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Heide-Garten
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Heidegarten im Dortmunder Westfalenpark |
Der Heidegarten lebt vom Kontrast horizontaler und vertikaler Linien.
Das Grundmotiv ist die horizontale Heidefläche mit vertikalen Wacholderbüschen.
Im Garten verwendet man dafür vorwiegend die Schneeheide und den
Irischen Säulenwacholder.
Heidekraut und Heidepflanzen |
Der Heidegarten ist ein Garten des Nordens, also des
nordalpinen Raumes. Gartenhäuser mit Spitzdächern, Finnhütten, oder wie im
Bild unten so genannte Finnkotas [als Grillhütte oder Gartensauna] sind
passender als die Flachdachhäuser des Südens.
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finnische Grillhütte © Bildrechte bei
hotspring.de
Diese so genannten Finnkotas [nordische Gartenhäuser] werden immer beliebter. Für den Heidegarten sind
sie im Stil wirklich passend und sehen aus, als hätten sie schon immer dort
gestanden ...
Finnkota im Garten
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Das Gartenhaus als Gestaltungselement im Heidegarten hat auch eine
wichtige gestalterische Aufgabe. Zu den optisch horizontalen und vertikalen Formen der Pflanzenwelt,
die für sich Einsamkeit vermitteln, kommt im Heidegarten und in der
stilisierten Heidelandschaft noch die
Zeltform oder die Hütte aus Holz mit Spitzdach ins Spiel. Dieses
Grundelement weist auf die Anwesenheit des Menschen. Ist doch die Heide
keine Naturlandschaft, sondern eine Kulturlandschaft [sie rechten
Schriftblock].
Flache Trockenmauern aus Findlingen, oder schieferartiges
Steinmaterial passen in die Heidelandschaft und natürlich in den
Heidegarten. Der so genannte
Friesenwall sorgt für den nötigen Sicht- und Windschutz.
Findlinge im Garten
wo Findlinge kaufen?
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silbrige Patina auf dem Holzzaun |
Holz ist nicht gerade ein Baustoff, der in der Heide üppig vorhanden ist und so
sind filigrane Holzkonstruktionen bei Zäunen authentischer als massive
Bretterzäune.
Typisch und romantisch wirken diese Harthölzer [Eiche, ersatzweise geht auch
Edelkastanie oder Robinie], welche wie hier im Bild von Wind und Wetter gebeizt
sind und mit natürlicher Patina und Flechten einen gleitenden Übergang zur Natur
bewirken. |
Eine einfache Möglichkeit für den Zaunbau sind Rollzäune, die
aus gespaltener Edelkastanie oder Robinie gefertigt sind. Diese Zäune
brauchen nicht gestrichen zu werden, sie sind sehr lange haltbar, robust
und schnell aufzubauen.
Rollzäune
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Sichtschutz im Heidegarten ... interessante Gartengestaltung |
Sichtschutz mal ganz anders gestaltet und auf einer Gartenausstellung gezeigt. |
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Heide und Wasser |
Der Heidegarten im Dortmunder Westfalenpark [Bild ganz oben auf der Seite] wurde
mit einem Teich verbunden und das zeigt, dass Wasser - und vor allem
ruhendes Wasser - ein schönes Gestaltungsmotiv für den Heidegarten ist. |
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Schwimmteich im Garten |
Ein Schwimmteich im Garten ist schon eine super Idee und meist wird er
gestalterisch mit dem mediterranen Flair umgeben.
Doch so ein Schwimmteich mit seinem beruhigenden Wasserspiegel passt auch
bestens in die heideartige Gartenlandschaft. Ein Vorteil im Heidegarten wäre die
Verwendung von Koniferen in der Umgebung, welche ja kein Laub abwerfen. Und Laub
im Wasser ist ein Hauptproblem und negativ für die Wasserqualität. |
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Gartenmöbel aus Holz |
Auch die Gartenmöbel sollten ein wenig zum Landschaftsbild passen -
naturbelassen wirken sie nie als Fremdkörper im Garten. |
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Findlinge und Klinkerpflaster |
Die Heidelandschaft im Norden ist ja bekanntlich arm an natürlichem Baumaterial:
Holz und Werkstein.
So hat man schon frühzeitig den Klinkerstein als Ersatzbaustoff für den Bau und
für Pflasterarbeiten verwendet. Der Findlingsstein und Lehm kommen als Baustoffe
hinzu, ebenso das Stangenholz. Dort wo wertvolles Holz verarbeitet wird, ist es
doch sparsam eingesetzt und mit einfachen Zierden, bzw. geschnitzter Ornamentik
versehen. |
Ich
danke Ihnen für den Besuch dieser Website. Informieren Sie sich hier
ausführlich über Gestaltung - Preise - und Produkte ...
und schauen Sie doch morgen noch mal
vorbei, Sie haben sicher einige wichtige
Informationen übersehen :-)
nordische Gartenhäuser
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die schönsten Bild-Motive als e Card, Grußkarte versenden
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Kurz-Anleitung -> wichtig ist ... 1. -> bodendeckende
Heidepflanzen
2. -> Leitpflanzung mit Säulenwacholder
3. -> Zaun, Gartenmöbel aus möglichst
unbehandeltem Hartholz
4. -> Findlinge, Findlingsmauern, Finnhütte
5. -> Wegebelag aus Pflasterklinker
Heide, Hütten und Zelte
Heidelandschaften sind ein Werk der menschlichen Kultur, die über tausende
von Jahren durch Überweidung entstanden.
Die heute fast baumlose Heide war früher mit Wäldern aus Eichen und Birken
bewachsen. Schon in der Zeit der Vorgeschichte bewirtschafteten Bauern
Felder und nutzen die Eichenwälder als Viehweide. Man nennt dies auch Waldweide.

