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Bambushain | Bambus wirkt
leicht und transparent und er hat tatsächlich etwas von jener ersehnten
fernöstlichen Gelassenheit :-)
Hier wurde der Bambus von untern her etwas aufgeputzt und schmächtige Triebe
ausgeschnitten. Mit optimaler Düngung und Wässerung entsteht so, aus dem
dicken Bambusgebüsch ein lockerer Bambus-Hain. |
Ein kleiner "Bambushain" ist nicht nur Sichtschutz, sondern auch ein
hervorragender Windschutz, denn in ihm wird der Wind gekämmt und damit quasi
herunter-transformiert. Einfache Bretterwände oder Mauern eignen sich
weniger als Windschutz, da sich hier der Wind kanalisiert wird und verwirbelt.
Windschutz auf der Terrasse
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Pfad in einen geheimen Garten ....
Ein kleiner Bambuswald kann zwei Gartenteile voneinander
trennen - oder sagen wir besser: "verbinden". Wenn der Pfad durch die Bambusrohre etwas geschwungen ist, dann bleibt
der Sichtschutz voll erhalten.
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Solch ein Pfad ins Ungewisse weckt die Neugier. Und Neugier zu wecken
ist ein wesentlicher Aspekt, Gärten interessant zu machen. Diese Effekte
bediente man sich besonders im 18. Jahrhundert, als die Landschaftsgärten Mode
wurden.
Wichtig ist, wenn du einen Hain anlegen möchtest - sei er aus Bambus -
oder aus Ziergehölzen [etwa Zierkirschen] - dass immer nur eine Art und Sorte
gepflanzt wird!
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BLeichtigkeit vermittelt der Bambushain
hier als Spielplatz umgesetzt |
Ein Spielplatz mit dem Gestaltungsthema: Luft.
"In luftiger Höhe können Kinder und Besucher entdecken, schauen und spielen.
Schwingende und rauschende hohe Gräser (Bambus und Chinaschilf, Miscanthus x
giganteus) füllen das Spielfeld und grenzen den Spielplatz von der Umgebung
ab. Die Kinder tauchen in eine im Wind rauschende Gräserwelt ein ... |
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BLeichtigkeit vermittelt der Bambushain
hier als Spielplatz umgesetzt |
... ohne den Boden zu berühren, kann man sich hangelnd, schaukelnd, auf den
Seilen balancierend bewegen.
Auf Holzhäckseln, die den gesamten Boden bedecken kann man federleicht
laufen.
Der Orientierung dienen "Schau-ins-Land"-Podeste." |
[Buga 2007 (Ronneburg), Planung: Krüger, Dresden]
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Bambus und Architektur |
Hier noch mal der Bambushof, den ich schon an anderer Stelle gezeigt
habe.
Hier wollen wir uns diesen unter dem Gesichtspunkt der Kombination von
Bambus mit Architekturelementen betrachten ... |
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etwas Besonderes |
... ein Bambusgärtchen irgendwo auf freiem Felde ist nie so interessant,
wie etwa in der Verbindung mit Kleinarchitekturen oder Mauern. |
Im Bild sind es Garteneinfriedungen [Chinesischer Garten Berlin Marzahn,
Bochum], die an einigen Stellen transparent gehalten wurde. Sie machen den
Einblick auf den Bambusgarten zur Besonderheit werden.
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optische Erweiterung |
Hier nochmals ein Ausblick auf den Bambus- Hofgarten, aus einem
Pavillon.
Der Garten selber ist nicht
besonders groß, aber die Bambuspflanzung macht die Gartenanlage
optisch weitläufiger, als sie in Wirklichkeit ist ... |
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Teehaus für die japanische Teezeremonie in einem kleinen
Bambusgarten
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Das Teehaus für die berühmte Teezeremonie der Japaner ist in ihrer Idealform eine
schlichte, mit Stroh gedeckte Berg-Hütte.
