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Amerikanische Häuser
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Für den Amerikaner muss das Haus
vorzugsweise einen praktischen Zweck erfüllen. Man muss in dem Haus bequem
wohnen können. Dabei ist es in den USA üblich, der Arbeit hinterher zu
ziehen und sich dort ein Haus zu mieten oder zu kaufen, wo der Job es
erforderlich
macht ... Bild oben © Fotolia
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... dabei macht man es oft so, dass ein älteres Holzhaus gekauft wird, es
einige Jahre bewohnt und saniert. Wird es erforderlich, sucht man sich dann
ein neues Heim und kann das alte "Gewinn bringend" verkaufen ...
© Fotolia - amerikanisches Holzhaus |
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In Deutschland wird ein Haus meist mit einem so hohen
finanziellen Aufwand gebaut, es werden Kraft, Nerven und
Freizeit investiert, dass man sich nicht vorstellen kann, jemals
wieder auszuziehen. Und gerade das erfordern in unserer heutigen
Zeit zunehmend die veränderten Lebensumstände.
Somit ist es eine Überlegung wert, mit einfacheren Bauweisen und
Baukonzepten und leichterem Lebensstil das Schaffen von eigenem Wohnraum zu erleichtern.
Was den Hausbau hier und dort weiterhin unterscheidet und sicher
auch prägt, ist der Umstand, dass das amerikanische Haus fast immer
von einem großen Grundstück umgeben ist. Steht eine Architektur frei im Raum und
wenig in Beziehung zu benachbarten Gebäuden, dann kann sich der Bauherr viel
freier entfalten. Das betrifft das Haus, wie auch den Garten, samt der
Einfriedung [Zaun oder Mauer], auf welche der Amerikaner aus Gründen der
Weitläufigkeit dann auch sehr oft verzichtet, siehe Bild oben.
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nicht sehr amerikanisch :-/ |
Wenn wir für amerikanische Wohnhäuser schwärmen, dann ist diese Bau-
und Lebensart aus Platzgründen nicht immer 1:1 auf unsere Eigenheimsiedlungen
übertragbar. Das beginnt schon mit dem Garten. Den Vorgarten amerikatypisch
ohne Gartenzaun zu gestalten, kann irgendwie kläglich ausfallen. Im Bild ist das
gut zu sehen. |
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American Foursquare, einfaches
amerikanisches Holzhaus mit Veranda |
Bild: einfaches, würfelförmiges, amerikanisches Holzhaus in American Foursquare
Stil [Viereck-Bau, Handwerks-Baustil aus nachviktorianischer Zeit]. Das sind die
typischen amerikanischen Häuser, in deren unteren Etage Wohnzimmer, Esszimmer
und Küche liegen und oben die Schlafzimmer und Kinderzimmer + Bad.
© Fotolia |
Das Besondere an diesen Häusern sind die Veranda-Anbauten und
die mit Schiebefenstern [Double-Hung-Windows] ausgestatteten Wohnzimmer. Mit solchen kleinen Extras
versehen, ist in diesen Häusern ein freier Lebensstil möglich, den wir so
gern romantisch verklären. Man kann so tatsächlich sehr natürlich und frei wohnen. Ich meine
das in dem Sinne, das die Lebensweise von im Freien bis in den
geschlossenen Raum hinein in vielerlei Abstufungen möglich ist.
Das Barbecue wird im Garten genossen. Im Sommer macht man sein
Nickerchen im Schatten der Nordveranda. Im Oktober kann man selbst noch bei
Regenwetter auf der Südveranda grillen und mit Freunden sitzen.
An einem sonnigen, warmen Februartag brauchst du nur das
Schiebefenster neben dem Küchentisch herunterzuziehen und sitzt quasi mit
einem Schlag mit deinem Nachmittagskaffe im Garten, der bis an das Haus
heranreicht. Man kann sagen, das Wohnhaus verschmilzt über die Veranda
hinaus mit dem Garten zu einem Ganzen. So gibt es zwischen Haus und Garten
weniger eine Grenze, als man das etwa mit dem Bau eines kostenaufwendigen
Wintergartenanbaues zu erreichen versucht.
