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Pflege,
Standort
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optimaler Standort für Rhododendron
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Alpenrosen lieben humusreiche, gleichmäßig feuchte und kühle Böden.
Rhododendron wurzelt sehr flach. Der Boden muss kalkfrei sein. Ebenso das
Gießwasser! [gilt nicht für Yakushimanum Hybriden, siehe unten]
Wärmende Sonnenstrahlen auf den sehr flach liegenden Faserwurzeln sind
Gift für die Pflanzen. Deshalb sollten die Rhododendronbüsche so
ausladend wachsen können, dass das Blattwerk den Wurzelbereich gut
beschattet.
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Mickert ein Rhododendron am falschen Platz im
Garten dahin, dann ist es besser, den Busch an einen besseren Platz mit
verbesserter Erde umzupflanzen ... siehe rechts ->
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Bodendecker in der Rhododendronpflanzung
Bodendecker sind ideal, um den Boden kühl zu halten. An Stelle von Rasen
sollten sie als Umpflanzung gewählt werden.
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Wie bereits gesagt: der Wurzelbereich sollte immer etwas kühl und etwas feucht
bleiben - allerdings ist stagnierende Nässe und Moorbeetklima auch nicht
zuträglich.
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leicht saurer Boden
und richtige Düngung
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Der Boden sollte einen pH Wert von 4 - 5,5 aufweisen. Mit Torf [oder
spezieller Rhododendronerde] kannst du den Boden aufwerten. Rindenmulch oder
Holzhäcksel -Mulch sind ebenfalls vorteilhaft.
Aus ökologischen Gründen sollte man weitgehend auf Torf verzichten und
Ersatzstoffe verwenden -> Torfersatz aus Mischungen von Gartenkompost,
Rindenkompost und Holzschnitzelkompost.
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Rhododendren benötigen viele Nährstoffe. Besonders die Rhododendron-Catawbiense-Hybriden sind Stickstoffzehrer. Sie benötigen viel
Humus und Nährstoffe. Praktisch sind Hornspäne als Stickstoffdünger.
Achtung: die Stickstoffdüngung mit Kunstdüngern sollte nur im März
und ein zweites Mal im Mai erfolgen. Düngst du später, dann reifen die Triebe
bis zum Winter nicht aus, können nicht verholzen und erfrieren.
Vergilbte Blätter und beginnender Kümmerwuchs sind die Anzeichen für
Stickstoffmangel!
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Ausnahme von der Regel
Rhododendron yakushimanum Hybriden Sorte/Foto: 'Marietta' | Ich schrieb: Rhododendron benötigt sauren Boden - die
Yakushimanum-Hybriden bilden die Ausnahme, denn sie kommen auch mit normaler Gartenerde gut zurecht.
Diese Art stammt aus den Bergen der Insel Yaku Shima (Japan) und ihr Habitus ist etwas breitwüchsiger und malerischer gegenüber der Rhododendron-Hybiden. Sonniger Standort ist
erwünscht! |
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Rhododenron
unter Bäumen?
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Rhododendren sind durchweg Flachwurzler. Der Wurzeldruck von Großgehölzen
kann die Pflanzen bedrängen, besonders wenn diese ebenfalls Flachwurzler
sind: Fichten, Buchen, Flieder, Magnolien usw. Auch Kastanien oder Linden
sind Gift für Rhododendronpflanzungen.
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Man sagt, dass Rhododendren leichten, "wandernden Schatten mögen". Optimal
sind also hainartige Überpflanzungen mit Kiefern, Lebensbäumen oder
Scheinzypressen.
Wenn ich einen Rhododendrongarten anlege, dann verwende
ich am liebsten diesen Japanischen Berg-Rhododendron!
Auch sind die Rhododendronzüchter inzwischen so weit, dass sie die sogenannten
INKARHO
®-Rhododendron
entwickelten. Das
sind Rhododendren, die auf Yakushimane-Hybriden veredelt wurden und so Böden
tolerieren, die einen pH-Wert von 6,0 bis 6,5 aufweisen.
