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Ankerkreuz |
Ankerkreuz als Symbol auf einem Grabmal
in besten Proportionen gearbeitet.
Dieses Symbol (auch Mondsichelkreuz genannt)
ist ein Heilszeichen: der Anker der christlichen Hoffnung.
Als verschleiertes Kreuz ist es im Ursprung ein Geheimzeichen. |
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Thema: Ikonen
Maria
zum Symbol-Lexikon
Echte christliche Symbole gibt es gar nicht so viele, wie man annimmt. Etliche
der im Christentum verwendeten Sinnzeichen und Sinnbilder sind älteren Ursprungs
und wurden lediglich auf Jesus Christus umgedeutet. Das ist nicht als Mangel
anzusehen, denn Symbole sprechen nur Grundgedanken aus und regen zu subjektiven
Interpretationen an. Deshalb ist es richtiger zu sagen: Symbole, welche Christen
verwenden und nicht: "christliche" Symbole.
Somit kannst du auch im
Symbollexikon
weiter auf die Suche nach christlich interpretierten Symbolen gehen.
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In der ältesten Christenheit benutzten die Anhänger Jesu Symbole als
Geheimzeichen
zur gegenseitigen Erkennung - diese Symbolik entstand besonders in den Zeiten
der Christenverfolgungen - es waren somit Erkennungszeichen, welche nach und
nach immer häufiger im Alltag Verwendung fanden - so etwa auf Schmuck, Lampen,
Gefäßen oder als Grabzeichen.
Für Grabmale sollten heute christliche Symbole ruhig öfters verwendet werden
oder du verwendest allgemeingültige Sinnzeichen und verbindest diese mit einem
kurzen Bibelwort, so bleibt der Friedhof auch in Zukunft ein Ort christlicher
Verkündigung und Auferstehungshoffnung.
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Symbole:
Christusmonogramm IHS und das Chi-Rho
IHS sind die ersten drei Buchstaben des griechischen Wortes für Jesus.
I = J H =
E S = S
Daneben gibt es noch eine lateinische Tradition der Auslegung:
Jesus Hominum Salvator = Jesus, Retter der
Menschen.
Ein weitere volkstümliche Auslegung:
Jesus Heiland Seligmacher.
Ein weitere Christusmonogramm ist das miteinander verbundene XP
(Labarum),
das X = CH und das P = R sind die ersten zwei Buchstaben
des griechischen Wortes Christus. Nach der Überlieferung soll es
Konstantin im Traum erschienen sein. Der römische Kaiser setzte das XP
auf seine Standarte und zeichnete es auf die Schilde seiner
Soldaten.
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Fisch und Christusmonogramm |
Historische Bronzelampe in
Fischform mit dem Labarum |
Richtiger
ist: das XP war ursprünglich ein geheimes Christenzeichen, doch hat es
einen älteren heidnischen Ursprung: als Attribut des alten chaldäischen
Himmelsgottes.
Dort geht das Zeichen auf die Ursprungsformen des heutigen Q und T zurück
>> Alphabet
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Christusmonogramm |
Das Chi-Rho in guten optischen
Maßverhältnissen auf einem Grabmal
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R.I.P. |
Das R. I. P. auf dieser doppelten Kreuzstele
ist kein Christusmonogramm.
Die drei Buchstaben sind lediglich die Abkürzung von:
Requiscat in pace
Er (sie) möge in Frieden ruhen |
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A und O |
verschiedene Symbole: Alpha und Omega und Christusmonogramm |
Alpha und Omega
Der erste und der letzte Buchstabe des griechischen Alphabetes.
Die Worte Jesu: Ich bin das A und das O, der Erste und
der Letzte, der Anfang und das Ende.
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A und O |
Alpha und Omega auf dieser Doppelstele sind
nur schwer zu erkennen, doch ist das Grabdenkmal kein Plakat - die ungetönte
Schrift und die Symbole
sollen aus der Nähe beim Verweilen betrachtet werden.
hier noch mehr Christussymbole
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Der Fisch
[Bild oben]
Das uralte Heilszeichen des Fisches wurde wegen seiner griechischen Wortfügung:
ICHTHYS, als Geheimzeichen frühes Christussymbol.