Mit der Zeit fraßen Rinder, Schafe und Schweine neben Waldgräsern und
Eicheln auch alle jungen Bäume. Über hunderte von Jahren blieben in solchen
Birken-Eichenwäldern so nur noch uralte Eichen stehen. Diese malerischen
Hainlandschaften und auch mancher tausend Jahre alter Eichenhain wurde für
unsere Vorfahren zum heiligen Hain.
Doch die Zeit und die Weidetiere ließen auch die alten
Eichen
absterben und auf dem kargen, feuchten Sandboden siedelten sich die heute
typischen Heidepflanzen an, wie auch die kratzigen Wacholderbüsche, welche das
Vieh verschmähte.
Die echte Heidelandschaft besteht auch nur so lange, wie Schafherden die
Vegetation kurz halten. So sind die Schafe in der Lüneburger Heide ein
unabdingbarer Teil des Landschaftsbildes.
Die zeltartige Schäferhütte ist Teil der Heidelandschaft. Will man im Garten das
Flair der weiten Heide einfangen, so muss auch die Kleinarchitektur passen. Wie das flache
Hausdach
und der Stein-Bau in den Süden gehören , weil
dort wenig Regen und keine Schneelast die Form der Architektur bestimmt, so
gehört das "Zeltdach", also das Spitzdach, zu Architekturbesonderheit und zum
Holz-Bau des Nordens und besonders zur Heidelandschaft.
Die zündende Idee für das Gartenhaus wäre also eine Finnhütte oder Finnkota
[Sechseckgartenhaus]. Doch man kann im Garten auch Elemente aus anderen,
ähnlichen Kulturkreisen heranziehen und gestalterisch verbinden.

Eine ähnliche Holzarchitektur wie der nordalpine Raum, kennt auch der ferne
Osten oder Japan. Und wenn ich oben explizit die "zeltartige" Schäferhütte
erwähnte, so wäre auch das Zelt der Prärieindianer, also das Tipi, eine tolle
Gestaltungsidee für den Familiengarten.
Noch komfortabler finde ich die Zelte der Mongolen-Steppe, die eine witzige
Alternative für eine Gartenlaube sind. Vergleicht man sie mal mit einem Zelt der
Dauercamper, so können sie vermutlich über 15 Jahre ihren romantisch Zweck
erfüllen ;-) [004]

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