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Selbstversorgung durch den Garten ->
fange klein an! |
Was den Selbstversorgergarten betrifft, so ist empfehlenswert, zuerst eine
kleine Fläche intensiv zu bearbeiten und sich dann von Jahr zu Jahr zu steigern,
so wie man Freizeit in die Selbstversorgerwirtschaft investieren kann.
Auf jeden Fall lohnt sie die Eigenversorgung durch den Garten und ich kenne
einige
Familien, die sich über den Sommer zu gut 80% nur von den Früchten des eigenen
Gartens ernähren ...
weitere Nutzgarten-Tipps |
Wir stellen uns einmal vor, einen völlig leeren, mit Gras bewachsenen Garten vorzufinden, auf der vielleicht nur ein alter Apfelbaum steht,
dann gebe ich folgender Reihenfolge der Arbeiten vor: Plane im Nutzgarten in
zwei Bereiche - einen Teil Obstgarten und einen Teil einen
Intensiv-Gemüsegarten.
Dann:
1. Obstgehölze pflanzen, 2. Kompostplatz anlegen, 3. Wasserversorgung
garantieren und wenn möglich ein Kleingewächshaus aufbauen + Gemüsebeet anlegen.
Das Gemüsebeet steht hier zum Schluss, doch beim Obstgehölzbestand arbeitet man
für die kommenden Jahre vor.
Gehölze Äpfel und
andere Obstgehölze sind schon einmal eine gute Wertanlage, wenn sie gute Sorten
tragen. Obstbäume und Obststräucher solle man zuerst pflanzen.
Bei vorhandenen
Obstgehölzen musst du checken, ob es [etwa bei Äpfel oder Birnen] Sommer-,
Herbst- oder Wintersorten sind [Beerenobst mit frühen und späten Sorten] und
überlegen, ob es effektiv ist, diese Sorten so zu belassen.
Es bringt zum
Beispiel nichts, wenn du kein Platz zur Winterobstlagerung hast und Unmengen von
Winteräpfeln erntest.
Obstgehölze im Garten
Apfelsorten
Es bringt nichts, ungeeignete Obstsorten im Garten zu kultivieren - auch hier
gilt der Grundsatz -> besser wenige und effektive Obstarten und -Sorten, als
viele wertlose Obstgehölze!
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1. Obstgehölze pflanzen |
Der erste Punkt ist also, der dass man den alten Obstbestand checken soll und
neue zweckmäßige Obststräucher und Obstgehölze pflanzt. Wertlose Obstgehölze
solltest du umveredeln oder entfernen.
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von nix kommt nix - Pflanzen brauchen Wasser und Nährstoffe |
Man kann viel Zeit im Garten verbringen und am Ende erntet man doch nur
verkümmerte Möhren, verholzte Kohlrabi und stippige Äpfel. Der Grund für solche
kümmerliche Ernten sind neben Fehlern bei der Kultur, dass einfach nur der
Dünger fehlt oder Wasser. Das beste Wasser ist Regenwasser. Ein Brunnen im
Garten ist Gold wert. Leitungswasser ist teuer.
Wer kein Wasser im Garten hat, der lege nur einen Kräuter- und Obstgarten an.
Die meisten Küchenkräuter vertragen Trockenheit.
Minzesorten
Kräutergarten |
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2. Kompostwirtschaft - preiswerter Dünger |
Der preiswerteste Dünger ist Kompost. Also lege dir als nächstes einen gut
geordneten Komposthaufen an. Dort entsteht jedes Jahr frische, nährstoffreiche
und biologisch aktive Erde und
gleichzeitig kannst du auf dem Komposthaufen Speisekürbisse ziehen.
Kompostwirtschaft im Garten |
Man kann in einem verhältnismäßig kleinen Garten eine Menge und vor allem gutes
Gemüse ziehen. Das gelingt, wenn der Boden gut bearbeitet, die Aussaaten und
Pflanzungen sachgemäß und zur rechten Zeit ausgeführt werden und das Land durch
Vorkultur, Nachkultur und Zwischenkultur [sowie kluge Mischkultur] rationell
ausgenutzt wird. Und wir können so die einzelnen Gemüse besser pflegen und das
Unkraut zur rechten Zeit mit wenig Aufwand eindämmen.
