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Eberesche
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 | Eberesche Sorbus aucuparia |
Die Eberesche ist ein ökologisch wertvolles, heimisches Laubgehölz für
kleine Gärten ... und sie besitzt einen bemerkenswerten Vorteil:
Sorbus aucuparia hat eine sehr geringe Blattmasse. So hast du im
Herbst nur wenig Laub zu beräumen !!!
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Früchte | Fruchtschmuck und
beginnende Laubfärbung. |
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Windschutzpflanzung auf dem
Erzgebirgskamm |
Der Vogelbeerbaum ist das landestypische Gehölz des Erzgebirges, wo es an
Feldstücken sehr oft als Windschutzgehölz gepflanzt ist. |
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Kulturlandschaft Osterzgebirge | Kulturlandschaft im Osterzgebirge:
kleine Feldparzellen sind mit Windschutzstreifen gesäumt. Diese ökologischen
Nischen sind Rückzugsorte seltener Singvögel, Kriechtiere und Insekten |
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Säuleneberesche |
Sorbus aucuparia 'Fastigiata' Säuleneberesche mit
Früchten. |
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Trauerform |
Sorbus aucuparia 'Pendula' - die trauende Eberesche mit
hängenden Zweigen.
Hier ist der Baum leider etwas verunstaltet, denn schöner sieht solch ein
Ziergehölz aus, wenn wenigstens ein Teil der Zweige bis zum Boden fällt.
Ein schnell wachsender Baum, der doch nicht zu groß wird! |
;-)
Und zum Schluss noch das berühmte Lied vom "Vugelbeerbaam" aus dem Erzgebirge von Max Schreyer (
Melodie ) 1. Kan schinnern Baam gibt's wie ann Vugelbeerbaam, Vugelbeerbaam, Vugelbeerbaam; es ka aah su lecht net ann schinnern Baam gaabn, schinnern Baam gaabn, eija Kehrvers: Eija, eija wie ann Vugelbeerbaam, ann Vugelbeerbaam, ann Vugelbeerbaam eija, eija wie ann Vugelbeerbaam, ann Vugelbeerbaam, eija! ( mancher Orts singt man auch: "Eijo, eijo ..." ) 2. Ben Kanner sann Haus stieht a Vugelbeerbaam, Vugelbeerbaam, Vugelbeerbaam do sitzt unnern Kanner sei Weibel dernaabn, Weibel dernaabn, eija!
3. Na losst se när sitzen, se schläft ja derbei, schläft ja derbei, schläft ja
derbei; und hot se's verschlofen, do huln mer sche rei, huln mer sche rei, eija! 4. Und wenn ich gestorbn bi, ich waar'sch net derlaabn, waar'sch net derlaabn, waar'sch net derlaabn
do pflanzt of menn Grob fei ann Vugelbeerbaam, Vugel beerbaam, eija!
Bäume Pflanzen -> im Hausgarten und Garten- und Landschaftsbau ->
kleine Baumschule
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Aronia melanocarpa
Aronie, Apfelbeere, Aroniabeeren
Zwergvogelbeere ... |
Aronia melanocarpa ist die Pflanze, aus denen Früchten Aroniensaft
gewonnen wird.
Die sommergrünen Gehölze werden auch unter dem Synonym Sorbus
melanocarpa gehandelt, denn mit Sorbus [der Eberesche ] ist die
Zwergvogelbeere verwandt.
Aronia |
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Sträucher
Pflanzenlisten
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Garten-Lexika

Immer bekannter wird die Zwergvogelbeere, Aronia melanocarpa. Von Natur aus ist
die Aronie ein Ausläufer treibender kleiner Busch von etwa 1m Höhe. Die Pflanze
stammt aus dem östlichen Nordamerika [Ontario, Michigan, Florida]. Die Sträucher
tragen im vorgerückten Sommer schwarze Beeren, die essbar und auch sehr gesund
sind.
Zwergvogelbeere
Der hohe Vitamingehalt und die gesundheitsfördernde Wirkung der Aroniabeeren ist
schon sehr lange bekannt.
Bei Krebspatienten sollen die Beeren Therapien unerstützen. Für Herz- und
Kreislaufpatienten soll der Aroniensaft ebenfalls heilsam wirken.
Zu meinen Baumschulgärter-Lehrlingszeiten [das ist schon 30 Jahre her] haben wir
uns die Aronien auf Sorbus aucuparia [Eberesche] veredelt [im
Frühjahr oder August gepfropft] So sind schnell kleine Aronia-Bäumchen
herangewachsen, die schnell viel Früchte getragen haben und bequem zu ernten
waren.

Die Aronienbüsche lassen sich aber auch sehr leicht durch Stecklinge
vermehren. Die Sträucher sind Sommergrün, haben eine schöne rotorange
Herbstfärbung. Die Sträucher treiben zuweilen auch Ausläufer. Die weiße Blüte im
Mai ist auch ganz nett. Die Früchte reifen im August und September.
Die schwarzfrüchtige Zwergvogelbeere ist, wie schon gesagt, eng mait der
Eberesche verwand und man kann die Eberesche und sicher auch andere Sorbus-Arten
als Veredlungsunterlage verwenden.

Wir haben früher in der Baumschule die Aronien so hoch auf die Sorbus-Unterlagen
veredelt, dass richtige Allebäume entstanden sind. Diese Bäume bilden eine
rundliche Krone aus die dann wüchsiger ist, als die Büsche am Boden.
Soweit ich mich erinnere, waren das bei mehrfach verpflanzten Aleebäumen,
lockere Kronen mit Durchmessern von gut 2m. Allerdings habe ich seit Jahren
nirgendwo mehr die ausgewachsenen Exemplare beobachten können. Soweit mir
bekannt ist, halten die Veredlungen und verwachsen sehr gut mit der Unterlage,
die dann allerdings gegenüber dem Kronengeäst mit den Jahren recht dich wird.

Nun scheint das alles nicht neues zu sein. In den USA ist das Gehölz schon
vielfach getestet und verwendet worden und sogar die Russen, namentlich Iwan
Mitschurin [1855-1935] hat viel mit dem Wildobst experimentiert. Auch in
Russland soll die Aronia schon lange als Obst verwendet werden, wo es bestens
mit dem kontinentalen Klima auskommt.
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