Windschutzwall
Hocheffektiv: Erdwall gegen Lärm und Wind
Hocheffektiv: Erdwall gegen Lärm und Wind

Eine Terrasse ist erst dann so richtig gemütlich, wenn sie sicht- und lärmgeschützt liegt. Den nötigen Sichtschutz wird man beim Terrassenneubau schon vorher einplanen, doch wenn ständiger Luftzug oder auch Lärm das Wohlbefinden auf der Terrasse beeinträchtigen, bemerkt man das oft erst später, wenn die Bauarbeiten längst abgeschlossen sind.

Was den Schallschutz betrifft, so gibt es zweierlei Arten von Lärm. Zum einen den, der von der Straße oder von den Nachbarn her ankommt (das können z.B. auch monotone Geräusche wie Motoren von Teichpumpen usw. sein) und zum anderen der, den wir selber produzieren (z.B. bei Partys, die bis in die Nacht hinein dauern) Bei ungünstigen Wohnbebauungen kann selbst eine normale Unterhaltung auf der Terrasse bis auf den Balkon des übernächsten Hauses gehört werden.

Egal, ob nun Windschutz oder Lärmschutz gewünscht ist, es gibt dafür gute technische Lösungen, doch diese fordern eine ganz andere Herangehensweise als für Sichtschutzelemente. Nicht jeder Sichtschutz ist auch ein guter Wind- oder Schallschutz.

VerandaVerglaste Veranda.Lärmschutzwände sollten so nahe wie möglich an der Lärmquelle stehen. Lärmschutzwände müssen absolut dicht und ohne Fugen sein, denn durch jede Spalte, durch die man hindurchsehen kann, dringt auch der Schall, der sich ähnlich den Lichtwellen ausbreitet. Anders ist es beim Windschutz. Hier sind dichte Zaunwände gar nicht nötig. Hecken oder ähnlichen Pflanzungen, die den Wind "kämmen" (man spricht auch vom Windkamm), transformieren die Luftströmung nach und nach herunter. Ist genügend Grundstücksfläche vorhanden, so kann man mit aufgeschütteten und bepflanzten Lärmschutzwällen schon einiges gegen Wind und Schall tun. Oder man senkt die Terrasse einfach etwas ab. Solche geschützten Senkterrassen sind zudem sehr gemütlich.

Doch dort, wo es wegen ständigen Windes oder Lärms wirklich schwierig wird, einen gemütlichen Platz zu schaffen, kommt man nicht daran vorbei, nach einer anderen Lösung zu suchen. So etwas ist schon lange erfunden worden und nennt sich verglaste Veranda oder verglaster Pavillon. Vor hundert Jahren gab es sie in jedem besseren Hausgarten und wurde beim Bau des Hauses meist von vornherein fest eingeplant. So eine Veranda war nicht selten mit sehr zweckmäßigen Schiebefenstern ausgestattet, die man ohne Raumverlust jeder Zeit öffnen konnte, ohne dass Fensterflügel störten.

Mein Vorschlag ist also der: Denke darüber nach, ob nicht eine Veranda am Haus oder ein Pavillon, bzw. ein Gartenhaus im Garten nicht die solideste Investition in Wind- und Lärmschutz ist ;-)

Windgeschützter Gartenhof.
Ein Schwedenwall.
Holzpalisaden als Windschutz a...