Ich
danke Ihnen für den Besuch dieser Website. Informieren Sie sich hier
ausführlich über Gestaltung - Preise - und Produkte ...
und schauen Sie doch morgen noch einmal
vorbei, Sie haben sicher einige wichtige
Informationen übersehen :-)
Heckenpflanzen Rhododendron, Azaleen Impressum
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Pflegeanleitung - Rhododendron im Garten 1. ->
kühle, etwas feuchte, und leicht beschattete Böden,
windgeschützt 2.
-> teste Yakushimanum-Hybriden! 3. -> wähle leuchtende Farben
Rhododendron umpflanzen:
Rhododendron lässt sich recht leicht umpflanzen, auch ältere Exemplare. Der
flache Wurzelballen wird mit dem Spaten weitläufig umstochen und dann hebelt
man den Rhododendronbusch mit dem Spaten aus.
Der
optimale Zeitpunkt für das Verpflanzen von immergrünen Rhododendren ist
März, April und Ende August bis September.
Sommergrüne Arten können auch noch im November umgesetzt werden.
Wichtig ist nur, dass der Rhododendron nach dem umpflanzen etwas zurück
geschnitten und gemulcht wird. Dazu unten im Text mehr.

Neu gepflanzte immergrüne Rhododendren und umgepflanzte Exemplare
sollten im Januar/Februar vor Morgensonne geschützt werden. Zusätzlich
sollte man, wenn möglich, auch im Winter gießen, denn die Blätter
transpirieren auch in der Kälte. Ist der Wurzelballen durchgefroren, dann
können die Pflanzen vertrocknen, weil durch den Boden ein Wasser nachkommt.
[Bild oben: Dieser sommergrüne Rhododendron schützt sich im Winter
vor starker Kälte, indem er seine Blätter zusammenrollt. ]
Rhododendron schneiden:
Prinzipiell kann Rhododendron geschnitten werden. Man nimmt dazu eine
Gartenschere und nicht die Heckenschere. Der
beste Zeitpunkt
ist der der Monat Mai, unmittelbar nach der Blüte.
Rhododendren vertragen auch einen scharfen Rückschnitt. Sie treiben dann aus
den so genannten schlafenden Augen aus und zwar durch das alte Holz, wie es im Bild
ganz gut zu sehen ist.
Problematisch ist nur, dass nach dem kräftigen Schneiden der Wurzelbereich
der Pflanzen frei wird und dass dieser sich dann durch die
Sonneneinstrahlung aufheizt. Wärmende Sonnenstrahlen auf den sehr flach
liegenden Faserwurzeln der Rhododendren sind aber Gift für die Pflanzen.
Der Wurzelbereich sollte immer etwa kühl und etwas feucht
bleiben - allerdings ist stagnierende Nässe und Moorbeetklima
auch nicht zuträglich. Optimal ist ein bodendeckende Bepflanzung
unter den Sträuchern, soweit das es möglich ist.
Du solltest dir angewöhnen, den Wurzelbereich nach den Schnittarbeiten
immer mit Rindenhumus oder Schredderholzresten zu mulchen.
Fernwirkung der Rhododendronblüten
Ein gestalterischer Aspekt sollte hier noch genannt sein:
Das Besondere am Rhododendron ist die Fernwirkung der Blüten. Das sollte
auch wirklich genutzt werden. Besonders bei der großen Blütenauswahl im Mai:

"Leuchtende Blüten" hat R. mollis [Bild], Pontische Azalee [gelb],
Catawbiense-Hybriden [rosa, pink]. Diese Rhododendronarten wirken aus der
Nähe und aus der Ferne.
Bei dunkelroten oder lila Sorten sind die Blüten oft weniger auffällig.
Diese Rhododendren sollten deshalb lieber so gepflanzt werden, dass man die
Blüten aus der Nähe betrachten kann. 1/12 | |