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 Tipp  Grabmalgestaltung: die Schriftgestaltung auf dem Grabmal


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Das Grab
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Das Grabmal
Form / Material und Bearbeitung / Symbol / christliche Symbole

Tipp 

 

Inschrift auf einem Grabmal

Schriftteppich

Ein lebendiges Schriftbild zeigt uns hier das Foto.

Die Buchstaben und selbst die Worte sind in einem "Schriftteppich" [Ligaturen] eng miteinander verwoben.

Die Schriftgestaltung kann bei der Grabmalgestaltung so weit gehen - und es ist sogar zu empfehlen - dass man zuerst das Schriftbild entwirft und erst im zweiten Schritt die Dekmalform.

Ist das Stein- oder Holzgrabmal weniger Plastik, sondern mehr Träger der Inschriften, so sollten neben den Schriftflächen keine unnützen "Ränder" stehen bleiben. Die Schrift kann ohne Schriftrand die optisch die volle Fläche einnehmen.


Gartengestaltung Das Schriftbild ... die Aufteilung der Inschriften sollte möglichst so geschehen, dass für unser Auge ein ruhiges Gesamtbild entsteht.



Gartengestaltung Am einfachsten erreicht man dies durch optisch* gleiche Höhen der Schriftzeichen und Zahlen, sowie durch das "zentrieren" der Zeilen und durch gleiche Zeilenabstände.

* Zahlen werden gegenüber den Buchstaben ein wenig kleiner gehalten.




unruhig
ist folgende Schriftaufteilung:


Moriz        
SCHULZE
2.5.1901 - 14.11.2002

 

besser ist es so:

MORITZ
SCHULZE
2.MAI 1901
14.NOV.2002

 

Gartengestaltung Inschriften sollten prinzipiell so tief eingeschlagen sein, dass die Buchstaben allein durch die Licht-Schattenwirkung lesbar ist. Auf farbige Tönungen kann somit gut verzichtet werden.

Gartengestaltung Goldschriften haben einen plakativen Charakter und sind daher unschön auf den Friedhöfen, ebenso wie weiße oder silberne Auslegungen der Buchstaben.

 

Goldschift auf einem Grabmal, Symbol: Gold

Goldschrift auf dem Grabmal?

Das leidige Thema vieler Friedhöfe: Goldschrift ist verboten.
Das ist auch richtig so! Hier hat das Gold reinen Werbecharakter.

Mit der Politur im Verein ist es für das Auge wie der Presslufthammer auf der Baustelle für das Ohr ...


Hier mehr Infos zum Thema:
Gold als Symbol





 

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Grabmalgestaltung mit GlasWas ist ein Grab? Menschliche Gestalt, der irdische Leib, muss einmal vergehen: Von der Erde ist er genommen, zu Erde muss er wieder werden. Deshalb hat der Pfarrer so gesprochen: "Erde zu Erde, Asche zu Asche, Staub zu Staub", und hat dann, wie alle nach ihm, drei Handvoll Erde in die Grube geworfen.

Das Grab ist zunächst der Ort dieser natürlichen Rückverwandlung alles irdischen Lebens. Die Größe und Mächtigkeit dieses Vorgangs brauchen wir nicht besonders zu betonen, sondern sie sprechen für sich und werden am besten so einfach, natürlich und schlicht gekennzeichnet, wie nur möglich ist. Der Verfallsprozess ist verborgen in der Erde. So verborgen ruht nun auch der Tote vor unseren Augen.

Grabmalgestaltung mit GlasDie Erde ist im Grunde ein großes Grab, in dem alles jemals auf ihr Lebendige zu neuem Leben verwandelt wird. Das Grün des Rasens, der Bäume, Sträucher und Stauden und die Farben der Blüten bedecken die Todesstätte tröstlich und lind. Ein Grab sollte viel Grün um sich und über sich haben. Das ist die wichtigste Regel, die es zu beachten gilt.

Alle diese Dinge geben der letzten Ruhestätte das Bild der naturhaften Vergänglichkeit. Wir setzen dafür leider oft sehr unschöne, dauerhafte Monumente. Da werden Kieselmuster und Blumenarrangements in geometrischen Formen auf das Grab gesetzt, und an Stelle einer
ruhigen Grünfläche werden mit Sand und Kieselsplitt alle Pflanzen ausgerottet. Viel Liebe und Fleiß werden an diese Dinge gewandt, aber wir sollten uns doch auch einmal
ruhige Grabgestaltungklarmachen, was mit mancher gut gemeinten Grabpflege und manchem sauberen Schmuck da eigentlich angerichtet wird. Und auch wenn wir nicht den toten Stein, sondern die lebendige Blume als Grabschmuck verwenden, was schon um vieles besser ist, so sollten wir doch kein Spiel daraus machen, wenn wir die Blumen in geometrische Formen oder feste Einfassungen zwingen. Alles Lebendige, auch die Blume, will sich frei entfalten.

Wer mit dem Todesgedanken und dem christlichen Glauben vertraut ist, wird wissen, dass wir die Toten betten in dem Gedanken an die Auferstehung, die uns in Christus gegeben wird, aber dass von diesem Tode zunächst nichts ausgenommen ist. Er wird aber zugleich dessen gewiss sein, dass hinter dem Tode nicht das Nichts, sondern Gott wartet und dass er da keinen anderen Halt und Trost hat als Jesus Christus, der für uns den Tod erlitt und für uns das Leben, das neue Leben heraufgeführt hat. Das Grab ist die Saatkammer Gottes, in der auf die Auferstehung gewartet wird. Die Grabreihe im Quartier ist wie die Furche, in die die einzelnen Samenkörner eingelegt sind, und der Friedhof im wörtlichen Sinn der Acker Gottes [die alte Bezeichnung für Friedhof]. Das müssen wir uns vor Augen halten, wenn wir rechte Grabgestaltung üben wollen. Buchsbaum
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