Die intensivste Nutzung
auf kleinstem Raum bietet ein Gewächshaus. Hier kannst du im Winter die
wichtigsten Küchenkräuter anbauen und später Frühgemüse, Gurken + Tomaten:
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3.
Kleingewächshaus mit Tomaten und Gurkenpflanzen |
Nicht sehr viele Gemüsearten mögen frisch verrottete Komposterde [das mag an den
hohen Anteilen an Huminsäuren liegen] - im wesentlichen sind das Kürbis,
Tomaten, Gurken, Kopfsalat, Dill und einige Kohlarten.
Sinnvoll ist es, den Kompost etwa in einem Kleingewächshaus zu nutzen. Das ist
eine gute Alternative für denjenigen, der keinen größeren Gemüsegarten
unterhalten möchte. Im Gartengewächshaus kann man auf kleinstem Raum höchste
Erträge erzielen.
Gewächshausbau |
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4. der Gemüse-Selbstversorgergarten |
Der Selbstversorgergarten am Haus sollte, wie schon gesagt, zunächst sehr klein
gehalten werden. Wer schon viel Fläche kultiviert hat, der kann einen Teil der
Anbaufläche auch mehr extensiv nutzen und pflegen.
Dafür eignen sich besonders gut Kartoffeln und Bohnen. Auf größeren
Flächen kann man auch Gemüse für den Winter vorrätig anbauen, was draußen stehen
bleiben kann wie Porree, Rosenkohl, Grünkohl oder Schwarzwurzeln. |
Ein abgeräumtes Kartoffelbeet kann auch gut für eine Miete verwendet werden. Das
ist für Selbstversorger interessant, welche keinen Keller zur Überwinterung von
Obst und Gemüse zur Verfügung haben.
Extensive Beetflächen sollte man im Frühjahr zeitig umgraben und dann aber
relativ spät bestellen. Auf dem noch unbestellten Beet lässt sich ganz leicht
durch öfters Harken all das aufgehende Samenunkraut ganz ohne Chemie leicht
bekämpfen.
Honigbienen im eigenen Garten - Hobbyimker werden |
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Bienenkisten im Garten |
Früher, als man sich auf dem Lande oder in der Kleinstadt noch weitgehend selbst
mit Lebensmitteln aus dem Garten versorgte, gehörte ein Bienenkorb irgendwie
immer zum Garten dazu.
Heute ist die Hobby-Imkerei sicher viel einfacher, als vor 100 Jahren und auch
nicht teuer. Im Schnitt hat man einen Honigertrag von 10 bis 50kg pro
Bienenvolk.
Also - warum nicht Hobbyimker werden??? |
Selbstversorgung aus dem Garten - und Kleintierhaltung ? |
5. Kleintierhaltung
Extensive Beetflächen können natürlich auch mit Futterpflanzen für Kleinvieh
bestellt werden. Doch ökologisch sinnvoll ist die Kleintierhaltung
[Viehzucht überhaupt] dann, wenn für die Tierhaltung möglichst wenig
Ackerflächen für den Futteranbau verbracht werden. Optimal wäre also die Nutzung
im Selbstversorger-Garten von Grasland und Abfällen für die Kleintierhaltung. Für den Selbstversorger kommen an Kleintieren zuerst Kaninchen,
Hühner und die Karpfenzucht in Frage. Jedenfalls sind das diejenigen Nutztiere,
welche im Verhältnis das wenigste Futter zur Fleischproduktion benötigen.

Etwas ungewöhnlich erscheint die Karpfenzucht im eigenen Hausgarten oder
Kleingarten, aber das ist es nicht. So genannte "Schwimmteiche"
sind heutzutage ja auch nichts Besonderes mehr. Das sind Badeteiche, wo das
Wasser über eine mit Schilf bepflanzte Regenerationszone voll biologisch
gereinigt wird.
