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Das Grab
Grab und Grabmal /
Friedhofsgestaltung - Grundlagen der Planung
Die Bepflanzung
im Schatten /
Frühblüher zum verwildern /
Bodendecker
/ Steingarten
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Sommerblumen
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Grün
beruhigt das Auge. |
Über Geschmack lässt
sich streiten.Doch in einem Punkt sollten
sich bei Grab- und Friedhofsgestaltung alle einig sein:
grüne Gräber sind schön, schlicht und tröstlich. Grün
beruhigt das Auge und lässt nachweislich den
Pulschlag sinken.
übrigens: Auch Grabmale aus Holz sind
wohltuend für das Auge, wenn sie hier und da in
Reihen von Steinen stehen. |
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Bepflanzung der Gräber und Pflegeaufwand ... |
Der Schmuck der
Gräber mit einer wechselnden Bepflanzung aus
einjährigen Frühjahrs-, Sommer-, und Herbstblumen - ist
Tradition. Doch solltest du wissen: eine ständige
Wechselbepflanzung ist in der Pflege recht
zeitaufwendig.
Frühjahrsbepflanzung
Sommerblumen
für Gräber
die Sommerbepflanzung |
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Es ist in sinnvoll, die Fläche eines
Grabes mit möglichst wenigen Pflanzenarten (besser nur mit einer Pflanzenart) bodendeckend einzugrünen. Dieser Pflanzenteppich (Grundbepflanzung) hält im
Sommer den Boden frisch und verhindert das Abspülen des Grabhügels bei Regen.
Wenn du einen immergrünen Bodendecker verwendest, ersetzt dieser
im Winter das aufwendige Abdecken mit Reisig.
In das bodendeckende Grün hinein kannst du Schneeglöckchen, Szilla, Schneestolz;
Krokus oder andere
frühblühende
Blumenzwiebeln
setzen, welche dort bestens gedeihen.
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Mit der Verwendung einer robusten Pflanzenart für die Eingrünung des Grabes
kannst du dir die Grabpflege sehr erleichtern, das Gießen im Sommer fast ganz
ersparen, und es gibt sogar Bodendecker, die das Herbstlaub "schlucken".
Es ist ja gut, das Grab eines lieben Angehörigen still besuchen zu können und
dabei nicht immer nur an Gießen und Unkrauthacken denken zu müssen.
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Grundbepflanzung
mit Bodendeckern |
Bodendecker gibt es in den verschiedensten Arten für
sonnige und schattige Plätze.
Bild: Das bodendeckende Gedenkemein eignet sich als
Grundbepflanzung für halbschattige und schattige
Standorte.
Außerdem blüht es im Frühjahr mit herrlich blauer
Farbe.
Omphalodes verna, Blüte im April
Pflanzungen im Schatten
Bodendecker
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Ziergräser
auch für Gräber |
In den letzten 20
Jahren haben auch Gräser einen festen Platz in der
Grabgestaltung eingenommen.
Gräser wirken der Düsternis entgegen und brechen hier
im Bild die harten Kanten der Steineinfassung.
Im Bild: Blauschwingel, Festuca cinera
Gräser |
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Polsterstauden |
Blühende Polsterstauden sind im Steingarten sehr beliebt. Sie können auch
sehr gut auf Gräbern verwendet werden.
Auch die meisten Polsterstauden sind immergrün und damit auch im Winter
interessant anzusehen.
Der Moos-Steinbrech mag keine volle Sonne - absonnige Gartenplätze sind die
besten Standorte für ihn.
Polsterstauden
moosartige Polsterstauden |
Die Rahmenpflanzung
Von Friedhofsgärtnern wird oft die Empfehlung ausgesprochen, das
Denkmal der Grabstätte mit raumbildenden Gehölzen (z.B. Koniferen) einzurahmen.
Das Grabmal ist ein im Raum freistehender Körper, kein
zweidimensionales Bild, und bedarf deshalb keiner Rahmung.
