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von Alexander |
Herbstlaub auf den Wegen, Herbstlaub auf dem See
Einsamkeit und Stille Aber ...
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von Alexander |
Eiserne Fesseln Kennen die Sagen Alte Geschichten sind neu
Am Morgen sind sie noch leicht zu tragen Am Abend ...
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Glücklich wem in erster Liebe
Glücklich, wem in erster Liebe
Die Geliebte sich ergeben,
Wem sie in der ganzen Fülle
Gab das unberührte Leben.
Sicher wird sie ihn umschließen
In unwandelbarer Liebe,
Und ein Stern ihm wird sie bleiben,
Wird die Welt auch schwer und trübe.
Aber glücklicher sie selber,
Die das seltne Glück errungen,
Daß sie nie um Truggestalten
Zärtlich ihren Arm geschlungen.
Die den frommen Kinderglauben
Ihrer Liebe nicht zerstörte,
Die zugleich schon dem Geliebten
Und sich selber noch gehörte.
Theodor Storm
Ich bin mir meiner Seele
Ich bin mir meiner Seele
In deiner nur bewusst,
Mein Herz kann nimmer ruhen
Als nur an deiner Brust!
Mein Herz kann nimmer schlagen
Als nur für dich allein.
Ich bin so ganz dein eigen,
So ganz auf immer dein. --
Theodor Storm
Nachts
(ein Liebesgedicht)
Wie sanft die Nacht dich zwingt zur Ruh,
Stiller werden des Herzens Schläge;
Die lieben Augen fallen dir zu,
Heimlich nur ist die Sehnsucht rege.
Halbe Worte von süßem Bedeuten
Träumerisch über die Lippen gleiten.
Theodor Storm
Ich liebe dich
Ich liebe dich, ich treibe Kinderpossen,
Du lächelst nur, was dir so reizend lässt;
Ist denn das Märchenreich, das uns umschlossen,
Der Kindheit letzter, wunderbarer Rest?
Theodor Storm
Noch einmal!
Noch einmal fällt in meinen Schoß
die rote Rose Leidenschaft;
noch einmal hab ich schwärmerisch
in Mädchenaugen mich vergafft;
noch einmal legt ein junges Herz
an meines seinen starken Schlag;
noch einmal weht an meine Stirn
ein juniheißer Sommertag.
Theodor Storm
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Eines
der schönsten Sommergedichte
Klingt im Wind ein Wiegenlied,
Sonne warm hernierdersieht;
Seine Ähren senkt das Korn;
Rote Beere schwillt am Dorn;
Schwer von Regen ist die Flur -
Junge Frau, was sinnst du nur?
Theodor Storm
Sommergedicht von Ina Seidel
Herbstgedicht 1
Herbstgedicht 2
Liebeskummer ? nö:
Schlag ihn tot.
Wenn du zauderst und in Angst
Vor dem Nebenbuhler bangst,
Laß das Lieben, Laß das Küssen!
Lieben heißt aus Feuergüssen
in verschwiegne Mondesnacht
Unversehrt den Raub gebracht.
Zipfelt hinter jenem Baum
Deines Mitbewerbers Saum,
Höhnisch lach dem Sich-Verberger,
Daß er stickt vor Wut und Ärger:
Tigert er auf dich hinaus,
Tatz ihn! Wie die Katz die Maus.
Laß ihn liegen. Rotes Blut
Düngt die Erde gern und gut.
Dann im dunklen Frühlingsgarten
Wird dein Mädchen dich erwarten
Und empfängt den stolzen Herrn -
Zärtlich grüßt der Liebesstern.
Detlev von Liliencron
Verbotene Liebe
Die Nacht ist rau und Einsam,
Die Bäume stehn entlaubt.
Es ruht an meiner Schulter
Dein kummerschweres Haupt.
Der Fuchs schnürt durch die Felder;
Wie ferne ist der Feind.
Gleichgültig glänzen Sterne;
Dein schönes Auge weint.
Du brichst ein dürres Ästlein,
Das ist so knospenleer,
Und reichst mir deine Hände -
Wir sahn uns nimmermehr.
Detlev von Liliencronnoch ein kurzes
Liebesgedicht |
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