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Terrasse anlegen :-) 3 wichtige Tipps für die Terrassengestaltung

Terrassenbau am Eigenheim

Gestalte die Terrasse am Haus nie zu klein: Dies ist immer wieder mein erster Tipp zur Terrassengestaltung, und wer einen Reihenhausgarten hat, der überlege doch, ob es nicht besser ist, aus der vorhandenen kleinen Gartenfläche (die immer beengt erscheint) einen großzügigen Terrassengarten anzulegen, denn merkwürdigerweise wirken Terrassenflächen immer größer als sie wirklich sind. Und so kannst du immer sagen: „Ich habe einen geräumigen Terrassengarten.“ und nicht: „Ich besitze einen kleinen Reihenhausgarten.“

 

Großzügige Terrassen haben viele Vorteile. Das merkt man spätestens, wenn viele Gäste im Garten zu bewirten sind.

Schnelltipps:

1.  Große Terrasse planen.
2.  Wohnzimmer, bzw. Küche möglichst auf gleicher Ebene zur Terrasse anlegen. 
3.  Kein Zugang vom Vorgarten zur Gartenterrasse. 
4.  Sichtschutz muss sein!


Man braucht gar keine Bedenken zu haben, dass eine große Terrasse zu leer erscheint, wenn sie ungenutzt ist. Der Leere kann man abhelfen, indem eine Plastik oder ein Kunstobjekt an geeigneter Stelle aufgestellt wird. Solche Blickziele lenken von der Fläche des Terrassenplatzes ab. Ähnlich ist dieser positive Effekt auch im Winter zu beobachten, wenn die Gartenplastik vom Haus aus ein schönes Blickziel abgibt und optisch vom Garten ablenkt, wenn dieser grau und trübe erscheint. Mit klug gewählter Lichtgestaltung kann in der dunklen Jahreszeit der Ausblick vom Haus über die Terrasse in den Garten hinein interessant und farbig gestaltet werden.

Luftiges Zimmer im Landhaus mit Tür zur Terrasse.
Luftiges Zimmer im Landhaus mit Tür zur Terrasse.

Praktisch ist es bei der Gestaltung der Terrassen, wenn die Parterre-Zimmer im Haus und die Terrasse im Garten auf gleichem Niveau liegen. Das geht nicht immer einzurichten, doch es sollte angestrebt werden. Es ist einfach bequemer. Erst der leichte, stufenlose Übergang vom Haus in den Garten hinein bringt den gewissen Landhauscharakter, der so oft gewünscht wird.
Dieser Gedanke verbietet auch die gestalterische Unsitte, Hausterrassen an den Rand des Gartens zu legen. Ein Beispiel, wie es zu solchen Planungen kommt, habe ich hier >>

Noch ein dritter Grundgedanke soll an dieser Stelle bezüglich der Anlage der Hausterrasse angesprochen sein: Die Wege im Vorgarten sollten so angelegt werden, dass kein direkter Zugang vom Hauseingang oder vom Gartentor aus unmittelbar zur Terrasse hinführt. Sonst passiert es, wie häufig beobachtet wird, daß unerwarteter Besuch über die Terrasse, statt durch die Eingangstür, in das Haus gelangt. Auch sollten Garten und Terrasse von Außen nie voll einsehbar sein. Sie sollen ein Refugium sein und kein Marktplatz. Das ist von größter Wichtigkeit.

Damit erfüllen Garten und Terrasse auch erst ihren eigentlichen Zweck, nämlich stiller Rückzugsort zu sein von Hast und Lärm der Welt. Das macht einen Garten erst aus. Der Garten braucht etwas Geheimnisvolles, und deshalb sind Sichtschutz und Lärmschutz wichtige Themen bei der Garten- und Terrassengestaltung, die allzu oft vernachlässigt werden.

 

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