Hier steht sie in einem Bambushain ...
Hütte und Bambus ergeben eine scheinbar natürliche Einheit ... in
Wirklichkeit ist es der Kontrast von Menschenwerk und Natur ... allerdings
dargestellt in äußerster Zurückhaltung ... so wird der Gegensatz zur
Harmonie ...
Bambusgarten
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Ich danke Ihnen für den Besuch dieser Website. Informieren Sie sich hier
ausführlich über Gestaltung - Preise - und Produkte ...
und schauen Sie doch morgen noch mal vorbei, Sie haben sicher einige wichtige
Informationen übersehen :-)
kleine
Baum-Schulung
Bambus-Sichtschutz
Bambus-Terrassen
Bambus-Zäune
Impressum
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Der Gartenhain als Gestaltungskonzept:

Haine sind keine Natur-, sondern Kulturlandschaften. Hainartige Wälder
entstanden in Mitteleuropa besonders in vorgeschichtlichen Zeit, als Wälder
mit von Nutztieren beweidet und überweidet wurden.
Diese so genannte Waldweide
verhinderte, dass sich der Wald regenerierte und so konnte etwa über einen
Zeitraum von vielen hundert Jahren ein stattlicher Eichenhain entstehen, dessen
Baumbestand nur alte, große Baumriesen. Die nächste Stufe der
überweideten Wälder sind übrigens die Heidelandschaften. Wurden also die
Wälder so lange beweidet und Nutzholz geschlagen, dass auch die
Hainlandschatzerstört wurde, so blieben nur noch Heidelandschaft übrig. Doch
zurück zu den alten Baumriesen:
Wir können uns in der Phantasie gut ausmalen, dass uralte
Waldhaine auf die Menschen großen Eindruck gemacht haben und dass diese dann
als heilige Orte verehrt wurden. Man kennt dies aus den verschiedensten
Kulturkreisen. Vielleicht ist der Hain auch das Vorbild für den archaischen
Tempelbau, der später mit seinen Kolonnaden aus Stein eine Erinnerung an die
heiligen Wälder darstellt.
Als der legendäre König Salomo vor 3000 Jahren von seinem
Baumeister Hiram Zedern- und Zypressenholz, für seinen Tempelbau aus dem
Libanon anforderte, war das zur Zeit der Antike schon das Ende einer vom
Menschen gemachten ökologischen Katastrophe, die bereits in der
vorderasiatischen Bronzezeit ihren Anfang genommen hatte.

Schon damals holzte man für Bauholz, Brennholz und für den
Schiffsbau großflächig bewaldete Gebirgszüge ab. Die Überweidung mit Schaf-
und Rinderherden tat das Übrige.
In den steinernen Tempelbauten der Bewohner dieser Landstriche,
besonders aber in den Tempelbauten der Griechen und Ägypter finden sich
anfangs noch Holzbautechniken, die von den Steinmetzen auf den Steinbau
übertragen wurden. Das waren besonders die Säulenhallen. Und die
Säulentempel waren im eigentlichen Sinn, zu Stein gewordene heilige Haine.
Im 1. Buch der Könige (Bibel), Kapitel 7 ist der Bau des
Libanon-Waldhauses von König Salomo beschrieben, der parallel zum Tempelbau
verlief:
“An seinen Königshäusern baute Salomo dreizehn Jahre, bis er sie ganz
vollendet hatte. So baute er das Libanon-Waldhaus, hundert Ellen lang,
fünfzig Ellen breit und dreißig Ellen hoch. Auf drei Reihen von Zedernsäulen
legte er eine Decke von Zedernbalken und deckte auch mit Zedernholz die
Gemächer über den Säulen; und es waren fünfundvierzig Säulen, je fünfzehn in
einer Reihe. Und Gebälk lag in drei Reihen, und Fenster waren einander
gegenüber dreimal. Und alle Türen und Fenster waren viereckig.“
der Text beschreibt weiter den Bau der Paläste
Gleichzeitig baute man schon mit Stein, der das Holz ersetzte,
wobei die Säulen zum Teil noch hölzerne Stämme waren, also ein Stück
gebauter Hain – ein Stück gebauter Libanon-Wald.
