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Symbole-Lexikon
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Grab und Grabmal
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Maria, die Muttergottes und Maria
Magdalena |
Maria, die Mutter Jesu und Maria Magdalena unter dem Kreuz Christi - als
Symbol unterschiedlicher religiöser Erfahrungen.
Mariensymbolik I
pictokon-Bilder |
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Maria,
die Mutter Jesu und Maria Magdalena symbolisieren in der der christlichen Kunst
zwei Formen der menschlichen Religiosität. Da ist zum Einen die nach Innen
gerichtete (spirituelle, mystische) esoterische Religion und die auf das Äußere
sehende Religiosität, der exoterischen Religion. Im Bild oben kniet Maria
Magdalena links vor dem gekreuzigten Christus. Sie liebte Jesus in seiner
Äußerlichkeit und schaut auf die erschreckende Kreuzigungsszene.
Im Bild lehnt die Jungfrau Maria an der Schulter des Jesus-Jünger Johannes und
hat die Augen geschlossen. Sie erfasst das Innere der Szene wohl als Einzige,
denn auch Johannes schaut zum Kreuz hinauf.
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Tod der Maria |
Sehr selten sind in der christlichen Kunst ist
die
Darstellung vom Sterben der Mutter Jesu.
Hier habe ich eine solche Szene auf dem hochmittelalterlichen Flügelaltar (um
1443) der St. Marienkirche in Gera-Untermhaus entdeckt.
Man erkennt das Wesentliche, so hoffe ich - in der Kirche war es stock dunkel
und mit Blitzlicht mache ich in Kirchen keine Bilder. |
Auf
dem Altarbild ist folgendes zu sehen: in der Bildmitte liegt die entschlafene
Mutter Gottes. Um Maria haben sich die Apostel versammelt. Im Vordergrund rechts
ist der Heilige Franziskus dargestellt und verrät dadurch sicher die
Zugehörigkeit des Malers zum Franziskanerorden.
Auf
einem Infoblatt ist zu diesem Bild (und zum gesamten Altar) weiter zu lesen: "
Von hier aus ergäbe sich auch eine mögliche Deutung des ganzen Altarwerkes: Ob
es eine zentrale Aussage sein soll, dass der Geist der dienenden Magd des Herrn,
der in krassem Gegensatz steht zur grausamen Gewalt des Herodes (Bildszene
darüber), nach ihrem Tod in den Aposteln (vgl. dieselben Heiligenscheine!) und
in der Kirche Weiterlebt, nun besonders wirksam ist in den den Armen dienenden
Brüdern des heiligen Franziskus - im Gegensatz zum Machtstreben der
mittelalterlichen Kirchenfürsten - und das diesem Geist des Dienens für alle
Zeiten die Krone verheißen ist, mit der die biblische Magd des Herrn nun gekrönt
ist?"
Maria symbolisiert schon immer die "Mutter Kirche" und wie wir es
uns der Maler des oben abgebildeten Altarbildes verständlich macht, ist Maria
ein Symbol für die wahre Kirche - und das ist die dienende Gemeinde. Das
ist die Zukunft der Kirche (der Kirchen) und vielleicht auch die Zukunft der
wahren Religiosität überhaupt.
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Maria die Himmelskönigin |
Weiterhin findet sich in der sakralen Kunst
Mariendarstellungen, wo uns die Madonna als Himmelskönigin gezeigt wird.
Attribute der Himmelskönigin sind der Sternenkranz (links im Altarbild in
Verbindung mit dem Regenbogen), die Krone, das Zepter oder wie auf dem rechten
Altarbild: Maria auf der Mondsichel (Mondsichelmadonna). |
Hintergrund der Verehrung Marias als Himmelskönigin ist ein Text in der Bibel.
Gemeint ist ein Offenbahrungs-Text des Apostels Johannes, das ist auch derjenige
Jünger, welcher nach den christlichen Legenden die Witwe Maria materiell
unterstützte (ein Rentensystem gab es damals noch nicht):
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Mondsichelmadonna |
"Und es erschien ein großes Zeichen am Himmel:
eine Frau, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem
Haupt eine Krone von zwölf Sternen.
Und sie war schwanger und schrie in Kindsnöten und hatte große Qual bei der
Geburt.
Und es erschien ein anderes Zeichen am Himmel, und siehe, ein großer, roter
Drache, der hatte sieben Häupter und zehn Hörner und auf seinen Häuptern sieben
Kronen, und sein Schwanz fegte den dritten Teil der Sterne des Himmels hinweg
und warf sie auf die Erde.
Und der Drache trat vor die Frau, die gebären sollte, damit er, wenn sie geboren
hätte, ihr Kind fräße. Und sie gebar einen Sohn, einen Knaben, der alle Völker
weiden sollte mit eisernem Stabe.