Die einzelnen griechischen Schriftzeichen des Wortes
ÎÎÎÎÎ
ICHTHYS (Fisch)
wurden als Anfangsbuchstaben folgender Worte gesehen.
Jesus - Christus - Gottes - Sohn - (der) Erlöser
ÎÎσÎς = Jesus; ÎρÎστÎς = Christus; ÎεÎυ = Gottes;
ÎÎÎς = Sohn; ÎωτÎρ = Retter, Erlöser
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Die Siegeskrone
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Die Siegeskrone als Sinnbild und darunter das Bibelwort:
Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens Geben.
(aus der Offenbarung des Johannes 2, 10 - ein Wort Jesu)
Die christliche Siegeskrone vertieft in Sandstein.
Patina und Flechten umhüllen die geschlagene
Steinoberfläche - ein solches Grabmal wirkt nie als Fremdkörper in der Natur - sondern es fügt sich als menschliches Werk bescheiden in den Kreislauf der Natur.
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Grabinschrift oben:
Elisabeth Schlüter
geborene Kröhne
geb. 28. Januar 1924
gest. 21. September 1978
Elisabeth Schlüter illustrierte Gartenbücher des Neumannverlages in Radebeul.
( Eiselt, Schröder: Laubgehölze (1977) Neumann Verlag )
Der Palmzweig
Auf frühen christlichen Grabsteinen fand der Palmzweig als Siegeszeichen ( über
den Tod ) recht häufig Verwendung. Für die Römer war die Palme Zeichen
militärischer Siege.
In den letzten 150 Jahren kam der Palmzweig als Sinnzeichen auf unseren
Friedhöfen wieder groß in Mode. Leider hat die handwerkliche Ausführung bis auf
unsere Zeit hin stark
an Qualität verloren: die Palmwedel gleichen heut eher Fischgräten, als dem
Palmenlaubwerk.
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Palmzweig |
Ein hölzerner Bildstock als Grabmal.
Jesus beim Einzug in Jerusalem vor seiner
Verhaftung und Kreuzigung.
Die Figuren am Rand tragen aufrecht stehende Palmwedel, ein Siegeszeichen der
Römer. |
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Brot und Wein
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Symbole des heiligen Abendmahl.
Brot und Wein
Hostie und Kelch
Jesus: "Ich bin das Brot des Lebens" |
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Öllampe, Licht
| Jesus: "Ich bin
das Licht der Welt"
Die Öllampe erinnert daran, unser "Licht nicht unter den Scheffel zu stellen"
Das Licht ist auch Symbol des Heiligen Geist im
Menschen.
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Das Lamm
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Das Opferlamm als Sieger
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Gold als Farbensymbol
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Die goldene Farbe erscheint hier als Symbol der himmlischen Herrlichkeit.
Gold als gestalterisches Mittel im Freien einzusetzen ist problematisch.
Am Grabmal kann es die Aussagekraft eines Symbols steigern.
"Goldschrift" ist abzulehnen, da Gold immer ein Attribut der Gottheit darstellt.
Bild: Vortragekreuz
mehr Infos: Gold als Symbol
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Das Gold entfaltet seine mystische Leuchtkraft nur in der Düsternis sakraler Räume.
Die sanfte Dunkelheit und der Schein der Kerzen lassen die Vergoldungen der Plastiken
und Zierrungen warm und lebendig erglühen: also nie Punktstrahler für die Beleuchtung von Altären verwenden ... das ist Unkultur!
Gold ist für die Gestaltung im Innenraum besser geeignet - oder es will im Auf- oder Untergang der Sonne betrachtet werden
Kreuzformen
Das Kreuz als wichtigstes der christlichen Symbole muss hier sicher nicht näher erläutert werden. Auf unterschiedlichste Weise finden wir Kreuzzeichen als Symbole und als Zeichen
christlicher Auferstehungshoffnung.
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Lichtkreuz |
Lichtkreuz auf einer Pforte.
Geschmiedete Bronze. |
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Grabkreuz |
Das Grabkreuz dominierte als christliches Symbol vor 100 Jahren
unsere Friedhöfe ...
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Holzkreuze |
Das schlichte Efeugrab mit einem hölzernen
Grabzeichen
ist wohl das beste Symbol der letzten Ruhestätte eines Menschen.
