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Spielplatzgestaltung
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Kindertagesstätten:
Schatten ist das Wichtigste!
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Spielmöglichkeiten im Freien können noch so raffiniert
geplant sein, wenn nicht während der heißen und schwülen Tagen im
Jahr natürlicher
Baumschatten
den Spielplatz angenehm kühlt.
Dann hat man irgendetwas falsch gemacht und
keine Ahnung von jenen einfachen Dingen, auf die es im Leben ankommt ...
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Baumschatten hat viele Vorteile: Laubbäume
verdunsten Wasser, sie produzieren Sauerstoff und sie sind ein wirksamer
Windschutz (und mäßiger Lärmschutz) - dadurch entsteht ein angenehmes
Mikroklima. Noch wichtiger ist aber (nach meiner Meinung) die Fähigkeit der
Bäume Feinstaub zu binden, also diejenigen Luftverschmutzungen, die besonders
für Kleinkinder sehr schädlich sind. Eine ausgewachsene Buche, Eiche oder Kastanie
bindet pro Jahr etwa 100 kg Feinstaub!
kleine
Baumschule
Pflanzenmaterial für Spielplätze
So viel zu den Innenräumen -> diese müssen nicht
durch riesige Glaswände lichtverschmutzt werden (und Kinder im Sommer gebraten
...) -> die Kinder sollen viel und bei fast jedem Wetter nach draußen. So
wichtig im Freien Schatten und Bäume für unsere Kinder sind, so wichtig ist es
dann drinnen, wenn sie im Spielzimmer sind, dass hier der Schall durch
entsprechende Materialien geschluckt wird. Der Lärm in den Innenräumen, der
durch das Spielen der Kinder verursacht wird, ist heute ein viel zu wenig
beachtetes Problem und ein (krank machender?) Stressfaktor für Kinder und
Erzieher gleichermaßen.
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traditionelle Kita-Spielgeräte
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Man muss bei der Wahl der Spielgeräte das Fahrrad auch
nicht zweimal erfinden. Die traditionellen Spielplatzgeräte, wie Schaukel,
Klettergerüst (Kletterwand), Rutsche und der Sandkasten sind immer noch
die erste Wahl.
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Rutsche
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Schaukeln (Bild oben) sind bei unserem Nachwuchs immer noch
sehr beliebt - diese haben nur den Nachteil, dass sie gleichzeitig von
wenigen Kindern benutzt werden können. An der Rutsche ist das nicht so.
Hier können gemeinsam mehrere Kinder zugleich herumtollen.
Bild: Durch derartige Edelstahlwannen sind sehr individuelle
Rutschen möglich, auch als Geheimgang in einen Geheimgarten - oder als
Ausgang aus einen kleinen Irrgarten usw.
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Übriges: hier im Bild (oben) sieht man
schon die Problematik der Erosion an Erdhügeln. Gern werden im
Kindergartengelände kleine Hügel angelegt, wo dann die Kinder mit ihren
Spielautos runterrollen oder im Winter mit dem Schlitten runterrutschen können.
Meist müssen diese Berge im Frühling gesperrt werden, damit dort der Rasen
nachwachsen kann.
Sinnvoller sind da vielleicht gebaute Rampen (aus Holz?) die sich nahe
am Haus (Terrasse) befinden. Diese sollten dann nicht zu steil sein und
mindestens 3m breit.
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Planschbecken-Alternative
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Diese Konstruktion stammt von meiner
Frau ;-)
An heißen Sommertagen ist solch eine Rutschbahn eine super Alternative zu
den herkömmlichen Planschbecken. Vielleicht ist es ja möglich bei der
Rutsche im Kindergarten solch eine Nutzung im Vorfeld mit zu bedenken ...
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[zum Bild: vor der Rutsche liegen alte Folietischdecken mit denen man
die Rutschbahn beliebig verlängern kann]
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Sandkasten unter Weidendach
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Sandkästen sollten als abgeschlossene und etwas intime
Spielbereiche geplant werden.