Und ihr Kind wurde entrückt zu Gott und seinem Thron. Und die Frau entfloh in
die Wüste, wo sie einen Ort hatte, bereitet von Gott, dass sie dort ernährt
werde tausendzweihundertundsechzig Tage."
(Quelle: bibel-online.net) |
Nun wird es im wahrsten Sinne des Wortes mystisch - doch die Schriften der Bibel
sind es zum Teil und in diesem Falle beschreibt der Text keinen
äußeren Vorgang (nichts exoterisches), sondern einen inneren Prozess im Menschen
- und er nutzt dabei die wohl wichtigste Symbolik oder geistige Entsprechung der
Maria): die Geburt des göttlichen Geistes in der menschlichen Seele, oder wie es
Angelus Silesius (1624-1677) formulierte: "Wäre Christus tausend Mal in
Bethlehem geboren und nicht in dir, du wärest ewiglich verloren."
Nach dem Text oben heißt das. Die
der materiellen Erde angehörige Seele (Frau, Mondsymbol) gebiert den
göttlichen Lebens-Geist der Liebe (Kind, Sonnenstrahlen) im Herzen des Christen,
der dann mit seiner Weisheit (die der Gottesliebe entspringt) den "neuen
Menschen" mit eisernem Zepter regiert (im positiven Sinn). Der Drache ist Symbol
der Materie. Die Entrückung des Kindes zu Gott und die Zuflucht der Frau in der
Wüste sind Symbole für den Konflikt des Geistigen mit der Materie, solang der
Mensch noch im Zeitlichen lebt. So einfach ist das zu verstehen.
Der Sohn im Bild der Bibel wäre nach dieser Textbetrachtung allerdings nicht der
Christus, sondern der "wiedergeborene" Christ, oder wie Angelus Silesius es
sagt: der Christus in uns.
Diese esoterische Religions-Symbolik (siehe auch im Text ganz oben)
erklärt uns auch die Problematik des Gott-Vaters. Jeder kenn die Klagen der
Feministen***:
Frage: Warum beten wir nicht "Mutter unser im Himmel ... " ???
Antwort: diese Frage zeigt ein typisch exoterisches
Religionsverständnis.
Die Schreiber der Bibel verwendeten Bilder und Entsprechungen um das Innere der
menschlichen Seele und deren Verhältnis zum Transzendenten zu beschreiben.
In diesen Bildern ist das
Nichtmaterielle, das Göttliche männlich und das Stoffliche weiblich (wie auch im
Kern unserer Sprache: Mater, Materie). Geistiges und Materielles verbindet sich
miteinander und gebiert eine neue Qualität: den Sohn. Es ist keine Tochter, weil
der "Sohn" vom Wesen her Geist ist, also eine nicht an die Materie gebundene Form der Energie (mal
modern ausgedrückt).
Das ist übrigens eine interessante Betrachtungsweise. Die menschliche Seele
macht quasi den Initiationsweg der Maria durch, auf dem Wege zur christlichen
Wiedergeburt. Dann wäre Maria, die Himmelskönigin ein Bild der "verklärten"
Seele im Himmel (in der Welt die Bestand hat).
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Gottesmutter: die Geschichte der Marienverehrung: |
"Eine der ältesten Mariendarstellungen mit
Kind der
christlichen Kirche fand sich in Fayum in Ägypten. Geritzt in Kalkstein aus der
2. Hälfte des 4. Jahrhundert." - so hatte ich dieses Bild ursprünglich
unterschrieben, doch das ist nicht ganz korrekt. Dr. Wilhelm Neuss beschreibt in
seinem Buch: Die Kunst der Alten Christen (1926) frühchristliche Katakombenkunst
aus dem 2. Jahrhundert mit zahlreichen Mariendarstellungen [eigentlich lang
bekannt]
alte Mariendarstellungen |
Bei
Wikipedia ist derzeit zu lesen: > Als das Christentum 391 n. Chr. im
Römischen Reich zur Staatsreligion ernannt wurde, begann eine Verehrung der
Märtyrer und auch Marias. Vierzig Jahre später wird Maria durch das Konzil von
Ephesus zur "Theotokos" (Gottesgebärerin) bzw. "Dei
Genetrix" (Gottes-Mutter) ernannt. Nach diesem Konzil entsteht eine neue,
unbiblische Verehrung Marias, die der Verehrung der "Himmelskönigin" (Jeremia
44.17) aus dem Alten Testament ähnelt. Im fünften und sechsten Jahrhundert
versucht man versteckte Hinweise auf Maria in der Bibel zu finden, und ein
Jahrhundert später entstehen die ersten Marienfeste und Mariengebete, wie das "Ave
Maria". < (Quelle: nach Wikipedia, Stand 11. Dezember 07)*
Das
ist natürlich ein nicht-neutraler Wikipedia-Eintrag, aber er zeigt, dass dies
schon ein etwas heikles Thema ist. Das sollten wir nicht leugnen. Interessant
ist schon mal der Konflikt des Propheten Jeremia (Wirkungszeit ca. 627 bis 587
v. Chr. ) mit den religiösen Praktiken der Jerusalemer Frauen jener Zeit, die
durchaus selbstbewusst argumentieren:
"Da
antworteten alle Männer, die wussten, dass ihre Frauen anderen Göttern opferten,
und alle Frauen, die dabeistanden, eine große Schar, sowie alle Leute, die in
Ägypten und in Patros wohnten, dem Jeremia:
Was das Wort betrifft, das du im Namen des Herrn zu uns gesprochen hast, so
hören wir nicht auf dich. Vielmehr werden wir alles, was wir gelobt haben,
gewissenhaft ausführen:
Wir werden der Himmelskönigin Rauchopfer und Trankopfer darbringen, wie wir,
unsere Väter, unsere Könige und unsere Großen in den Städten Judas und in den
Straßen Jerusalems es getan haben. Damals hatten wir Brot genug; es ging uns gut
und wir litten keine Not.
