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Frühjahr
Sommer
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Bei den Stiefmütterchen hat man die Wahl zwischen den
Gartenstiefmütterchen [Viola-Wittrockiana-Hybriden]
und den kleinblütigeren
Hornveilchen [Viola cornuta]. Die Gartenstiefmütterchen
kann man auch gut mit anderen Frühlingsblumen mischen [Vergissmeinnicht,
vorgezogene getopfte Tulpen oder Narzissen]. Die Hornveilchen pflanze ich
lieber nur allein, weil sie sich mehr bodendeckerartig ausbreiten.
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Gartenstiefmütterchen funktionieren fast immer -
notfalls auch im Schatten [siehe auch unten Vergissmeinnicht und Gemswurz]
Stiefmütterchen gibt es als getopfte Ware, seltener aus dem Freiland [nur
ausgegraben]. Bei der weiteren Pflege werden die getopften Pflanzen etwas anders
behandelt - man düngt sie etwas mehr.
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Freilandstiefmütterchen ziehe ich mir im Garten selber, indem ich Jungpflanzen
Anfang September mit auf die frisch gepflanzten Erdbeerbeete setze . Dort
überwintern die Stiefmütterchen und können dann im April umgesetzt werden.
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Hornveilchen als pflegeleichte Grabbepflanzung, Wechselpflanzung
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Hornveilchen brauchen nicht ganz so viel Pflege wie Stiefmütterchen. Sie kommen mit
weniger Wasser aus und wollen auch keinen besonderen Boden.
Im Bild ist das Grab von Frére Roger Schütz [12. Mai 1915 - 16. August 2005] zu
sehen. Frére [Bruder] Roger gründete 1949 die erste ökumenische Ordensgemeinschaft [Taize,
Frankreich] der Kirchengeschichte.
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Vergissmeinnicht, besonders die blauen Sorten sind wunderschöne Frühlingsblumen
auch für Schatten!
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Myosotis alpestris, die Gartenvergissmeinnicht eignen sich wunderbar als Beipflanzung zu den Stiefmütterchen oder Hornveilchen. Sie verblühen zwar
schneller, aber wenn man nur einige Exemplar pflanzt, den fallen die abgeblühten
Blumen nicht weiter auf.
Man sollte die verblühten Vergissmeinnicht ruhig an Stellen, wo sie nicht stören, aussamen lassen. Die kleinen Pflänzchen werden dann im kommenden Jahr blühen.
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rosa und blaue Vergissmeinnicht zusammen mit rosa Bellis [Tausendschönchen,
gefüllte Gänseblümchen]
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Hier mal eine wunderschöne, leichte Mischpflanzung von Vergissmeinnicht
und Bellis perennis.
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Man könnte zwischen diese Vergissmeinnicht auch
mittel und spät blühende Tulpen setzten um Farbe in die Pflanzung zu
bringen. Die mittelfrüh blühenden, wenn sie gleichzeitig mit den Vergissmeinnicht
blühen - die spät blühenden, wenn die Tulpen die Myostis-Blüte ablösen sollen.
Die Zwiebeln dafür müsste man allerdings im Jahr zuvor in Töpfen
vorkultivieren, wenn man sie im März als Wechselpflanzung aufs Grab bringen
möchte:
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in Töpfen vorkultivierte Tulpen pflanzen ...
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Es ist wichtig zu wissen: es gibt zeitig blühende Tulpen [Anfang April].
Daneben sind mittelfrühe Tulpen beliebt [Mendel-Tulpen, Triumph-Tulpen, Ende
April] und spät blühende Tulpen [Darwin-Tulpen, Cottage-Tulpen,
Rembrandt-Tulpen, Papagei-Tulpen, und späte gefüllte Tulpen - Anfang Mai oder
gar erst ab Mitte Mai in Blüte] Tulpen wollen möglichst in voller Sonne stehen und im
Frühjahr benötigen sie ausreichend Wasser.
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Bellis perennis, Tausendschönchen, das Gänseblümchen in kultivierter Form
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Oben hatten wir schon Tausendschönchen mit Vergissmeinnicht zusammengepflanzt gesehen.
Das ist eine prima Kombination.
Im Bild ein ungefülltes Tausendschönchen.
Bekannter sind vielleicht die gefüllten Sorten, doch mir gefallen die einfachen
mehr. Es gibt übrigens auch
langstielige Sorten, speziell für Frühlingssträußchen.
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Blumennachbarn: man kann die Bellis perennis mit Vergißmeinnicht mischen oder mit vorgetriebenen Muscari! [Traubenhyazinthen]
oder auch mit Gartenhyazinthen.
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Doronicum orientale, Gemswurz
Frühlingsmargerite
Halbschatten - Schatten
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Das ist meine Geheimwaffe für schattige Gartenecken, wo auch mal paar
Frühlingsblumen wachsen sollen. Doronicum orientale ist zwar eine Staude, doch
man kann diese während der Blüte gut verpflanzen. Im Freiland blüht sie erst
gegen Ende April, aber man kann sie im Garten unter Folie etwas verfrühen.
Gemswurz
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Doronicum lässt sich als dauerhafte Staude auch mitten im Efeu kultivieren.
So habe ich schon einige Gräber bepflanzt.
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Doronicum orientale, eine niedrige Sorte
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Wenn Doronicum unmittelbar neben dem Gartenkrokus [Crocus vernus] steht, dann
öffnen sich die gelben Blüten genau dann, wenn die Krokusblüte vorbei ist.
Außerdem kaschieren die hellgrünen Blätter des Gemswurz anschließend die
absterbenden Laubbüschel der Gartenkrokus. Also: Gemswurz immer zu den Krokus
pflanzen.
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weitere Blüten-Ideen:
Ich danke Ihnen für den Besuch dieser Website.
Informieren Sie sich hier ausführlich über Gestaltung - Preise - und Produkte ...
und schauen Sie doch morgen noch mal vorbei, Sie haben sicher einige wichtige
Informationen übersehen :-)
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die schönsten Bild-Motive als e Card, Grußkarte versenden
Kurz-Übersicht -> Pflegetipp und Bepflanzung:
1. -> besser wenige, einfache und üppige
Pflanzungen, als verkümmerte Exoten!
2. -> Düngen ist wichtiger, als viel Gießen
Häufige Frage: warum wächst nichts ordentlich auf dem Grab??? |

