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Lonicera pileata
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Lonicera nitida, Heckenmyrte
(Lonicera pileata f. yunnaensis) |
Lonicera nitida - ist ein wunderschönes kleines Gehölz, was sich
sehr gut für Flächenbegrünungen eignet, sowie für die Eingrünung von
Treppenwangen und für kleine Hecken.
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Ungeschnitten wird die "Myrthe" etwa 1,20m hoch und breit - sie
wächst in Sonne und Halbschatten/Schatten gut und verträgt Trockenheit -
auch sehr kalkreiche und saure Böden werden toleriert.
Die Heckenmyrthe eignet sich weiterhin für Pflanzkübel und Dachterrassen, sowie
für die Begrünung von Böschungen.
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Lonicera nitida 'Elegant'
Lonicera nitida ist in seiner Urform recht frostempfindlich, doch es wurden
über die letzten Jahrzehnte zahlreiche Sorten gezüchtet und getestet, die
schon etwas robuste sind. Tatsächlich kommt es immer wieder vor, dass die
Heckenmyrthe zurückfriert, doch das Ausschlagvermögen der Myrthe ist
ungebrochen.
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Die wohl schönste neue Sorte ist 'Elegant' [Bild oben] mit schönen dunkelgrünen und
glänzenden Laub.
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Lonicera nitida 'Elegant' |
Hier die Sorte noch einmal aus der Nähe - oftmals sehen Fotos schöner aus,
als die Wirklichkeit - hier ist es in jedem Falle umgekehrt. (Foto: Dezember
2006) |
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noch mal die Sorte 'Elegant' |
ahhh ... hier sieht es schon besser aus - dieses Foto war zwar
unterbelichtet, doch das bringt beim digitalen Foto die Farben viel besser
raus :-) |
Hinweis: Beim Einkauf in der Baumschule solltest du genau darauf achten, dass
dir die richtige Sorte verkauft wird - Ersatzsorten solltest du besser nicht
nehmen ...
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und noch mal die Sorte 'Elegant' als 1,20m hohe Hecke |
Nicht besonders schön das Foto ... es war regnerisch und im März spät am
Abend.
Das Bild zeigt aber eine wunderschöne immergrüne Hecke, nur ein paar
vertrocknete Äste sind nach dem (allerdings milden Winter 2008)
herauszunehmen ... ich könnte mir vorstellen, das diese Hecke, die vor einem
Maschendrahtzaun steht, bald über 1,50m hoch wird ... |
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Ähnliche Gehölze:
Lonicera pileata - die Böschungsmyrte |
Die Böschungsmyrte ist quasi der große Bruder der zierlicheren Heckenmyrthe.
Früher habe ich Lonicera pileata auch für kleine Hecken (Gräber) verwendet,
doch im Vergleich zu Lonicera nitida 'Elegant' ist Lonicera pileata
grobschlächtig und plump.
Für Böschungen und Stadtgrün wird das besagte Gehölz noch viel verwendet -
ich meine zu viel ... :-/
Lonicera pileata |
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Ähnliche Gehölze:
Cotoneaster microphyllus cochleatus Zwergmispel, Immergrüne Kissenmispel |
Mal zum vergleichen ein ähnliches Gehölz, das als Bodendecker ebenso
genommen werden kann, wie für kleine Hecken, Dachgärten oder Pflanzkübel ...
Cotoneaster microphyllus cochleatus verträgt auch Trockenheit - benötigt
aber volle Sonne. Als Bodendecker sieht er allerdings etwas holprig aus -
Hecken gehen auch.
Für Steingärten und Trockenmauern! |
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Ilex crenata
kleinblättrige Stechpalmen-Formen
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Neben den großblättrigen Ilexarten gibt es kleinblättrige Formen, die von
den japanischen Inseln stammen.
Sie eignen sich besonders gut für Steingärten und als Begleitpflanzung zu
niedrigen Rhododendron-Arten, nur vertragen die Crenata-Formen keinen
Kalkboden.
Ilex crenata liebt es halb- und vollschattig.
Ilex crenata, Japan-Stechpalme |
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Buxus sempervirens
Buchsbaum |
Den Buchsbaum kenn jeder, deshalb hier am Ende ;-)
Der Buchsbaum ist ein Universalgewächs, denn er wächst in der Sonne ebenso
gut, wie im vollen Schatten - und er ist immergrün!