Nahtlos in den Rasen übergebende Sandspielflächen (wie oft zu beobachten)
mögen vielleicht einer Art idealer Miniaturlandschaft näher kommen, doch
wie schon gesagt: wir reden hier von Kindergärten und diese erfüllen
zuerst einen Zweck.
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Der Sandkasten braucht also einen klaren
Abschluss - irgendwann wurde für diesen schon mal eine flache Sitzfläche (Brett)
erfunden - wo sich ein Kind auch mal draufsetzten kann, oder wo es eine
angenehm, erhöhte Spielfläche für die Sandförmchen hat. Immer öfter sieht man
kleine
Spielterrassen, die mit dem Sandkasten kombiniert sind - eine super Idee
finde ich.
Hier im Bild ist der Sandkasten in ein
Weidentipi integriert. Die Idee ist nicht schlecht. Trotzdem muss man bei
derartigen lebenden Bauwerken aus Weide wissen, das sie nur schwer zu bändigen
sind, wenn die Weidenruten erst mal richtig Fuß gefasst haben. Ich empfehle
deshalb einfach mal über die Verwendung traditioneller Heckengehölze für solche
Schattenlauben nachzudenken ...
Weidentunnel
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Klettergerüste
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Nach wie vor bei unseren Sprösslingen sehr beliebt:
Klettergerüste - sie gibt es heute in den vielfältigsten Formen, naturnah
aus Holz und Seilen oder in architektonischer Strenge aus Edelstahl.
Beide Formen können getrost im Kita-Gelände zum Einsatz kommen: die
strengen Formen nahe am Haus und die Naturmaterialien mehr im Gelände.
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Der 6. Sinn ist es übrigens, der durch
Klettergerüst, Rutsche und Schaukel geschult wird, den gibt es nämlich auch
noch. Neben Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen ist es der
Gleichgewichtssinn :-)
Und
noch etwas: es ist gut zu erklären, wieso die Kinder gern in Bäumen,
Spielgerüsten oder Baumhäusern herumklettern. Der Mensch ist nach seinem
Körperbau ein "Kletter- und Lauftier" ... also: Klettern und viel Bewegung sind
die beste Medizin gegen alle möglichen neuzeitlichen Beschwernisse ... auch für
uns Erwachsene.
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Matschstrecke
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Sehr beliebt sind die Matschstrecken - oder das Spielen mit
Wasser überhaupt.
Es ist wohl in jedem Bundesland gleich festgelegt, dass hierfür nur
Trinkwasser verwendet werden darf.
Um nicht versehentlich endlos viel Wasser zu verschwenden, ist es
sinnvoll, das Wasser erst in einen Vorratsbehälter zu sammeln. Mittels
einer Handpumpe wird das Wasser dann von den Kindern selber in die
Planschstrecke geleitet.
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Kletterwand als Sichtschutz
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Kletterwände sieht man auch immer öfter. Bei dieser
Kletterwand kann man nicht nur nach oben klettern sondern auch seitwärts.
Deise Wand kann einerseits als Spielgerät verwendet werden, andererseits
als Sichtschutz- oder Lärmschutzwand.
Sichtschutz
Windschutz
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Kletterburg mit Kletterwänden
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Hier eine schöne Kombination von Kletterburg und
Kletterwand. Das Foto stammt aus dem ega-Park in Erfurt, der ein lohnendes
Ausflugziel für die ganze Familie ist - für Gartenbegeisterte und für
Kinder gleichermaßen. Im ega-Park befindet sich wohl auch ein Freibad ...
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Erdtunnel
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Für Kinder muss die Kletterei nicht immer nur nach oben
gehen. Auch Tunnel sind interessant. Diese sind leicht durch entsprechende
Betonröhren zu bauen.
