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Grab und Grabmal
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und Bearbeitung / Inschrift
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Symbole
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Symbole, Bilder und
deren Bedeutung
im Stichwortverzeichnis
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Beispiele - Symbole und deren Bedeutung:
Das Dreieck
Geometrisch betrachtet ist das Dreieck die erste ebene Figur und daher auch die
grundlegende Darstellung von Fläche. Plato verstand das gleichseitige Dreieck
als ein Bild der Vollkommenheit.
Das Dreieck ist Symbol der dreifältigen Natur des Universum - Symbolik für:
Himmel, Erde, Mensch
Vater, Mutter, Kind
Körper, Seele, Geist ...
mehr zum Symbol: Dreieck
Das Quadrat
Symbol der Erde: Im Gegensatz zum Kreis (der den Himmel symbolisiert) weist des
Quadrat auf die irdische Existenz, auf statische Perfektion und die daraus
folgende Unwandelbarkeit.
Es ist in der Symbolik das Feststehende (Tod) im Gegensatz zum
dynamischen Kreis (Leben und Bewegung).
mehr zum Symbol: Quadrat
Die Spirale
Die Spirale ist ein sehr altes Symbol. In Europa waren Spiralmotive besonders in
der Bronzezeit beliebt, doch reichen Darstellungen und Symbolik weit bis in das
Paläolithikum, also bis in die Mittelsteinzeit zurück und findet sich in fast
allen Kulturen der Kontinente.
Spiralen sind Symbole für Zyklen von Entfaltung, Erneuerung oder "Evolution" im
mystisch-kosmischen Sinne.
mehr zum Symbol: Spirale
Doppelspirale
Das Pentagramm
Das Pentagramm symbolisiert die Gestalt des Menschen mit ausgestreckten Armen
und Beinen und ist so ein Symbol für den Menschen und den menschlichen
Mikrokosmos.
Nach alter Vorstellung besteht die Materie aus 4 Elementen: Feuer, Wasser, Luft
und Erde und so auch die Pflanzen, die Tiere und auch der Mensch: Feuer = Wärme
des Körpers, Wasser = Blut, Luft = Atem und Erde = Fleisch. Doch kommt allein
beim Menschen das 5. Element hinzu, der Geist. Damit ist auch in der
Zahlensymbolik die 5 die "Zahl des Menschen".
Steht in der Symbolik an den Ecken des Pentagramm S A L U S (Heil), so
verkörpert es Gesundheit
und die fünf Sinne.
mehr Infos über: Pentagramm
Das Kreuz
Horizontale und Vertikale Linie schneiden sich und ergeben einen Schnittpunkt.
Die vertikale Linie ist die himmlisch-göttliche, auch als spirituelle und
aktiv-männliche gesehen, während die horizontale die erdgebundene und
passiv-weibliche ist.
Kürzer gesagt: Das Kreuz ist ein Symbol der Vereinigung - von Himmel und Erde
oder männlich und weiblich ... mehr über das
Kreuz als Symbol
Das Labyrinth
Mit "Irrgärten" beschäftigen sich die Menschen seit Jahrtausenden. Eine
Sonderform der Irrgarten-Symbolik ist das Labyrinth, bei dem es nur einen
einzigen Weg gibt, welcher sich auf verwundenen Wegstrecken auf den Mittelpunkt
hinzubewegt.
Schon in der Jungsteinzeit kannte man symbolische Labyrinthdarstellungen, die
während der Bronzezeit in den verschiedensten Kulturen weit verbreitet waren.
In der Gartengestaltung kennen wir Gartenlabyrinthe etwa aus dem Englischen
Garten:
mehr über das Symbol: Labyrinth
Garten-Labyrinthe
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Prähistorische Labyrinthdarstellungen aus
Europa und Indien |
Was es sonst noch so auf dieses Webseiten gibt Liebesgedichte:
Herbstsonnenschein,
Der liebe Abend lacht so still herein,
Ein Feuerlein rot
Knistert im Ofenloch und loht ....
>>weiter
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oder etwas ganz anderes:
Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele in Sachsen
Grabmale
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Impressum
Stichwortverzeichnis: Symbole II
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Was
ist ein Grab? Menschliche Gestalt, der irdische Leib, muss einmal vergehen: Von
der Erde ist er genommen, zu Erde muss er wieder werden. Deshalb hat der Pfarrer
so gesprochen: "Erde zu Erde, Asche zu Asche, Staub zu Staub", und hat dann, wie
alle nach ihm, drei Handvoll Erde in die Grube geworfen.
Das Grab ist zunächst der Ort dieser natürlichen Rückverwandlung alles
irdischen Lebens. Die Größe und Mächtigkeit dieses Vorgangs brauchen wir nicht
besonders zu betonen, sondern sie sprechen für sich und werden am besten so
einfach, natürlich und schlicht gekennzeichnet, wie nur möglich ist. Der
Verfallsprozess ist verborgen in der Erde. So verborgen ruht nun auch der Tote
vor unseren Augen.
Die
Erde ist im Grunde ein großes Grab, in dem alles jemals auf ihr Lebendige zu
neuem Leben verwandelt wird. Das Grün des Rasens, der Bäume, Sträucher und
Stauden und die Farben der Blüten bedecken die Todesstätte tröstlich und lind.
Ein Grab sollte viel Grün um sich und über sich haben. Das ist die wichtigste
Regel, die es zu beachten gilt.
Alle diese Dinge geben der letzten Ruhestätte das Bild der naturhaften
Vergänglichkeit. Wir setzen dafür leider oft sehr unschöne, dauerhafte
Monumente. Da werden Kieselmuster und Blumenarrangements in geometrischen Formen
auf das Grab gesetzt, und an Stelle einer
ruhigen Grünfläche werden mit Sand und Kieselsplitt alle Pflanzen ausgerottet.
Viel Liebe und Fleiß werden an diese Dinge gewandt, aber wir sollten uns doch
auch einmal
klarmachen,
was mit mancher gut gemeinten Grabpflege und manchem sauberen Schmuck da
eigentlich angerichtet wird. Und auch wenn wir nicht den toten Stein, sondern
die lebendige Blume als Grabschmuck verwenden, was schon um vieles besser ist,
so sollten wir doch kein Spiel daraus machen, wenn wir die Blumen in
geometrische Formen oder feste Einfassungen zwingen. Alles Lebendige, auch die
Blume, will sich frei entfalten.
Wer mit dem Todesgedanken und dem christlichen Glauben vertraut ist, wird
wissen, dass wir die Toten betten in dem Gedanken an die Auferstehung, die uns
in Christus gegeben wird, aber dass von diesem Tode zunächst nichts ausgenommen
ist. Er wird aber zugleich dessen gewiss sein, dass hinter dem Tode nicht das
Nichts, sondern Gott wartet und dass er da keinen anderen Halt und Trost hat als
Jesus Christus, der für uns den Tod erlitt und für uns das Leben, das neue Leben
heraufgeführt hat. Das Grab ist die Saatkammer Gottes, in der auf die
Auferstehung gewartet wird. Die Grabreihe im Quartier ist wie die Furche, in die
die einzelnen Samenkörner eingelegt sind, und der Friedhof im wörtlichen Sinn
der Acker Gottes [die alte Bezeichnung für Friedhof]. Das müssen wir uns vor
Augen halten, wenn wir rechte Grabgestaltung üben wollen.
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