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Symbole-Lexikon
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Stichwortverzeichnis

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Grab und Grabmal
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gestaltetes Grabmal |
Wenn in der Bibel von Engeln geschrieben ist,
dann sind dort die Engel die Boten Gottes, die einer jenseitigen Welt
entstammen.
Im Volksglauben ist der Engel weniger ein Bote, sondern ein Symbol für den
Himmelsbewohner, also der Bewohner der himmlischen und jenseitigen Welt und
somit mehr Hoffnungsbote eines ewig währenden Leben.
Bild: Engel mit Fackel - 60er Jahre |
Die Fackel im oberen Bild ist Symbol für das Leben der Seele, die hier
hoffnungsvoll aufrecht getragen wird und nicht gesenkt, wie wir es auf
zahlreichen Grabmalen des 19. Jahrhunderts finden.
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Engel an der "Tür des Todes" |
In der Grabmalgestaltung sind die Engel meist
als Begleiter der Seelen in den Himmel dargestellt und sind damit Hinweis auf
die Transzendenz des Lebens, also auf die unsichtbare Seite oder Kraft des
Lebens ...
Die gepflückten Blumen in der Hand des Engels deuten auf die Seele des
Verstorbenen und auf die Vergänglichkeit des Lebens. So auch im Bild unten: |
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Der Engel hält am Herzen einen Strauß
gepflückter Blumen.
Darunter ein Kranz von Rosen und der freimaurerische Akazienzweig. |
Engel mit flammenden Schwert sind die Wächter des Paradieses.
Die so genannten Erzengel sind Urgeschaffene Engelswesen, die meist mit
kosmischen Ereignissen in Zusammenhang stehen. So kämpft der Erzengel Michael
mit dem Drachen/Luzifer und bezwingt damit die kosmischen Kräfte des Chaos.
Der Todesengel, aus dem später der "Knochenmann", der "Sensenmann" oder
"Bruder Hein" wurde, ist nicht als negative Engelsfigur zu sehen, da auch er nur
als Diener Gottes angesehen wurde - für die Einen kam er als ungebetener Gast -
für die Leidenden kam er oft als erlösender Freund.
Aus diesem Gedankenspiel entstanden im Mittelalter die Darstellung vom so
genannten "Totentanz", wo der Knochenmann einen Menschenzug anführte, in dem
Vertreter aller Altergruppen und Stände zu finden waren - quasi auch als
Genugtuung, dass im Tode alle gleich sind ...
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Bild Zeichen Symbol - Bilder und Notizen |
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kleines pictokon-onlinebuch zum Thema Symbole, mit dem Versuch Symbolik unter
verschiedenen Gesichtspunkten zu sehen.
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Symbole und Gedankenbilder |
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symbole, gebrauchte bücher
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Übrigens: eine gute Möglichkeit zur
Information über die Grab und Grabmalgestaltung sind die aktuellen
Gartenschauen,
wie BuGa oder Landesgartenschauen. Dort gibt es jeweils Mustergräber mit
gestalteten Grabmalen und jeweils entsprechend der Jahreszeiten
Bepflanzungsbeispiele für
Gräber.
Grabausstellungen
Allerdings mau man wissen, dass man bei diesen Ausstellungen
eine Leistungsschau der
Friedhofsgärtner
und Steinmetzen vor sich hat. Nicht selten ist man etwas entmutigt, wenn man
sich die wunderschönen Wechselpflanzungen der Ausstellungsgräber sieht und mit
den eigenen Möglichkeiten vergleicht.
Wer sich über eigene Gestaltungsmöglichkeiten Gedanken macht,
der sollte sich trotz allem den L eitsatz
zu eigen machen: weniger ist mehr ...
Bei der Grabmalgestaltung ist das besonders zu beachten, da
man hier immer wieder zur Überfrachtung der Grabmalgestaltung neigt, ob im Form,
in Beschriftung oder manchmal auch in der Symbolik.
Bei der Herangehensweise, ein Grabmal zu entwerfen, solltest
du dir immer vor Augen halten, dass so ein Grabdenkmal wirklich auch ein Denkmal
ist.
Es
soll an das Leben des verstorbenen erinnern und für ihn sprechen.
So wie im Leben manchmal Blumen oder eine schöne Melodie
helfen einem schwierigen Gedanken Ausdruck zu verleihen, so kann das auch ein
Grabmal - aber in Harmonie der
Proportionen und Einfachheit ...
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