Rahmenpflanzungen sind Teil der allgemeinen Friedhofsanlage und
umgrenzen einzelne Grabfelder, aber nicht einzelne Gräber.
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Grabstätten sind immer Teil eines Gräberfeldes. Die Gestaltung
sollte sich deshalb nie auf die einzelne Grabstätte allein
beziehen sondern auch auf deren Umfeld. Auf abgrenzende,
individuelle Heckenpflanzungen verzichtet man deshalb besser.
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Blütenstauden: Tränendes Herz |
Dicentra
spectabilis
Herzblume, Tränendes Herz,
Streu- oder Halbschatten
mehrjährige Staude
Auch Blumen und Grün sind eine Hilfe bei der
Trauerbewältigung.
Dicentra
spectabilis |
Die Staude,
eine Alternative zur Sommerblume als Grabbepflanzung
"Bestimmte, niedrige Stauden, auch einige Gehölzarten haben die Eigenschaft,
Pflanzenteppiche zu bilden und somit die Oberfläche des Grabes zu schützen, die
Erde zusammenzuhalten und ein rasches Austrocknen zu verhindern.
Andere niedrige Stauden, Zwiebel- und Knollenpflanzen finden in einem
solcherart geschützten Boden ideale Lebensbedingungen. Die Bepflanzung ist so
zusammenzustellen, dass eine bodendeckende Pflanzenart, die teppichartig das
ganze Grab überzieht, in der Blüte abwechselt mit dauerhaften Einzelpflanzen,
z.B. Stauden, die je nach ihrer spezifischen Wuchs- und Ausbreitungsform
vereinzelt, in losen Gruppen oder auch dichteren Nestern in diesen Teppich
hineingepflanzt werden.
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Blütenstauden: Gemswurz |
Doronicum
orientale, Gemswurz
Gemswurz ist die erste Frühlingsblume mit richtiger
Blumen-Blüte: mehrjährige Staude.
Diese blühende Staude setzt sich auch im Efeu durch.
Doronicum
orientale, Gemswurz |
Aus der Bodendecke, die für die meiste Zeit des Jahres ruhig und zurückhaltend
bleibt, treten so zu bestimmten Jahreszeiten, die eine Beziehung zum Toten haben
sollen, Einzelpflanzen hervor, blühen und ziehen sich danach wieder zurück, um
neue Kraft zu sammeln. Ein auf solche Art bepflanztes Grab ändert sein
Erscheinungsbild kontinuierlich nach der Eigengesetzlichkeit der Pflanzen: es
lebt. Somit kann es auch Sinnbild sein für das Werden und Vergehen, für den
Kreislauf, dem sowohl der Mensch als auch die Natur untergeordnet ist.
Ein so bepflanztes Grab steht damit im Gegensatz zu einem solchen mit jährlich
mehrmals auszutauschender Wechselbepflanzung aus einjährigen, weitgehend
"standardisierten" Blumen wie Stiefmütterchen, Begonien oder Pelargonien, bei
dem der Wechsel sprungartig erfolgt.
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Winterharte
Fuchsien |
Eine Alternative zur
Sommerpflanzung:
Fuchsia magellanica var. gracilis, die winterharte,
mehrjährige Fuchsie.
Du pflanzt sie am besten mitten in eine
Grundbepflanzung aus Efeu oder Immergrün. |
Bei allem Bezug der
Bepflanzung und des Grabmales auf die Person des Verstorbenen ist es von
übergeordneter Wichtigkeit, dass sich die Grabstätte in das Gräberfeld einfügt.
Hochwachsende, eventuell noch raumbildend angeordnete Pflanzungen machen dieses
Einfügen unmöglich. Sie zergliedern den Raum des Gräberfeldes, können das
Grabmal verdecken oder seine Form verunklaren, bilden eine Konkurrenz zum
aufrechten Grabzeichen und schaffen Unruhe. Die Rahmenbepflanzung bildet den
Raum des Gräberfeldes. Auf dem einzelnen Grab ist sie unangebracht.
