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Arnika
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"Arnika wächst auf trockenen Wiesen, an Bergabhängen, Hochgebirgen und auf der
Heide. Auf einem 30 - 40 cm hohen, drüsenhaarigen Stengel steht eine
rosettenförmige Blume länglich zugespitzt und ist drei- bis fünfnervig.
Die Farbe der Blüte ist gelb oder rotgelb. Blütezeit: Juni - Juli Sammelzeit zur
Blüte.
Anwendung: Gegen Heiserkeit und Kehlkopfleiden nimmt man 20 Tropfen auf 1 - 2
Löffel Wasser und gurgelt damit aller 10 Minuten. Bei Rheumatismus,
Rückenschmerzen, Gicht, Nervenschwäche, Leibschmerzen benutzt man es zum
Einreiben." |
Arnica montana
Volksnamen: Wohlverleih, Bergwurz, Engelkraut, Fallkraut, Johannisblume,
Kraftrose, Wundkraut
Die Pflanze wächst aus einem dicken Wurzelstock, mit welchem die Pflanze den
Winter überdauert. Im Frühjahr treibt sie dann eine Rosette eiförmiger Blätter,
die flach am Boden liegen, aus. Aus der Mitte dieser Rosette erhebt sich ein
beblätterter, flaumig behaarter Stängel mit meist einem , selten zwei oder mehr
leuchtend dottergelben Blüten. Am Stängel sitzen zwei gegenständige, etwa zwei
Zentimeter lange Blätter. Die ganze Pflanze riecht stark aromatisch.
Arnika ist auf humusreichen bis sandigen, ungedüngten oder torfigen Böden von
der Ebene bis in die hochalpine Stufe anzutreffen. Sie wächst auf Matten,
Wiesen, Heiden, ausgetrockneten Hochmooren und in lichten Nadelwäldern. Sie ist
eine charakteristische Pflanze der mitteleuropäischen Gebirge. Die Blüten werden
vor dem Abblühen im Juli und August gepflückt und bei vierzig bis fünfundvierzig
Grad getrocknet. Von Insekten befallene Blütenkörbchen sind meist verkrümmt und
müssen ausgesondert werden.
Innerlich verwendet soll ein Tee aus Arnikablüten gegen Husten und Heiserkeit,
sowie Magenblähungen , Darmstörungen und bei schwachen Nerven helfen. Doch kann
Arnika innerlich bei Einnahme größerer Mengen toxische Reaktionen hervorrufen,
darum sollte, wenn nicht vom Arzt empfohlen, auf innere Anwendung der Arnika
verzichtet werden.
Äußerlich wird Arnika als Arnikageist verwendet, aufgrund der
entzündungshemmenden, schmerzstillenden und heilungsfördernden Wirkung sowie der
gefäßerweiternden Eigenschaften der Arnika bei Wunden, Blutergüssen,
Quetschungen, Verstauchungen, Venenentzündungen und Ödemen verordnet. Auch bei
Nerven- Muskel- und Gelenkschmerzen, und gegen Entzündungen nach Insektenstichen
ist sie wirksam.
Auch äußerlich angewandt kann eine zu hohe Dosis Arnika toxische Hautreaktionen
hervorrufen, eine Tinktur oder ein Umschlag (die etwas schwächer sind als
Arnikageist) stellen aber keine Gefahr dar.
Achtung: Möglichst keine Innere Einnahme, auf Dosierung achten!
Ist womöglich artgeschützt.
Bild nach: der historischen Buchvorlage/Urbania-Gesellschaft
Dresden: Das Buch der Kräuter
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