Seit wir aber aufgehört haben, der Himmelskönigin Rauchopfer und Trankopfer
darzubringen, fehlt es uns an allem und wir kommen durch Schwert und Hunger um.
Die Frauen aber sagten: Geschieht es etwa ohne Wissen und Willen unserer Männer,
dass wir der Himmelskönigin Rauchopfer und Trankopfer darbringen, dass wir für
sie Opferkuchen bereiten, die ihr Bild wiedergeben, und Trankopfer spenden?
... usw." (Jeremia 44.15 bis 19 nach der Einheitsübersetzung)
Diese
alten Religionspraktiken entsprechen natürlich (wie schon oben beschrieben)
einem sehr exotherischen Verständnis, welches sich jedoch in der Folge der
Jahrhunderte durch die neue griechische und ägyptische Religiosität änderte:
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Die ältesten Mariendarstellungen (siehe Bild oben)
entstanden sicher in Anlehnung an die Isis-Bilder mit Sohn Horus. Die ägyptische
Isis-Gottheit wurde auch als Gottesmutter verehrt.
Es muss beachtet werden, dass sich die antike Religionen (mit dem integrierten
Iris-Kult) zur Zeit des jungen Christentum mehr philosophisch ausgeformt war und
in diesem Kontext muss man auch diese "Anlehnung" sehen.
Religionsgeschichtlich belegt ist, dass sich in der hellenistischen Kultur der
Spätantike eine Religiosität entwickelte, die fast gar nichts mehr mit dem zu
tun hat, was wir uns so unter dem traditionellen Götterkult der Babylonier,
Griechen oder Römer vorstellen.
Der traditionelle antike Götterkult war zwar der offizielle Staatskult im
Römischen Reich und in den Tempeln wurde seit Alters her auf ein und die selbe
Art geopfert, doch hat sich parallel zu dieser exoterischen Religionsausübung
eine lebensnahe, esoterisch-philosophische Religiosität geformt, die nicht
selten sogar ein monotheistisches Gottesbild vertrat. |
Dabei verwarf man die alten griechisch-ägyptischen
Göttermythen durchaus nicht, sondern achtete die alten Legenden als Kulturgut
und legte sie allegorisch aus.
Man spricht in diesem Zusammenhang auch vom philosophischen Monotheismus (Glaube
an nur einen Gott), deren bekannteste Vertreter die Platoniker darstellen. Die
Pythagoräer sind hier zu nennen, doch auch Stoiker.
Hermetiker
Fazit:
Da nun die frühe Marienverehrung in dem (zum Synkretismus neigenden) frühen
Christentum Ägyptens mit zuerst nachweislich ist, so hat man hier (in durchaus
legitimer Weise) das alte Denken einfach mit neuem Inhalt gefüllt. Man hat quasi
dem antiken Kult der Himmelskönigin die Verehrung der heiligen Maria
entgegengesetzt.
Diese
Praktik der Religionsumformung kennen wir auch aus der Christianisierung
Nordeuropas, wo die alten Gottheiten zum Teil von den Missionaren einfach im
christlichen Sinne neu erklärt werden. Das war so selbstverständlich, wie wir
heute noch zum Auferstehungsfest "Ostern" sagen ;-)
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Mutter-Verehrung schon in der
Steinzeit: |
Solang es eine Kultur des modernen Menschen
(Homo sapiens sapiens) gibt, scheint die besondere Verehrung der Mutterschaft
einfach da zu sein.