Besser die Pflanzfläche etwas verkleinern, als
mager zu bepflanzen! Weniger ist mehr! Blumen sollte man nicht zwischen Hecken
versenken, wie hier im Bild.
Hecke: Euonymus fortunei 'Emerald'n Gold' - man kann diese
gelbgrüne "Kriechspindel" auch als immergrünen und pflegeleichten Bodendecker
verwenden.
Tipps zur Bepflanzung und zur Pflege: egal, ob du Stiefmütterchen pflanzt, Bellis
[Tausendschönchen]
oder Vergissmeinnicht, es ist praktisch bei so einer Pflanzfläche die alte
Wechsel-Blumenpflanzung jeweils mit dem
Spaten auszugraben. [Es ist immer besser, eine kleinere Pflanzfläche anzulegen, Bild unten]. Dann lockert man mit dem Spaten gleich noch den Boden etwas
auf und bringt reichlich neue
Blumenerde auf. Man tauscht also den Boden der
Pflanzstelle regelmäßig aus. Das ist besonders wichtig, wenn Großgehölze in der
Nähe stehen. Von diesen wächst beständig Wurzelfilz in die Pflanzfläche
und das schon aus dem Grunde, weil hier immer gegossen wird. So werden die
Wurzeln der Bäume durch das Wasser förmlich angezogen. Durch häufiges Graben
wird dem Wurzelwachstum etwas Einhalt geboten.
Das zu viele Gießen des Grabes ist oft der Grund, warum man
so manchen Grabstelleninhaber klagen hört. "bei mir wächst nischt" [auf dem
Grab]. In meiner langjährigen Tätigkeit als Friedhofsverwalter habe ich das sehr
oft gehört. Der Grund ist meist, dass zu viel gegossen wird. Das wäscht die Pflanzennährstoffe
im Boden
aus. Dazu kommt der Wurzelfilz von Bäumen. Die richtige Pflegemaßnahme
ist, bei Wechselpflanzungen [die man dann besser einschränkt] regelmäßig
vor den Pflanzarbeiten den
Boden umzustechen und weitgehend austauschen. Dann wird in der Folge regelmäßig und moderat
gedüngt. Das ist wichtiger, als viel zu gießen.

Ein weiteres Manko, ganz oben im Bild zu sehen - wird die Fläche zu dünn bepflanzt
und bleibt viel Platz mit dunkler Erde dazwischen frei, dann heizt die Sonne den
Boden stark auf. Die Folge ist, dass sich die Pflanzen überhitzen
[Stiefmütterchen mögen das gar nicht] und die obere Bodenschicht trocknet zudem
aus. Deshalb predigen die Gärtner auch immer: Bodendecker pflanzen und Blumen
nicht zu breit auseinander pflanzen. Bodendecker und das Pflanzengrün beschatten
und kühlen den Boden. Man will es nicht glauben, aber es ist so: trotz des Mehr
an Pflanzenwuchs bleibt der Platz feuchter
:-)
4/11
Beispiel: Frühjahr, Wechselpflanzung |
Gartenausstellungen sind eine gute Möglichkeit, um Anregungen für die
Grabgestaltung zu bekommen. Auf jeder Bundesgartenschau und
Landesgartenschau ist auch die Grab- und Grabmalgestaltung ein Thema.
Solche Ausstellungen sind natürlich Leistungsschauen, und es werden nicht selten
Beispiele gezeigt, die in der Praxis wohl eher die Ausnahmen sind.
Hier im Bild ist ein schönes Beispiel, wie man ein Grab einfach, schön und
relativ pflegeleicht gestalten kann. Der Grabstein ist schlicht und in guter
handwerklicher Ausführung gearbeitet.

Weiterhin ist das Grab mit robusten, immergrünen Bodendeckern bepflanzt. In
diese Fläche könnten allerdings auch frühblühende Zwiebelpflanzen gesetzt
werden, dann würde der Gesamteindruck der Ruhestätte etwas aufgelockerter erscheinen.
In der Mitte hat man einen Blumentuff mit Wechselpflanzung eingerichtet. Die
symmetrische Gestaltung bringt optische Ruhe ins Bild. Solch eine symmetrische
Ausrichtung aller Teile einer Grabstelle finde ich sehr wichtig. Soll das Bild
lebendiger wirken, so ist es eine gute Idee, einige Stauden [oder wie erwähnt,
Zwiebelpflanzen] mit lockerem Wuchs einzustreuen, so dass der Bewuchs etwas
natürlicher wirkt. Trotzdem muss immer wieder gesagt werden: ein Grab ist nichts
Natürliches. Es ist ein Kulturwerk des Menschen. Die Idee vom "natürlichen Grab"
ist eine Illusion, wie etwa die Gedankenkonstruktion von menschlichen
Ruhestätten im Wald. Sobald ein naher Angehöriger "sein Grab" öfters besuchen
und Blumen niederlegen will, wird der Begräbnisort kein idyllischer Naturplatz
mehr sein. Und so ist es viel ehrlicher, Friedhof und Grab als das zu
kennzeichnen was es ist -> Menschenwerk. 4/11


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