Auch die ägyptischen Tempelhallen, wie die in Karnak, glichen
einem heiligen Hain.
Ihre Decken zeigten das Blaue des Himmels, Sterne und schwebende Geier. Ihre
Säulen waren meist als Pflanzen geformt, als Papyrus, Lotos oder Palme. Es
gab einfache und gebündelte Säulen. Sie standen auf einer niedrigen Basis,
hatten vielfach einen starken eingezogenen, von Deckblättern umhüllten Fuß
und zum Teil einen ausgebauchten Schaft. Den Säulenkopf bildeten geöffnete
Blüten oder Knospen, Dolden oder eine Reihe von Palmblättern.
Im Säulensaal von Karnak tragen 16 Reihen von mächtigen Säulen
das Dach. Sie lassen nur wenig Raum zwischen sich. Alle sind reich mit
bunten Reliefs und Hieroglyphen geschmückt. Die zwei mittleren Reihen sind
21m, die übrigen 13m hoch. Die 3 erhöhten Mittelschiffe erhalten durch
Gitterfenster gedämpftes Licht. In diesen Räumen kamen sich die Menschen
wohl zwergenhaft klein vor. Ein Maximum an Aufwand – aber auch ein Maximum
an Eindrücklichkeit.
Die Griechen führten diese Art der Bauweise in ihren wesentlich
einfacheren Tempeln auf ein anderes Maß zurück. Ein Optimum an Nutzbringung
und ein Optimum an Schönheit.
Wo mögen die Griechen ihre Anregungen für dieses Denken gefunden haben ?
Interessant ist, das den Griechen eine entwickelte Gartenkunst
fremd war (anders in Rom!). Ihre Tempel und Paläste bauten sie frei in die
Landschaft.
Auch der oben schon erwähnte König Salomo besaß keine besonderen
Gartenanlagen – denn in den Lichtungen des Libanonwaldes, in den er seinen
Wohnhaus bauen ließ – hätte sich ein Garten gegen den uralten Zedernwald
wohl erbärmlich ausgenommen.
Ähnlich war dies bei den Hellenen. Sie brauchten keine Kunst- und
Ziergärten, denn sie besaßen diese schon. Ich meine damit ihre
Obstplantagen. Und von den vielen Obstarten pflanzte man auch den edelsten
und nutzbringendsten Baum – den Ölbaum. Karl Foerster beschrieb ihn mit
folgenden Worten:
"Welch merkwürdige Mischung von morbidem Stammwerk mit tropisch
kraftvollem Silberlaubgeäst ist doch der Ölbaum. Er weckt keine Liebe auf
den ersten Blick, aber lerne ihn erst mal vierzehn Tage kennen!
Nie ist er schöner als im Mondlicht. Er ist ein wahrer Mondscheinbaum. Auf
Wind und Regen antwortet er mit Silberschauern ..."
Vielleicht hat man mit der Schönheit eines uralten Ölbaumhaines
im Irdischen eine Grenze erkannt ... eine durch höchsten Nutzen und
Zeitlosigkeit gesteigerte Schönheit.
(Beisp. Streuobstwiesen)
Baukunst Äquivalent sehe ich in der antiken Architektur mit
ihrem Maßhalten im Gegensatz zur ägyptischen Architektur ... eine Grenze, wo
Schönheit und Nützlichkeit gleichgewichtig ineinanderwirken. Dieses
Maß-halten in der Architektur der Griechen und später auch in der der Römer
sehe ich persönlich den bedeutungsvollsten Aspekt dieser alten Baukunst
aus Stein.
Holz, Stein, Bambus
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