Auf die richtige Entwässerung ist allerdings zu achten. Wenn das
problematisch ist, dann wird der Tunnel halt oberirdisch in einen
Schlittenberg integriert.
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Spielgeräte aus Weide
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Spielgeräte aus Weide belassen das Umfeld der Kinder in
einer ruhigen Natürlichkeit.
Übrigens ist ein Weidentipi aus geflochtenen Weiden (wie hier im Bild)
echt praktischer, als eine Laube aus lebenden Weidenruten, weil diese mit
der Zeit derartig wuchern, dass sie durch Rückschnitt kaum noch zu
bändigen sind ...
Weidentipi
und mehr ...
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Spielgeräte, Spielplätze
Die besten Ideen bekommt man an hand v on Beispielen. Die wichtigsten Berater
sind letztlich aber die Kinder selber!!!
mehr Bilder und
ein Spielplatz in Hecken Die
Hecken sind weder zu hoch, noch zu niedrig: grüne Spielzimmer.
Spiel-Terrassen Besonders für
den Sandkasten geeignet ...
Spielplatz in luftiger Höhe Eine
Graslandschaft ...
sinnvolle Spielgeräte Tipps von
Johanna, einer Gartenarchitektur-Studentin
Themengärten
auf
Gartenausstellungen sind die beste Möglichkeit
Ideen für den Garten zu sammeln. Der Mensch ist ein Augentier
und was er in wenigen Minuten alles durchs Sehen erfassen kann,
das würde mit Lesen schon viel länger dauern.
Das Besondere dieser kleinen Schaugärten ist immer wieder die
Überraschung, wie es möglich ist, auf kleinen Flächen so viel
Atmosphäre zu schaffen.
 Das
Geheimnis sind die Gartenhecken und Mauern, die aus
zweidimensionalen Flächen romantische
Gartenräume zaubern.
Die
richtige Einfriedung macht den Hausgarten erst gemütlich - wir
trauen uns nur nicht, unserem Garten solche Räumlichkeit zu
geben, weil wir Hecken und Mauern immer etwas Negatives sehen
... die Nachbarn könnten ja denken, wir hätten etwas zu
verbergen ...
 Doch
überlege mal - eine stabile Gartenmauer wäre nicht nur
gestalterisch ein Zugewinn, sondern auch ein effektiver
Sichtschutz und ein Lärmschutz zugleich. Die Nachbarn werden es
dir auf jeden Fall danken, wenn sie von deinen Gartenpartys
nicht mehr so viel mitbekommen ;-)
 Hier
auf diesem Gartenportal kannst du dir viele Ideen und Anregungen holen und weil
hier alles an Infos etwas übervoll ist, empfehle ich dir morgen oder in einer
Woche noch mal rein zu schauen.
Die besten Ideen holt man sich durch gute Beispiele. Dafür hab ich extra
ein
Bilderarchiv in dem du herumstöbern kannst.
Gartenbilder
Übrigens:
wenn du eine Gartenschau besuchst, dann nimm dir einen Fotoapparat mit
und viel Zeit. Du kannst für deinen privaten Garten ruhig andere
Gestaltungs-Ideen kopieren, wobei später bei der Umsetzung alles schon ganz
anders aussehen kann, etwa wenn du mit anderen
Materialien arbeitest.
 Ideen kopieren ist die eine Sache. Du kannst auch versuchen eigene Ideen
systematisch zu entwickeln. Dazu habe ich hier auf der Homepage auch einige
Anleitungen gegeben. Das Problem ist meist nur der allererste Schritt, selber
kreativ zu werden. Vorstellungen hat man ja viele, man muss sie nur etwas
kanalisieren.
Für den Anfang ist es hilfreich, wenn du dir über den Nutzungszweck
deines Gartens [Balkon oder Terrasse] Klarheit verschaffst. Schon die alten
Gestalter wussten: der Zweck bestimmt die Form.
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