Diese altsteinzeitliche Reliefarbeit zeigt eine schwangere Frau mit
Mondsichel-Symbol (Bisonhorn). Das Alter der Kunstarbeit beträgt über 20.000
Jahre!
(Venus von Laussel)
google-maps
Sie ist im gewissen Sinne auch eine:
Mondsichelmadonna ... |
*
Interessant auch die Wikipedia-Beiträge, welche beständiger Korrektur
unterliegen - hier der Abriss vom 23. Juni 2008 - schon etwas deutlicher
modifiziert, als oben ...
> Von Anfang an gab es eine besondere Verehrung der Mutter Jesu, Maria. Das
zeigt sich in den Apokryphen der frühchristlichen Zeit, die wegen abweichender
Lehren oft im Sinne des Gnostizismus ganz bewusst von der christlichen Kirche
nicht in den Kanon der biblischen Schriften aufgenommen worden waren, aber
weiterhin überliefert wurden und ihre Wirksamkeit entfalteten; die
römisch-katholische Kirche wie die Ostkirchen bezogen die apokryphen Texte zu
Maria in ihre Marienlehren mit ein (hier insbesondere das Protevangelium des
Jakobus).
Als das Christentum 391 n. Chr. im Römischen Reich zur Staatsreligion ernannt
wurde, begann eine Verehrung der Märtyrer und auch Marias. Vierzig Jahre später
wird Maria durch das Konzil von Ephesus als „Gottesgebärerin“ (gr. Theotokos
bzw. lat. Dei Genetrix) bezeichnet und dogmatisiert; dabei ging es ursprünglich
weniger um die Frage, wer Maria ist, sondern vielmehr um die Frage, ob Jesus von
Nazareth Gott sei. Der Begriff „Gottesgebärerin“ oder „Gottesmutter“ sollte
klarstellen, dass Jesus „nicht nur wahrer Mensch, sondern auch wahrer Gott“
wäre/sei. Nach diesem Konzil entstand eine neue Verehrung Marias, die – wie
Kritiker behaupten – der Verehrung der „Himmelskönigin“ aus dem Alten Testament
ähnelt. <
*** noch ein PS: hier hätte ich wohl "Feministen und Feministinnen"
schreiben sollen ...
(idiotischer Weise)
mehr dazu
Weiterführende Themen, Bilder und Materialien:
Jungfrau Maria, die
heilige Pilgerin - Teil I
Wallfahrtsort Kevelaer
Sonnesymbol und Jesus Christus
Bilder und Notizen: Geschichte und Entstehung des Christentum
Bilder zum Lebenslauf des Jesus von Nazareth
Buch: Die Jugend Jesu
Notizen, Kommentare
Infos
über das Christentum
das Evangelium nach Johannes
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Bild Zeichen Symbol - Bilder und Notizen |
Ein
kleines pictokon-onlinebuch zum Thema Symbole, mit dem Versuch Symbolik unter
verschiedenen Gesichtspunkten zu sehen.
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Symbole und Gedankenbilder |
|
Mutter Gottes, Marienverehrung, Gottesmutter, Himmelskönigin, Mariensymbole
Impressum
| |
Eine gute Möglichkeit zur
Information über die Grab und Grabmalgestaltung sind die aktuellen
Gartenschauen,
wie BuGa oder Landesgartenschauen. Dort gibt es jeweils Mustergräber mit
gestalteten Grabmalen und jeweils entsprechend der Jahreszeiten
Bepflanzungsbeispiele für Gräber.
Grabausstellungen
Allerdings mau man wissen, dass man bei diesen Ausstellungen
eine Leistungsschau der
Friedhofsgärtner
und Steinmetzen vor sich hat. Nicht selten ist man etwas entmutigt, wenn man
sich die wunderschönen Wechselpflanzungen der Ausstellungsgräber sieht und mit
den eigenen Möglichkeiten vergleicht.
Wer sich über eigene Gestaltungsmöglichkeiten Gedanken macht,
der sollte sich trotz allem den L eitsatz
zu eigen machen: weniger ist mehr ...
Bei der Grabmalgestaltung ist das besonders zu beachten, da
man hier immer wieder zur Überfrachtung der Grabmalgestaltung neigt, ob im Form,
in Beschriftung oder manchmal auch in der Symbolik.
Bei der Herangehensweise, ein Grabmal zu entwerfen, solltest
du dir immer vor Augen halten, dass so ein Grabdenkmal wirklich auch ein Denkmal
ist.
Es
soll an das Leben des verstorbenen erinnern und für ihn sprechen.
So wie im Leben manchmal Blumen oder eine schöne Melodie
helfen einem schwierigen Gedanken Ausdruck zu verleihen, so kann das auch ein
Grabmal - aber in Harmonie der
Proportionen und Einfachheit ...
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