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wenig Platzverbrauch durch Säulenäpfel
in Reihe gepflanzt sind sie ein idealer Sichtschutz ;-) |
Es gibt viele Obstarten, welche durch ihre Schwachwüchsigkeit und durch Schnitt
leicht in eine Säulenform zu bringen sind. Aber es gibt [bisher wohl nur bei den
Äpfeln] auch spezielle Auslesen, welch von Hause aus diesen Säulenhabitus, also
eine genetische Säulenform aufweisen. Das hat den Vorteil, dass diese
Säulenäpfel auch ohne viel Schnitterfahrung im Garten kultiviert werden können. |
Schnitt: nur die steilen Seitenäste, welche übers Jahr durchtreiben,
müssen entfernt werden. Entweder während des Austriebes oder im folgenden
Winter auf Zapfen schneiden.
Das heißt, den Trieb nicht nicht völlig
zurücksetzen, sondern zwei bis 4 Augen [Knospen] stehen lassen, welche dann im
kommenden Jahr nur schwach austreiben.
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Säulenäpfel - kein Werbetrick - sie tragen wirklich super Sorte 'Red River' |
Es ist noch nicht zu lange her,
seit es in unseren Gärten das
so genannte Säulenobst gibt,
also Obstsorten welche nur
an einem einzigen Leittrieb
wachsen.
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Von der Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg
für gut und sehr gut befundene Säulenäpfel [Gesamtbewertung verschiedenster
Eigenschaften] beispielsweise:
'Goldlane' - Saftig, süß mit Säure, hoher Ertrag, sehr guter Lagerapfel -
sehr zu empfehlen, schorfresistent, Apfel ähnlich dem 'Golden Delicious'
'Greencats' - würzig, Süß-sauer, gut lagerfähig, ein grüner Apfel ähnlich
der Sorte 'Granny Smith', nicht schorfresistent
'Moonlight' - würzig Süß-sauer, in der Regel hoher Ertrag, schorfresistent
'Pomgold' - Saftig süß mit Säure, aber mild im Geschmack, hoher Ertrag, für
alle Klimalagen geeignet, nicht schorfresistent
'Rondo' - Säuerlich-süßer Geschmack, große Früchte, hoher Ertrag, gute
Lagerfähigkeit, resistent gegen Schorf und Mehltau
'Ginover' - säuerlicher roter Apfel, hoher Ertrag, gute Lagerfähigkeit
im Winter, nicht schorfresistent - wegen der Säure geeignet für Bratäpfel und
Kuchen.
Standortansprüche für Apelbäume allgemein: |

Apfelbäume
lieben humose feuchte, aber nicht nasse, lehmige Böden.
Flachgründige und durchlässige Sandböden sind noch brauchbar, wenn im Untergrund
günstige Feuchtigkeitsverhältnisse herrschen oder hohe Niederschläge für
ausreichende Feuchtigkeit sorgen und wenn eine gute Düngung gewährleistet ist.
Auf sehr nassen, tonigen Böden sowie bei hohem Grundwasserstand und
undurchlässigen Schichten in geringer Tiefe leiden die Bäume unter Frost, Krebs
und Spritzendürre.
Wichtiger, als die Bodenverhältnisse ist wohl eher der Umstand, dass der Apfelbaum hohe Luftfeuchtigkeit
liebt, wie sie besonders in der Nähe großer Wasserflächen zu finden ist, zum
Beispiel im Havelobstgebiet, am Bodensee oder im Alten Land bei Hamburg. Warme,
trockene Lagen sagen ihm im allgemeinen nicht zu. Hier leidet er stark unter
Mehltau und Blattläusen.
In wieweit Säulenobst auf dem Balkon in Kübeln gezogen werden kann, ist sicher
noch nicht ausreichend erprobt. Beim Säulenapfel sind sicher zu schmale
Pflanzkübel nicht zu empfehlen, da der Apfelbaum ein Flachwurzler ist. Gedüngt
sollte der Apfel im Kübel nur bis Anfang Juni, damit die Triebe ordentlich
ausreifen. Besonders wenn die Früchte angesetzt sind, darf der Topfballen nicht
zu trocken stehen. Eine automatische Tröpfchenbewässerungsanlage ist
empfehlenswert.