Natürlich leben und wohnen bedeutet, so viel als möglich draußen
unter freiem Himmel zu verbringen - den Garten zu bewohnen. Das ist das
Fundament eines großzügigen Lebensgefühls - wohl weniger die Betrachtung des Gartens aus einem
Glaskasten heraus. Wobei ich die mit Schiebefenstern verglaste Veranda schon als
empfehlenswert erachte, funktioniert sie doch auch ganz anders als der so viel
geliebte deutsche Wintergarten.
Auch muss ich sagen, dass das gern verwendete Terrassendach beim
Reihenhaus sicher eine offene Veranda ersetzen mag. Aber es ist nicht das Gleiche
wie eine Hausveranda, die in der
Funktion auch ein nach außen verlegter Flur
ist, der mehrer Außentüren am Haus [Küche, Wohnzimmer, Esszimmer] miteinander
verbindet.
Durch die unmittelbare Verbindung der einzelnen Räume im
Parterre zum Garten hin, bekommt das Wohnhaus den Charakter eines Landhauses.
Hohe verglaste Türen bringen so Licht in das Haus, ohne dass die Fenster
überdimensioniert werden müssen. Das hat wiederum den Vorteil, dass in den
Räumen an den Wänden viel Stellflächen vorhanden sind. Eine voll verglaste
Wandfläche zur Terrasse hin ist also nicht immer nötig um "viel Garten in das
Haus zu integrieren", zumal Glasflächen in der dunklen Jahreszeit eher finster
und bedrohlich wirken. Dem gegenüber sehe ich immer den heitern Charakter,
den ein typisches Landhauszimmer ausstrahlt, und diese kommen mit sehr wenig
Glasflächen aus.
amerikanische Bungalow-Häuser
Der Begriff Bungalow und der dazugehörige Haustyp stammen von den Briten. Das
"Bengalische Haus" mit seinen ausladenden, schattigen Veranden [im tropischen
Klima] hat man sich also von den einheimischen Hütten abgeschaut und in die
profane, koloniale Gebrauchsarchitektur übernommen. Die Briten gruppierten
dabei ihre Räume um einen zentralen Wohnraum, ohne Flure. Letztere waren
durch eine umlaufende Veranda überflüssig, da nach Außen verlagert.
Diese Bauart wurde in den USA durch die Arts and Crafts-Bewegung
zum Prototyp
für den "American Bungalow", der in der Bauart ein Holzständerbau ist.
Wenn man es genau nehmen möchte, dann ist das amerikanische Bungalowhaus in den
Südstaaten der USA vom Klima her logisch einzuordnen und im Norden vielleicht
mehr der etwas modifizierte American Foursquare Stil. [2. Bild oben]
Ein Haus in
würfelförmiger Grundform ist wärmetechnisch von viel höherer Effizienz als ein
klassischer Bungalow oder gar ein Bungalow in L-Form. Wenn
USA-typischen Hausformen nun überall anzutreffen sind, so spielen eher Aspekte
wie "seniorengerechtes Wohnen" eine Rolle. Durch verbesserte Isolierung sind der
Umsetzung mittlerweile auch keine Grenzen mehr gesetzt.
An dieser Stelle sei auch der Hinweis gestattet, dass hier
Parallelen zum traditionellen japanischen Wohnhaus bestehen. Das
Prinzip alter japanischer Bauart kann durchaus mit einem Bungalowhaus in
unsere Klimazone transportiert und verwirklicht werde. Wenn auch das
japanische Wohnhaus bei uns nicht 1:1 kopiert werden kann. Grund sind die völlig
verschiedenen klimatischen Verhältnisse, welche die leichten japanischen Häuser
bei uns im Winter unbewohnbar machen.
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Ich
danke Ihnen für den Besuch dieser Website. Informieren Sie sich hier
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und schauen Sie doch morgen noch mal
vorbei, Sie haben sicher einige wichtige
Informationen übersehen :-)
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moderne Blockhäuser aus Dresdener Holzhaus-Tradition
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Kurz-Übersicht -> 1. -> Veranda statt Wintergarten
2. -> Schiebefenster
3. -> Garten, Veranda und Haus bewohnen ...
Traumhaus bauen -> ein unauffälliges Eigenheim oder die
individuelle Traumvilla? Das Traumhaus planen, worauf es ankommt. Nicht der
Geldbeutel allein entscheidet, ob ein Traumhaus wirklich ein Haus der Träume
ist ...

[Bilder, © Fotolia.de und BRILLANT! Blockhaus]
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