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Der Satanspilz ... schön aber giftig
Satanspilz (giftig!!!)
Boletus satanas
Der schön gefärbte Satanspilz, dessen unheimlich klingender Name auf seine
Giftwirkung hinweist, hat der Form nach Ähnlichkeit mit dem Steinpilz und
Hexenpilz. sein dickfleischiger Hut ist grauweiß, Tongrau oder hell
lederfarbengrünlich bis bräunlich und ist anfangs halbkugelig, späterhin
polsterartig gewölbt.
Er ist bei feuchtem Wetter etwas schmierig, kahl oder
sehr feinfilzig, oft würfligrissig, matt und wird 10 - 20cm breit. Das Fleisch
ist weiß oder mattweiß; es wird beim durchschneiden meist bläulich und
erreicht eine dicke von 2 - 4 cm.
Die Röhren schließen sich nicht dem Stiele
an; sie sind eng, blassgelb, ihre Mündungen blutrot, ziegel- oder orange.
Durch Druck werden sie blau; sie lösen sich leicht vom Fleische los. Der Stiel
ist rosa bis blutrot, dunkel- oder purpurrot, oben mehr oder weniger lebhaft
gelb. Die Oberfläche ist meist zart netzartig; doch sind die Adern auch
bisweilen undeutlich oder fehlen. der Stiel ist jung dickbauchig, später
keulenförmig, fast so dick als lang, nämlich 4 -7 cm dick, 6 - 8
cm lang.
Der Geruch ist angenehm, der Geschmack mild. Er wächst vom Juli bis
September in Laubwälder, namentlich im Vorgebirge, sowie in Gebüschen oder
Garten; er liebt kalkhaltigen Boden. In den meisten Gegenden Deutschlands
scheint er selten zu sein oder fehlt gänzlich. Der Satanspilz ist sehr
giftig!!!
Quelle: Pilze der Heimat II von E. Gramberg
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Pilze:
Sammel-Anfänger
online Pilzbuch
für Anfänger
Anfänger sollten sich bei der Pilzbestimmung und beim Sammeln der Pilze zuerst
auf ganz wenige Pilze beschränken und dann langsam Stück für Stück eine neue
Pilzart in ihr Repertoire aufnehmen.
die wichtigsten Speisepilze
Wer am Anfang nur wenige Pilze findet, der tut sein Pilzgericht halt mit
gekauften Pilzen aufstocken, das ist immer noch besser, als einen Giftpilz zu
erwischen.
Kaufe dir ein Pilzbuch in Taschenformat, welches du bei Wanderungen im Wald
immer dabei hast und versuche die Pilze am Wegesrand mit dem Pilzbuch zu
bestimmen, die du findest - essbare, wie ungenießbare.
So lernst du dein Auge zu schulen und auf Details der Pilze zu achten, ob es
etwa Röhren- oder Blätterpilze sind, wie die Krempe beschaffen ist, oder
wie ein Pilz im Jugend- oder Altersstadium aussieht.

Ich denke, du solltest vor allem zuerst die sehr giftigen Pilze kennen,
wenigstens aus dem Pilzbuch und wissen, wie sie genau zu bestimmen sind.
Giftpilze
Beispiel: um einen Grünblättrigen Schwefelkopf [giftig] genau von einem
Rauchblättrigen Schwefelkopf [essbar] oder Stockschwämmchen [essbar] zu
unterscheiden, koste ich vorsichtig die zuletzt genannte Arten kurz vor Ort -
sollte sie wirklich mal bitter schmecken, dann wäre es die giftige Art. Nach
meinem Wissensstand gibt es bei diesen
stockschwammartigen Baumpilzen
nur diesen einen giftigen, bitteren Schwefelkopf.

Wenn du also über die Giftpilze genauer Bescheid weißt, dann lerne die
schmackhaften Pilzarten kennen und sammle davon wie schon gesagt erst die
Pilzarten, bei denen du ganz sicher bist.
Mit de Zeit kannst du dann immer mal wieder neue Speisepilze in dein Repertoire
aufnehmen, wobei ich eben mit bedacht von "schmackhaften Pilzen" schrieb und
damit schmackhafte, essbare Pilze meinte. Ich habe mit schon bei so manchem
Experiment mit angeblich gut schmeckenden Pilzen [etwa viele Täublinge] eine
ganze Pilzmahlzeit geschmacklich verdorben.
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