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Symbole-Lexikon
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Stichwortverzeichnis

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Grab und Grabmal
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rituelle Kult-Masken |
Masken gehören zu des ältesten
Ritualgegenständen der Menschheit und man kennt sie wohl in allen Kulturen.
Masken haben viele Bedeutungen, die im Detail doch recht unterschiedlich sind:
1. Das Verbergen oder der Schutz mit einer Maske.
2. Identifizierung, Transformation.
3. Illusion, Schauspielerei.
Bild: Masken aus Papua Neuguinea *** |
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Transformation
Der Träger verwandelt sich unter der Maske in
die Wesenheit, welche die Maske darstellt - Transformationsmasken.
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Interessant sind diese Schmetterlingsmasken der Bobo, aus Afrika, Burkina Faso ->
auch der
Schmetterling ist ein Symbol der Transformation.
Der Träger einer grimmigen Totenmaske von den Aleuten-Inseln brachte mit an dem
Ritual teilnehmenden Stammesgefährten eine Begegnung mit dem Tod nahe und
wandelte ihre ursprüngliche Furcht vor dem Tode um in einem Prozess der
Verwandlung ...
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Schutzfunktion |
Die Maske kann zum Schutz gegen dunkle Mächte
verwendet werden - eine vergleichbare Symbolik ist auch der Schild, wie hier im
Bild. Dieser moderne Schild der Asmat (Papua, Indonesien) hat auch christliche
Symbole auf sich, wie Kreuz, Fisch und Schiff.
Bei den afrikanischen Stämmen verleihen die Masken dem Träger eine der Maske
innewohnenden Kraft. |
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Vogelmaske |
Tier und Vogelmasken können die
Wiederherstellung der paradiesischen Gemeinschaft mit Tieren und Vögeln
darstellen. |
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Wolfsmaske |
Transformationsmaske vom Wolf zum Mensch vom
Holzbildhauer Tom Eneas, Canada, 1999. |
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Theater - Illusion |
Theatermasken (Noh-Masken) - as dem
klassischen japanischen Drama (Noh) - bestehend aus einem Zusammenspiel von
Wort, Musik und Tanz. |
Im alten Griechenland symbolisierte die Maske entweder die todbringende
Macht der Gorgonen (geflügelte Schreckensgestalten mit Schlangenhaaren, die den
der sie anblickt, zu Stein erstarren lässt) oder das Tragische oder Komische
eines Charakters im griechischen Theater.
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Theater - Illusion - Person
Maske als Symbol der Schauspieler |
Interessant ist in diesem Zusammenhang der
heutige begriff "Person", der mit dem alten Theaterspiel im Zusammenhang steht:
"Persona" ist die Maske des griechischen Theaters.
Im Lateinischen verwendete man "personare", was übersetzt "hindurchtönen" meint
- daraus abgeleitet ist "Person". |
Das Bildmaterial der Holzschnitzkunst stammt aus dem
Datz-Zentrum Lichtenstein.
***
Die Figuren aus Holz (2001) stellen
"Bei Diskussionen in der Dorfgemeinschaft stehen diese Sprecherstühle vor den
Männerhäusern am Mittellauf des Sepik (Fluss nordöstlich in Papua Neuguinea).
Der Sprecher legt nach und nach Zweige eines Bündels auf den Sprecherstuhl und
muss seine Rede beendet haben, wenn der letzte Zweig abgelegt ist." - ein
interessanter Brauch - wir kennen ein ähnliches Sprecherritual aus der Antike,
wo während der Rede eines Abgeordneten Wasser aus einem speziellen Gefäß
(Wasseruhr) verrinnt - daher auch die Begriffe: "die Zeit verrinnt" oder die
"Zeit läuft ab" ...
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Bild Zeichen Symbol - Bilder und Notizen |
Ein
kleines pictokon-onlinebuch zum Thema Symbole, mit dem Versuch Symbolik unter
verschiedenen Gesichtspunkten zu sehen.
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Symbole und Gedankenbilder |
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Liebesgedichte und
Jahreszeitengedichte
symbole, gebrauchte bücher, Maske, Masken
Holzbildhauer - Arbeiten
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Übrigens: eine gute Möglichkeit zur
Information über die Grab und Grabmalgestaltung sind die aktuellen
Gartenschauen,
wie BuGa oder Landesgartenschauen. Dort gibt es jeweils Mustergräber mit
gestalteten Grabmalen und jeweils entsprechend der Jahreszeiten
Bepflanzungsbeispiele für
Gräber.
Grabausstellungen
Allerdings mau man wissen, dass man bei diesen Ausstellungen
eine Leistungsschau der
Friedhofsgärtner
und Steinmetzen vor sich hat. Nicht selten ist man etwas entmutigt, wenn man
sich die wunderschönen Wechselpflanzungen der Ausstellungsgräber sieht und mit
den eigenen Möglichkeiten vergleicht.
Wer sich über eigene Gestaltungsmöglichkeiten Gedanken macht,
der sollte sich trotz allem den L eitsatz
zu eigen machen: weniger ist mehr ...
Bei der Grabmalgestaltung ist das besonders zu beachten, da
man hier immer wieder zur Überfrachtung der Grabmalgestaltung neigt, ob im Form,
in Beschriftung oder manchmal auch in der Symbolik.
Bei der Herangehensweise, ein Grabmal zu entwerfen, solltest
du dir immer vor Augen halten, dass so ein Grabdenkmal wirklich auch ein Denkmal
ist.
Es
soll an das Leben des verstorbenen erinnern und für ihn sprechen.
So wie im Leben manchmal Blumen oder eine schöne Melodie
helfen einem schwierigen Gedanken Ausdruck zu verleihen, so kann das auch ein
Grabmal - aber in Harmonie der
Proportionen und Einfachheit ...
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