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Symbole-Lexikon
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Grab und Grabmal
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Tau |
Das Grabmal von Friedrich Press hat die Form
des Tau - in Anlehnung an das Alte Schriftsymbol X.
Das Tau steht in den ältesten Alphabeten der Menschheit als letzter Buchstabe.
Der früheste, hyroglyphische Sinn kann mit
"Zeichen, Unterschrift oder Signum"
beschrieben werden.
(Friedrich Press Bildhauer in Dresden
1904 - 1990)
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Es ist möglich, dass das Tau-Kreuz ursprünglich eine geschnitzte Markierung auf
Kerbhölzern war, wo es Ziffer oder Zahl sein konnte. Kerbhölzer besaßen auch
einfache gekerbte Besitzerzeichen, was uns wieder auf das "Signum" verweist.
Lateinisch: signare "ein Kreuz machen".
Ein Schreibunkundiger verwendet noch heute drei Kreuze: XXX als "Unterschrift"
und er zeichnet in Wahrheit lediglich dreimal das Tau auf - auch das oft
unbedacht gewünschte "teu, teu, teu" hat nichts mit der Anrufung des Teufels zu
tun, sondern ist ein dreifaches "Signum" - oder anders gesagt:
ein dreifacher archaischer "Segen".
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Noch heute gibt es Gegenden in Deutschland, wo die Hausfrau keinen Brotlaib
anschneidet, ohne ihn dreifach zu bekreuzigen, was aber nicht christlichen
Ursprungs ist, sondern auf die drei Tau-Kreuze zurückgeht.
In der 1000 finden wir das Tau sprachlich wieder: tau-is-end = Tausend
(Das Tau, die letzte Buchstabenziffer im Alphabet).
Das ist nicht verwunderlich, da in ältesten Zeiten Buchstaben auch Zahlenwerte
besaßen, um mit ihnen Zahlen zu benennen. In den ursprünglichen Alphabeten war
1000 der höchste Zahlenwert.
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Die altgriechische Zahlenschrift, welche
möglicherweise minoischen
Ursprungs ist, kennt das X mit dem Zahlenwert 1000: |
Was es sonst noch so auf dieses Webseiten gibt Liebesgedichte:
Herbstsonnenschein,
Der liebe Abend lacht so still herein,
Ein Feuerlein rot
Knistert im Ofenloch und loht ....
>>weiter
zum schönsten Herbstgedicht und Liebesgedicht von J. Schlaf
oder etwas ganz anderes:
Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele in Sachsen
Grabmale
Symbolik
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Liebesgedichte
Symbol,
Symbole, Symbolik für Grabmal, Grabstein, Grabmale, Naturstein, Gartenplastiken
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Stichwortverzeichnis: Symbole II
Impressum
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Eine gute Möglichkeit zur
Information über die Grab und Grabmalgestaltung sind die aktuellen
Gartenschauen,
wie BuGa oder Landesgartenschauen. Dort gibt es jeweils Mustergräber mit
gestalteten Grabmalen und jeweils entsprechend der Jahreszeiten
Bepflanzungsbeispiele für Gräber.
Grabausstellungen
Allerdings mau man wissen, dass man bei diesen Ausstellungen
eine Leistungsschau der
Friedhofsgärtner
und Steinmetzen vor sich hat. Nicht selten ist man etwas entmutigt, wenn man
sich die wunderschönen Wechselpflanzungen der Ausstellungsgräber sieht und mit
den eigenen Möglichkeiten vergleicht.
Wer sich über eigene Gestaltungsmöglichkeiten Gedanken macht,
der sollte sich trotz allem den L eitsatz
zu eigen machen: weniger ist mehr ...
Bei der Grabmalgestaltung ist das besonders zu beachten, da
man hier immer wieder zur Überfrachtung der Grabmalgestaltung neigt, ob im Form,
in Beschriftung oder manchmal auch in der Symbolik.
Bei der Herangehensweise, ein Grabmal zu entwerfen, solltest
du dir immer vor Augen halten, dass so ein Grabdenkmal wirklich auch ein Denkmal
ist.
Es
soll an das Leben des verstorbenen erinnern und für ihn sprechen.
So wie im Leben manchmal Blumen oder eine schöne Melodie
helfen einem schwierigen Gedanken Ausdruck zu verleihen, so kann das auch ein
Grabmal - aber in Harmonie der
Proportionen und Einfachheit ...
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