Alles Mehr oder Weniger an Aufwand sollte uns nachdenklich stimmen ...
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Gusseisen |
altes gusseisernes Kruzifix |
mehr Infos und Bilder zum Thema Symbole:
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Proportionen |
Ein griechisches Kreuz mit 4 gleichlangen Kreuzbalken
in Sandstein genutet.
Aus optischen Gründen wird der obere Kreuzbalken ein wenig kürzer gehalten, als
die übrigen Balken des Kreuzzeichens.
Proportionen und
Grabmalgestaltung |
mystische Symbole
ABC...
Stichwortverzeichnis
christentum.pictokon.net
das Evangelium nach Johannes
Bilder und Notizen: Geschichte und Entstehung des Christentum
Bilder zum Lebenslauf des Jesus von Nazareth
Impressum
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christliche Symbole II
christliche Symbole III
Christussymbole
Zahlensymbole
Was ist ein Grab? Menschliche Gestalt, der irdische Leib, muss einmal vergehen: Von der Erde ist er genommen, zu Erde muss er wieder werden. Deshalb hat der
Pfarrer so gesprochen: "Erde zu Erde, Asche zu Asche, Staub zu Staub", und hat dann, wie alle nach ihm, drei Handvoll Erde in die Grube geworfen.
Das Grab ist zunächst der Ort dieser natürlichen Rückverwandlung alles irdischen Lebens. Die Größe und Mächtigkeit dieses Vorgangs brauchen wir nicht besonders zu betonen, sondern
sie sprechen für sich und werden am besten so einfach, natürlich und schlicht gekennzeichnet, wie nur möglich ist. Der Verfallsprozess ist verborgen in der Erde. So verborgen ruht nun auch der Tote vor unseren Augen.
Die
Erde ist im Grunde ein großes Grab, in dem alles jemals auf ihr Lebendige zu
neuem Leben verwandelt wird. Das Grün des Rasens, der Bäume, Sträucher und
Stauden und die Farben der Blüten bedecken die Todesstätte tröstlich und lind.
Ein Grab sollte viel Grün um sich und über sich haben. Das ist die wichtigste
Regel, die es zu beachten gilt.
Alle diese Dinge geben der letzten Ruhestätte das Bild der naturhaften
Vergänglichkeit. Wir setzen dafür leider oft sehr unschöne, dauerhafte
Monumente. Da werden Kieselmuster und Blumenarrangements in geometrischen
Formen auf das Grab gesetzt, und an Stelle einer
ruhigen Grünfläche werden mit Sand und Kieselsplitt alle Pflanzen ausgerottet.
Viel Liebe und Fleiß werden an diese Dinge gewandt, aber wir sollten uns doch
auch einmal
klarmachen,
was mit mancher gut gemeinten Grabpflege und manchem sauberen Schmuck da
eigentlich angerichtet wird. Und auch wenn wir nicht den toten Stein, sondern
die lebendige Blume als Grabschmuck verwenden, was schon um vieles besser ist,
so sollten wir doch kein Spiel daraus machen, wenn wir die Blumen in
geometrische Formen oder feste Einfassungen zwingen. Alles Lebendige, auch die
Blume, will sich frei entfalten.
Wer mit dem Todesgedanken und dem christlichen Glauben vertraut ist,
wird wissen, dass wir die Toten betten in dem Gedanken an die Auferstehung,
die uns in Christus gegeben wird, aber dass von diesem Tode zunächst nichts
ausgenommen ist. Er wird aber zugleich dessen gewiss sein, dass hinter dem
Tode nicht das Nichts, sondern Gott wartet und dass er da keinen anderen Halt
und Trost hat als Jesus Christus, der für uns den Tod erlitt und für uns das
Leben, das neue Leben heraufgeführt hat. Das Grab ist die Saatkammer Gottes,
in der auf die Auferstehung gewartet wird. Die Grabreihe im Quartier ist wie
die Furche, in die die einzelnen Samenkörner eingelegt sind, und der Friedhof
im wörtlichen Sinn der Acker Gottes [die alte Bezeichnung für Friedhof]. Das
müssen wir uns vor Augen halten, wenn wir rechte Grabgestaltung üben wollen.
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