Trend zum eigenen Pool bleibt ungebrochen

Die Deutschen streben nach dem eigenen Pool. Das
Schwimmbad zuhause nimmt im allgemeinen Wellnessbegriff
einen bedeutenden
Stellenwert ein. Dabei zieht sich der Wunsch durch alle
Bevölkerungsschichten. Was einst als unerreichbares
Exklusivgut galt, ist dank der großen Bandbreite des
Schwimmbadbaus zum für nahezu jeden Eigenheimbesitzer
umsetzbaren Komfort und Mehrwert geworden. Das
beginnt bei Aufstellbecken, die aufgrund ihrer
Transportfähigkeit insbesondere für Mieter interessant
sind und reicht bis zu individuellen, völlig frei
geplanten Schwimmanlagen mit allem erdenklichen Luxus.
Persönliche Ansprüche, zur Verfügung stehender Platz und
natürlich das Budget bestimmen dabei den Grad der
Umsetzung persönlicher Vorstellungen.
Gerade diese Vielschichtigkeit und die Tatsache, dass
Schwimmbäder nicht einfach von der Stange gekauft werden
können, erfordern Spezialisten, die sich mit der Materie
Schwimmbad auskennen.
Formenvielfalt, mannigfache Materiallösungen,
Ausstattungsdetails, aber auch nicht selten diffizile
Planungsvorgaben durch gegebene Grundstücke oder bereits
vorhandene bauliche Konzeptionen und nicht zuletzt die
Installation der PoolTechnik an sich erfordert den Pool
Fachmann. Schwimmbadbauer ist die Bezeichnung der
Spezialisten, die von der Planung bis zu
Gesamtausstattung, ja sogar bis zu gestalterischen
Lösungen ein rundes Komplettprogramm anbieten und
umsetzen können. Unterstützung finden die Poolbauer
dabei beim bsw, Bundesverband Schwimmbad und Wellness
e.V. (bsw), der sich als gemeinnütziger Verband dem
öffentlichen Interesse seiner Mitglieder aus den
Fachgebieten des Schwimmbadbaus, der Pool Technik, der
Whirlpools sowie dem Bereich Wellness widmet.
Regelmäßige Schulungen, Lehrgänge und Ausbildungen, wie
beispielsweise zum TÜV-geprüften Schwimmbadbauer oder
zum bsw-Fachberater Schwimmbadtechnik, unterstreichen
das Profil und die Erfahrung der engagierten Branche.

