durchsetzt mit Tonscherben und
gelegentlich auch Muschelschalen. Auf diesem Boden trieben die frühen
Indianervölker, vor allem die Tupi, Ackerbau. "[wikipedia]
Besonders die Beimischung von Holzkohle scheint eine Depotwirkung für bestimmte
Nährstoffe zu sein und so wird momentan viel in diese Richtung und an
Naturdüngemitteln experimentiert und geforscht. So auch Horst Wagner in Meißen:

Am 18.08.09 habe ich die erste Versuchsbox mit Terra Preta, nach 7 Wochen
Rotte und Nachrotte, "geerntet".
Der Kompost wurde gesiebt (Körnung 0 -10 mm) und in ein neu angelegtes
Versuchsfeld eingearbeitet.
Daneben ist ein gleich großes Feld, ohne jeden
Zusatz, als Vergleich. Ausgesät wurden Radieschen und Herbstrüben.
Natürlich haben wir auch an den Kressetest gedacht.
20.08.09: Selbst in dieser Hitze, bei 32 Grad, und nach 7 Stunden in praller
Sonne, ist die TP-Erde noch feucht und ca. 4 Grad kühler als das
knochentrockene Nachbarfeld. Beim Giesen wird das Wasser von der TP-Erde
regelrecht aufgesogen, auf den Referenzfeld bilden sich sofort Pfützen.
22.08.09: Die ersten Radieschenpflänzchen wachsen auf beiden Feldern.

31.08.09 Die Herbstrüben, jeweils rechts und links oben in den Ecken, sind
im TP-Feld deutlich größer, die Radieschen erscheinen vitaler.
Im TP-Feld
sind viele "Beikräuter" erkennbar. Ursache kann hier die zu niedrige
Temperatur (47 Grad C.) während der Heißrotte sein.
Die nächsten Versuche
werden das zeigen. Der Kressetest war sehr erfolgreich.
und weitere Versuche: "Schnellkompost" - Test mit so
genannten "Impfstoffen" ->
1. "Humofix" -> "Humofix" ist ein Pulver aus 5 Heilkräutern, Eichenrinde, Milchpulver und Honig hergestellt von der Abtei Fulda.
2. Kräuterjauche.
3. Hefe-Zucker-Wasser Mischung.
4. Handelsüblicher Schnellkomposter --> mehr Infos:
Humusdünger kaufen
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Aktualität: Januar 2010
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