Säulenäpfel, Entstehung der verschiedenen Sorten |
die Ursprungsform: alle heutigen Säulenäpfel gehen auf eine zufällige
Mutation der Apfelsorte 'McIntosh' [alte
Apfelsorte] zurück, auf 'McIntosh, Typ Wijcik'.
Diese genetische Säulenform wurde anderen Apfelsorten gekreuzt uns so entstanden
neu Säulenapfelsorten der "1. Generation" -> Sortenbeispiele -> 'Tuscan
[Boldero]', 'Charlotte', 'Trajan [Polka]', 'Telamon [Walz]' ,
'Obelisk [Flamenco]' und 'Maypole'.
Dieses erste Sortenspektrum wurde bald weiter gekreuzt und es entstanden Sorten
der "2. Generation" -> Sortenbeispiele ->
von 'Tuscan' -> 'Rondo', 'Rhapsodie', 'Sonate', 'Cactus', 'Moonlight'
'Greencats' und 'Starcats'
von 'Telamon' -> 'Redcats', 'Suncats', 'Goldcats', 'Sunlight', 'Pomredrobust',
'Pomgold'
von 'Obelisk', gekreuzt mit der Apflesorte 'Topaz' entstand 'Pompink' [Ginover]
von 'Maypole' stammen die Sorten 'Pomfit', 'Pomforyou [Lancelot]', 'Pomfital'
und 'Redlane' ab
Quelle: nach LVWO Weinsberg
Ich danke Ihnen für den Besuch dieser Website.
Informieren Sie sich hier ausführlich über Gestaltung - Preise - und Produkte ...
und schauen Sie doch morgen noch einmal vorbei, Sie haben sicher einige wichtige
Informationen übersehen :-)
Impressum
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Schnell-Tipp: wichtig ist ...
1. -> der Standort sollte nicht zu trocken sein
2. -> Äpfel mögen eher ein luftfeuchtes Klima
3. -> Die richtige Sorte klug wählen, denn die Früchte sind vorzugsweise
Tafeläpfel für den Frischverzehr. Zum Teil sind sie sehr süß. Die andere
Geschmacksrichtung haben die mehr säurehaltigen Tafeläpfel.
ein wenig radikal Ordnung schaffen
;-)
Durch ständige Auslese der besten Sorten, haben unserer Vorfahren viele
Regional-Sorten an Obstgehölzen, aber auch an Gemüsesorten gefunden und
kultiviert.
Alte Regionalsorten und äquivalent die sehr gezielte Auswahl neuer Sorten bei
Obst und Gemüse, bringt nicht nur kontinuierlich reichere Ernten, sondern von
Natur aus auch ein gesünderes Wachstum der Kulturpflanzen.

Wenn der Standort und die Bodenansprüche stimmig und mit gut durchdachter
Kulturfolge abgestimmt sind, wird man im Selbstversorgergarten immer öfter auf
chemische Spritzmittel verzichten können.
Nach meiner Erfahrung sollte man nach und nach knallhart alle uneffektiven
Obstgehölze entfernen und durch möglichst resistente und ertragreiche Sorten
ersetzen. Man achte nur darauf, das auf eine Kernobstart [Apfel, Birne, Quitte]
nicht wieder Kernobst [Kirsche, Pfirsich, Pflaume] gepflanzt werden darf.
Richtig ist Steinobst auf Kernobst und Kernobst auf Steinobst.
Jüngere Obstgehölze auf ungünstigem Standort können innerhalb der Gartenanlage
an geeigneter Standorte umgesetzt werden. Apfelbäume lassen sich leicht
mit besseren Sorten Umveredeln.
man schaue öfters in die Nachbargärten und tausche sich mit seinen
Gartennachbarn aus, welche Kulturen vor Ort am besten wachsen. Viele Kräuter und
Gemüse bringen weitgehend sortenechte Samen und können selber vermehrt werden.
Diese Sämereien sollte man viel tauschen, denn dann kann man beim Nachbarn bei
Verlusten die begehrten Samen schnell wiederzubekommen.
Durch eigenen Gewinnung von Samen, Knollen und Teilungen, lassen sich folgende
Kulturen leicht vermehren:
Erdbeeren, Kartoffeln, Bohnen, Kürbis, Zucchini, Freilandgurken,Tomaten, Dill,
Petersilie usw.
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