Zudem stellt der bsw seinen Mitgliedsunternehmen
Richtlinien für den privaten Schwimmbadbau zur
Verfügung, um hohe Qualitätsstandards für die Kunden zu
gewährleisten.
Als einer der wenigen Branchenverbände in Deutschland
betreut der bsw Mitglieder aus allen
Wertschöpfungsstufen. Derzeit gehören dem bsw über 250
Mitgliedsunternehmen an. Der überwiegende Teil sind
Schwimmbadbauer, also Firmen, die in erster Linie
private Schwimmbadanlagen und Hotelbäder planen, bauen,
warten und sanieren. Die restlichen Mitgliedsunternehmen
sind Produktionsfirmen der Branche, wie beispielsweise
Hersteller von Pumpen, Filtern oder Fertigbecken und
Lieferanten von Wasserpflegemitteln. Hinzu kommen alle
in Deutschland ansässigen Großhandelsunternehmen der
Branche. Nahezu 90 Prozent der bsw-Mitgliedsfirmen haben
ihren Firmensitz in Deutschland, die übrigen Unternehmen
kommen aus dem europäischen Ausland.
Auf der Wertschöpfungsstufe der Schwimmbadbauer sind in
Deutschland rund 1000 handeltreibende Handwerkerbetriebe
aktiv, die ihren Umsatzschwerpunkt in der Schwimmbad-
und Wellnessbranche haben. Darüber hinaus gibt es einige
tausend weitere Betriebe, insbesondere aus dem Sanitär-,
Heizungs- und Klimahandwerk, die, wenn auch
unterschiedlich stark, in der Branche Aktivitäten
entwickeln In Westeuropa gibt es rund 2,5 Millionen
private Schwimmbadanlagen.
Nach Frankreich und Spanien gehört Deutschland dabei zu
den stärksten Märkten in Europa. Nach einer
GfK-Marktanalyse im Auftrag des bsw existieren in
Deutschland rund 660.000 private Schwimmbäder, davon
rund 126.000 private Hallenbäder, 472.000 in die Erde
eingelassene Außenbecken und 62.000 sog. Aufstellbecken
mit über 1 m Wassertiefe. In den vergangenen Jahren sind
mit geringen Schwankungen in Deutschland jährlich rund
12.000 private Pools hinzu gekommen.
Während über viele Jahre nur das eigentliche Schwimmbad
im Mittelpunkt der Investitionsentscheidungen stand,
wünschen immer mehr Kunden produktübergreifende
Freizeitkonzeptionen. Konkret: Neben dem Schwimmbad
sollen beispielsweise Dampfdusche, Sauna und/oder
Solarium die private Freizeitoase ergänzen oder
komplettieren. Aber auch das Schwimmbecken selbst wird
von vornherein mit zusätzlichen Wasserattraktionen, wie
beispielsweise Unterwasserscheinwerfern,
Gegenstromanlagen, Whirldüsen oder Nackenschwallduschen
geplant.
Diese Kundenwünsche spielen auch beim in den vergangenen
Jahren gewachsenen Sanierungsmarkt, insbesondere bei
privaten Hallenbädern, eine immer größere Rolle. Zum
anderen beschränken sich die Schwimmbadplanungen und
-konzeptionen nicht mehr alleine auf die klassische
Rechteckform oder das runde oder ovale Becken.
Phantasievolle Freiformlösungen finden seit einigen
Jahren insbesondere bei einem Gartenpool immer mehr
Anhänger.
Das typische Schwimmbecken gibt es also nicht mehr,
lediglich im Bereich der Rechteckbecken ist das Maß von
8 x 4 m häufig anzutreffen. Natürlich ist der Betrieb
eines privaten Schwimmbades mit Kosten verbunden.
Insbesondere im Bereich der Energiekosten hat die
Branche in den letzten Jahrzehnten aber eine ganze Menge
Innovationskraft bewiesen, um kostensparende und
umweltschonende Lösungen anbieten zu können. Nach einer
bsw-Erhebung muss beispielsweise die tägliche Nutzung
eines Außenschwimmbades bei der Größe von 4 x 8 m den
Besitzer nicht mehr als rund 3,- Euro pro Tag kosten,
wenn modernes Zubehör verwendet und zeitgemäße Technik
eingebaut ist.

Diejenigen, die einen eigenen Pool besitzen, sind auch
im eher wechselhaften Sommer Deutschlands im Vorteil. Da
müssen bei Sonnenschein nicht erst Schwimmbadtaschen
gepackt und in entlegene Freibäder transportiert werden.
Da gibt es keine Parkplatzprobleme oder Sorgen vor
diebischen Umtrieben während sich die Familie im Wasser
tummelt. Im Gegenteil: der Swimmingpool zuhause ist für
Eigenheimbesitzer die pure Wellnessoase. Der Gartentisch
oder die Terrasse mit persönlichen Liegeplätzen gleich
in der Nähe garantieren ungetrübte Entspannungsfreuden
rund ums Wasser. Spiel, Spaß und gesunde Fitness kommen
nicht zu kurz, sondern können ganz individuell ausgelebt
werden.
So zeigten sich Schwimmbadbesitzer auch von verregneten
Sommern weniger negativ beeindruckt: der schnelle Spurt
ins eigene Nass beim ersten Sonnenstrahl ist jederzeit
möglich. Jeder Schönwettertag (die gab es ja schließlich
auch) kann unkompliziert genutzt werden. Mit der Zeit
wird das Schwimmbadvergnügen immer saisonunabhängiger.
Längst lässt sich somit das Poolvergnügen nicht mehr auf
die einfache Formel „Sommer, Sonne, Ferien“ reduzieren.
Selbst Schwimmspaß im Freien beginnt im frühen Frühjahr
und endet im späten Herbst - für Freaks oder einfach
Abgehärtete ist die „Saison“ selbst im Winter nicht
beendet. Viele Gründe also, die dafür sprechen, über die
Anschaffung eines Schwimmbades, welcher Größe und
Ausstattung auch immer, nachzudenken, gibt es doch kaum
eine idealere Möglichkeit, Freizeit, Entspannung und
körperliches Wohlbefinden zu kombinieren. Die
Schwimmbadbauer stehen für eine erste Beratung gern zur
Verfügung.
Inspiration kann aber auch ein Besuch auf der Website
des bsw unter
www.bsw-web.de
sein. Hier finden Sie den Pool-Fachmann in Ihrer Nähe.
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Aktualität:
5/2011
Swimmingpool bauen
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