Generell ist zu Bepflanzung der Grabstätte zu sagen:
Sie hat ein Grab zu dokumentieren und nicht einem Repräsentationsbedürfnis zu
dienen. Weniger ist mehr, übergroße Buntheit nimmt den Blick für das Einzelne
und stört die Gesamtanlage." ***
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*** Die
Staude, eine Alternative zur Sommerblume als
Grabbepflanzung
Auszug aus "Friedhof & Denkmal" Nr. 2/3 Juni 1987 von F.W.
Mayer |
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Ich danke Ihnen für den Besuch dieser Website. Informieren Sie sich hier
ausführlich über Gestaltung - Preise - und Produkte
und schauen Sie doch morgen noch
einmal vorbei, Sie haben sicher einige wichtige
Informationen übersehen :-)
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Sommerblumen [Grabbepflanzung: Sommerblumen
]
Baumgrabanlage und Trauerbewältigung
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Friedhofsbepflanzung II
Grabpflege, Grablaternen, Grablichter, Gräber,
Grabbepflanzung, Grabpflege
Impressum
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Häufige Frage: warum wächst nichts ordentlich auf dem Grab??? |

Besser die Pflanzfläche etwas verkleinern als
mager bepflanzen! Weniger ist mehr! Blumen sollte man nicht zwischen Hecken
versenken, wie hier im Bild.
Hecke: Euonymus fortunei 'Emerald'n Gold' - man kann diese
gelbgrüne "Kriechspindel" auch als immergrünen und pflegeleichten Bodendecker
verwenden.
Tipps zur Bepflanzung und zur Pflege: Egal, ob du Stiefmütterchen pflanzt oder
Sommerblumen, es ist praktisch bei so einer Pflanzfläche die alte
Wechsel-Blumenpflanzung jeweils mit dem
Spaten auszugraben. [besser eine kleine Pflanzfläche wählen, Bild unten]. Dann lockert man mit dem Spaten gleich noch den Boden etwas
auf und bringt reichlich neue Blumenerde auf. Man tauscht also den Boden der
Pflanzstelle regelmäßig aus. Das ist besonders wichtig, wenn Großgehölze in der
Nähe stehen, denn von diesen wächst beständig Wurzelfilz in die Pflanzfläche
und das schon aus dem Grunde, weil hier immer gegossen wird, und so werden die
Wurzeln der Bäume durch das Wasser förmlich angezogen.
Das zu viele Gießen des Grabes ist oft der Grund, warum man
so manchen Grabstelleninhaber klagen hört. "bei mir wächst nichts" [auf dem
Grab]. In meiner langjährigen Tätigkeit als Friedhofsverwalter habe ich das sehr
oft gehört. Der Grund ist meist, dass zu viel gegossen wird, was die Pflanzennährstoffe
im Boden
auswäscht. Dazu kommt der Wurzelfilz von Bäumen. Die richtige Pflegemaßnahme
ist, bei Wechselpflanzungen [die man dann besser einschränkt] regelmäßig
vor den Pflanzarbeiten den
Boden umzustechen und weitgehend austauschen. Dann wird in der Folge regelmäßig und moderat
gedüngt. Das ist wichtiger als viel zu gießen.
Ein weiteres Manko, oben im Bild zu sehen - wird die Fläche zu dünn bepflanzt
und bleibt viel Platz mit dunkler Erde dazwischen frei, dann heizt die Sonne den
Boden stark auf. Die Folge ist, dass sich die Pflanzen überhitzen
[Stiefmütterchen mögen das gar nicht], und die obere Bodenschicht trocknet zudem
aus. Deshalb predigen die Gärtner auch immer: Bodendecker pflanzen und Blumen
nicht zu breit auseinander pflanzen. Bodendecker und das Pflanzengrün beschatten
und kühlen den Boden. Man will es nicht glauben, aber es ist so: trotz des Mehr
an Pflanzenwuchs bleibt der Platz feuchter. :-)
18.4.2012 |
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