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Lampionbaum
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 | Koelreuteria paniculata (Syn. Koelreuteria japonica) Blasenbaum, Lampionbaum, Blasenesche |
Den Blasenbaum sieht man heute immer häufiger und so möchte ich ihn hier mit
aufführen, obwohl er mit 8-10m Höhe wohl nicht mehr als "kleiner" Baum zu
bezeichnen ist. Der Baum wächst mehrstämmig oder als Hochstamm.
Neben dem Laub zieren auch die lampionartigen Fruchtkapseln, die auch im
Winter an den Ästen verbleiben. |
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die Blätter ähneln dem Essigbaum
Die Herbstfärbung ist einfach überwältigend. Sehr zierend sind
auch die pfenniggroßen gelben Blüten, welche im Spätsommer an breiten
Rispenblühen. Das Umstechen des Wurzelballens fördert den Blütenansatz.
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Massenwirkung durch Pflanzung einer Baumart ist immer ein interessantes
Gestaltungsmoment |
Der Blasenbaum verträgt Trockenheit. Man
pflanzt ihn in Gärten, vor Mauern, in hellen Innenhöfen und in Atriumgärten.
Die Koelreuteria ist ein Tiefwurzler und bevorzugt trockene Böden - volle Sonne! |
Krankheiten:
Koelreuterien sterben im Sommer hin und wieder völlig ab, gelegentlich auch nur
Äste, ohne dass erkennbare Ursachen vorliegen. Nach H. Günther könnte
die Ursache ein Pilz sein ( roter Fruchtkörper ) ( Quelle: Harri Günther Schöne
Blütengehölze Berlin1979 )
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Hainartig gepflanzte Schattenzone an einem Pool |
Hier ist noch ein schönes Beispiel, wie der
mehrstämmige Blasenbaum an der Poollandschaft gut zur Geltung kommt. Als Hain
gepflanzt entsteht hier mit den Jahren eine Schattenzone am Schwimmbecken.
Hier sind übrigens auch die oben beschriebenen Trockenschäden zu sehen, die am
Lampionbaum immer wieder vorkommen. |
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Lampionartige Früchte im Winter am Geäst |
Bäume scheiden, Baeume und Sträucher pflanzen Impressum
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Sträucher Pflanzenlisten
Hecken
Garten-Lexika

Auch kleinere Bäume können im Garten viele
Funktionen erfüllen. Laubbäume schaffen ein gesundes
Kleinklima - besonders dort, wo Kinder im Garten
spielen oder wo es auf der Terrasse in der Sommerhitze
angenehm kühl sein soll.
Interessant sind also Bäume, die breite
Schattenkronen ausbilden. Solche Laubgehölze sind von
Natur aus eine Art automatische Jalousien, denn im Winter und
Frühling wenn viel Sonne gewünscht ist, haben sie noch kein
Laub und lassen so Licht und Wärme durch.
Wird der Sonneschein kräftiger, entstehen aus den Baumkronen
nach und nach breite Sonnenschirme.
Breitkronige, schirmartige, kleine Bäume haben in der Stadt
aber noch eine weitere Funktion. Sie sind ein idealer
Sichtschutz. Denn nicht nur von den Seiten kann in deinen
Garten eingesehen werden - das geht auch vom Balkon oder
Küchenfenster des Nachbarn aus. Na und ich weiß nicht, ob dir
das Spaß macht ;-)

Noch ein Tipp: klar ist, wenn man schon mal
Bäume in den Garten pflanzt, dann sollten es Obstbäume sein
oder wenigstens schöne Blütengehölze - doch auch die
Kombination ist möglich, wie etwa beim Zierapfel [Bild]. Die
Früchte kannst du als Kompott einwecken, du kannst Apfellikör
draus machen oder die Apfelfrüchte einfach essen. Ich hab
übrigens mal getestet, welche
Sorten gut schmecken.
Im Frühling könnte man den Zierapfel beinahe mit einer
Blütenkirsche verwechseln, so üppig blühen seine Zweige.
Willst du den Ziereffekt von Blütengehölzen besonders
steigern, dann musst du von einer Sorte Zierbaum mehrere
in den Garten pflanzen.
Solch ein Massenwirkung zu einer kurzen Zeit ist
beeindruckender, als wenn immer mal in irgend einer Ecke ein
Gehölz blüht.
[Bild oben, dazu
Bilderserie]
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