Bei der Karpfenzucht im Kleingarten ist das ähnlich .. hier wird das Wasser des
Karpfenteiches lediglich über eine mit Nutzpflanzen bestückte
"Regenerationszone" geschickt und so die Fischausscheidungen als Pflanzendünger
genutzt. Es gibt geschlossene Systeme, wo das zur Düngung genutzte Wasser in den
Teich zurückfließt, aber auch Varianten, wo durch Brunnenwasser dem Zuchtteich
beständig Frischwasser zugeführt und im gleichen Maße das Nährstoffreiche
Teichwasser zur Düngung genutzt wird.
Bei allen schlauen Selbstversorger-Ideen ist es wichtig, das man sich
mit diesen Dingen nicht verzettelt. Wenn Selbstversorgung zum Vollzeit-Job
wird, dann ist das wohl weniger das, was man sich unter Eigenversorgung
vorstellt. Man hat dann wohl eher den Beruf des Landwirtes neu erfunden. Ein
Selbstversorgergarten darf nicht viel Arbeit machen und so sollte man sich genau
überlegen, ob man sich Kleintiere überhaupt anschafft, denn diese müssen
regelmäßig versorgt werden. Den
Obstgarten und
Gemüsegarten kann man so bestellen, dass dieser in der Urlauszeit pflegefrei
ist.
Ich danke Ihnen für den Besuch dieser Website.
Informieren Sie sich hier ausführlich über Gestaltung - Preise - und Produkte ...
und schauen Sie doch morgen noch einmal vorbei, Sie haben sicher einige wichtige
Informationen übersehen :-)
Impressum
weitere Infos, Apfelbaum
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die schönsten Bilder als eCard versenden
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Schnell-Tipp: Selbstversorger werden
1. -> klein anfangen - wichtig ist, kleine Projekte anzugehen und sich nicht
in zu vielen, gleichzeitigen hektischen Aktionen zu verzetteln
2. -> wer noch keinen Gemüsegarten hat ->
Kompostwirtschaft, Kleingewächshaus, Beete
3. -> Kleintierhaltung ist super, doch man ist zeitlich sehr gebunden
Terra Preta - Schwarze Erde
- die alternative Düngung mit einem Gemisch aus Holzkohle und Kompost:

Das portugiesische Terra preta heißt übersetzt "schwarze Erde" und ist heute ein
Synonym für die sehr fruchtbaren schwarzen Böden in Amazonien, welche in
der Umgebung vorgeschichtlicher Indianersiedlungen gefunden wurde. Dort machten
die amerikanischen Ureinwohner ihren Ackerboden fruchtbarer, indem sie ihm
zermahlene Holzkohle beimengten.
Die Beimischung von Holzkohle in der Erde scheint die Depotwirkung für
bestimmte Nährstoffe zu fördern. Allerdings genügt es nicht dem Boden einfach
nur die Holzkohle beizumengen. Die Kohle muss biologisch aktiv sein.
Holzkohle hat bekanntlich durch seine ihm verbliebene Zellstruktur eine
gigantische Zellwand-Oberfläche. Man sagt, dass ein Kubikzentimeter
Holzkohle im Inneren 400 m² Zelloberflächen aufweist. Auf dieser Fläche siedeln
sich mit der Zeit Mikroorganismen an, welche in der Folge Pflanzennährstoffe
durch ihren natürlichen Stoffwechsel produzieren und deponieren.
Momentan viel in diese Richtung und an
Naturdüngemitteln überhaupt experimentiert und geforscht - meist auch von
Privatpersonen und engagierten Gartenfreunden.

Im Bild oben ist eine Kompostfarm mit Terra-Preta-Erde.
Im Bild unten ein Test, der den positiven Einfluss von biologisch aktivierter
Pflanzenkohle im Vergleich zu handelsüblicher Holzkohle darstellt. Ich
werde hier auf jeden Fall am Ball bleiben und dich weiter informieren.
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