Buchsbäume möchten aber besser kalkhaltigen Boden, als zu sauren und es gibt
auch eine bodendeckende Form.
Buchsbaum selber
vermehren
Buchsbaum-Sorten |
Heckenpflanzen Impressum
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Hecken und Formschnitte - beides sind Gestaltungselemente
architektonischer Gärten.
Mit
der Hecke wird der Garten quasi zu einem grünen Bauwerk, wo Zäune und Mauern aus
Pflanzenmaterial geformt werden. Man spricht beim Architekturgarten tatsächlich
auch vom "gebauten Garten" und man könnte denken, dass diese formale Gärten das
Gegenstück zu den so genannten Naturgärten sind.
Besonders beim Hausgarten meinen wir heute vom gebauten Garten zum Naturgarten
und Ökogarten "zurück" finden zu müssen.
In diesen Gedankengängen gibt es jedoch gleich zwei fehlerhafte Ansätze. 1.] ein
Architekturgarten kann durchaus ein Öko-Garten sein, etwa wenn wir den Garten
mit Trockenmauerwerk gliedern oder als Hec kenmaterial
ökologisch wertvolle Gehölze verwenden.
2.] Ein Garten ist keine unberührte Natur, sondern der Garten war schon immer
ein gebauter und gestalteter Lebensraum des Menschen und vielleicht das älteste
Stück Kulturlandschaft überhaupt.
Bei der Gestaltung im Hausgarten können wir allerdings je nach Größe der Fläche,
den Garten Stückweise landschaftsnah gestalten. Das heißt: nahe dam Haus
gestalten wir den Garten streng architektonisch und zur [vielleicht offenen]
Landschaft hin, schaffen wir einen gleitenden Übergang zur Umgebung.

Hecken können bei dieser Gliederung hilfreich und nützlich sein. Ich meine hier
tatsächlich Heckenpflanzungen innerhalb des Gartens, von denen wir oft meinen,
sie engen Raum ein. Das Gegenteil ist der Fall.
Wenn du dir an der Terrasse einen kleinen "Garten im Garten" schaffst, dann hast
du neben der besseren Raumbildung meist auch einen besseren Sichtschutz und
Windschutz nahe am Haus.
Des Weitern Entsteht durch das Heckentor, welches sich zum 2. Gartenteil öffnet,
eine optische Gartenerweiterung. Der bekannte Gartengestalter
Willy Lange
[†1944] schreibt hierzu folgendes: "Wieder eine scheinbare Verkleinerung des
Gartens, a ber
in der Tat für das Gefühl eine Vergrößerung. Denn nun ist hinter der Hecke 'auch
noch etwas'. Der Garten ist an der Hecke 'noch nicht zu Ende'.
Die lockere Bepflanzung, welche den merklichen Abschluss des Gartens gegen den
Nachbar bildet, wirkt durch die Hecke 'fern' ... die Deckung des Hausgartens
gegen Sicht vom Nachbarn [also aus seiner Perspektive] wird dadurch verstärkt,
dass die Hecke der Nachbargrenze ferngerückt ist. Durch eine nahe Hecke kann man
hindurchlugen, durch eine ferne nicht."
Hecken sind also ein universelles und praktisches Gestaltungselement im Garten
und sie lassen sich innerhalb der Hausgartenanlage leichter schneiden, als etwa
auf der Grundstücksgrenze zum Nachbarn hin.
Damit möcht ich Mut machen, den Garten mal anders zu gestalten und aus anderer
Perspektive zu sehen, nämlich als eine Weiterführung der Hausarchitektur hin zu
grünen Wohnräumen.

Beispiele und Anregungen für dieses Prinzip kannst du dir auf Gartenschauen
holen. Erinnert sei hier auch an die Schaugärten in
Appeltern wo
auf einer Riesenfläche Miniatur-Mustergärten bestaunt werden können.
Zum Thema "Garten im Garten" und über "Geheime Gärten" habe ich übrigens auch
auf dieser Homepage geschrieben und zwar im Zusammenhang mit den formalen
englischen Gärten, die durchaus auch im Zusammenhang mit den Landschaftsgärten
zu sehen sind.
formale englische Gärten
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