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Eine weitere sächsische Weihnachtsbäckerei: Pulsnitzer Pfefferkuchen:

Erzgebirge, Dresden, Sächsische Schweiz
und Lausitz - alles liegt nahe beieinander
und so lohnt es sich hier auch mal einen ruhigen, aber Erlebnisreichen Urlaub
zu verbringen.
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Geschichte des Dresdner
Weihnachtsstollen |
Bild: Dresdner Weihnachen 1908 mit
Christstollen unter dem Weihnachtsbaum im Hause des Malers Max Helas.
Die Herstellung des originalen Dresdner Stollen kannst du hier in der Bäckerei
H. Angermann miterleben.
Christstollen-Bäckerei |
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Dresdner Weihnachtsstollen II |
Original Fotos aus einer Dresdner
Stollenbäckerei (H. Angermann 1933).
Der Christstollen kommt aus den Ofen - fertig ist er noch lang nicht ...
Christstollen-Bäckerei II |
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Dresdner Weihnachtsstollen III |
Auch das Versandgeschäft des Dresdner Stollen
ist keine neue Erfindung. Für den Versand nach Übersee wurde der Christstollen
sogar aufwendig mit Zinkblech verpackt.
Christstollen-Bäckerei III |
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Die alte Dresdner Weihnachtstradition: Dresdner Christstollen
Das Backen von Christstollen ist in Dresden eine sehr alte
Tradition, welche die Historiker bis auf die Jahre um 1400
zurückverfolgen. Im Jahr 1474 taucht der Stollen das erste Mal
auf einer Rechnung des christlichen Bartolomäi-Hospitals auf. Er
wurde als Fastengebäck lediglich aus Hafer, Mehl und Wasser
hergestellt., denn damaligen katholischen Dogmen erlaubten keine
Verwendung von Milch und Butter und so war der Striezel - wie er
auch genannt wurde - ein recht fades Gebäck.
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Kurfürst Ernst von Sachsen und sein Bruder Albrecht wandten sich
deshalb mit der Bitte an den Papst, dieses „Butterverbot" außer
Kraft zu setzen. Sie hatten Erfolg. Der Heilige Vater schickte
ein als "Butterbrief" bekanntes Schreiben, dass mit gutem
Gewissen und Gottes Segen auch Milch und Butter für den Stollen
verwendet werden könne, wenn dabei ein angemessenes Bußgeld
entrichtet würde.
Allerdings hat sich der Dresdner Christstollen in seiner jetzigen
Qualität erst in diesem Jahrhundert durchgesetzt - dank
steigenden Wohlstands und der Verarbeitung edler Rohstoffe aus
aller Welt.
Ebenfalls im Jahr 1474 wird dann auch erstmals der inzwischen so
berühmte Dresdner Striezelmarkt erwähnt. |
Ab etwa 1560 kam ein weiterer Brauch auf, bei dem die Dresdner
Bäcker ihrem Landesherren zum heiligen Fest ein oder zwei
Weihnachtsstollen von 36 Pfund Gewicht übergaben. Jeweils acht
Meister und acht Gesellen brachten ihn zum Schloss. Siebzig Jahre
später übertrifft August der Starke alles bisher dagewesene.
Anlässlich eines Lustlagers für 24 Tausend Gäste, das er in der
Provinz inszeniert, backen die Dresdner Bäcker in seinem Auftrag
einen Riesenstollen von 1,8 Tonnen!
Das jährlich im Dezember in Dresden stattfindende Stollenfest
knüpft an diese Ereignisse an.
Warum er auch in Übersee begehrt ist:
Inzwischen ist der Dredner Christstollen ein Exportschlager. Schon vor
dem 2. Weltkrieg hat man ihn, in verzinnten Blechschachteln
eingelötet, in ferne Länder versandt. Und so manches Paket mit
dem köstlichen Weihnachtsgebäck bringt jedes Jahr bei Freunden
und Verwandten Erinnerungen aus Dresden oder der sächsischen
Heimat in die Weihnachtsstube und erfüllt so einen
Weihnachtswunsch.
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