HOME -->
Garten-Lexika -->
Pilze Seite 1
Pilze Seite 2
Pilze Seite
3
|
botanisch:
[A bis L]
[M bis X] Bilderarchiv:
Porenpilze
Lamellenpilze
Champignons
Pfifferling ... oft in Massen zu finden
Pfifferling (essbar), Cantharellus cibarius
Der Pfifferling ist einer der bekanntesten, häufigsten und am meisten
beliebtesten Speisepilze. Der schöne Pilz wird leicht an seiner lebhaft
dotter-, rot- oder hellgelben Färbung erkannt. Der Hut ist anfangs gewölbt,
sein Rand eingerollt; später breitet er sich aus und vertieft sich in
der Mitte.
Der Rand erscheint dann wellig, unregelmäßig lappig oder buchtig
und kraus. der Hut wird 3 bis 8, bei großen Exemplaren sogar bis 12 cm
breit. Das weiße oder weißgelbe Fleisch ist fest und lässt sich in Längsfasern
zerteilen.
Der volle glatte Stiel verdickt sich nach oben und geht allmählich
in der Hut über. Er ist kahl, festfleischig, nach unten verjüngt, wie der Hut
in Längsfasern spaltbar und 3 bis 6 cm hoch, sowie 0,5 bis 1,5 cm dick. Er
wächst von von Juni bis in den November hinein. Er ist in Nadel- und
Laubwäldern zu finden.
Quelle: Pilze der Heimat I von E. Gramberg
 Pfifferling, pilzbestimmung, pilze, waldpilze, bestimmung Impressum |
|
Pilze:
Sammel-Anfänger
online Pilzbuch
für Anfänger
Anfänger sollten sich bei der Pilzbestimmung und beim Sammeln der Pilze zuerst
auf ganz wenige Pilze beschränken und dann langsam Stück für Stück eine neue
Pilzart in ihr Repertoire aufnehmen.
die wichtigsten Speisepilze
Wer am Anfang nur wenige Pilze findet, der tut sein Pilzgericht halt mit
gekauften Pilzen aufstocken, das ist immer noch besser, als einen Giftpilz zu
erwischen.
Kaufe dir ein Pilzbuch in Taschenformat, welches du bei Wanderungen im Wald
immer dabei hast und versuche die Pilze am Wegesrand mit dem Pilzbuch zu
bestimmen, die du findest - essbare, wie ungenießbare.
So lernst du dein Auge zu schulen und auf Details der Pilze zu achten, ob es
etwa Röhren- oder Blätterpilze sind, wie die Krempe beschaffen ist, oder
wie ein Pilz im Jugend- oder Altersstadium aussieht.

Ich denke, du solltest vor allem zuerst die sehr giftigen Pilze kennen,
wenigstens aus dem Pilzbuch und wissen, wie sie genau zu bestimmen sind.
Giftpilze
Beispiel: um einen Grünblättrigen Schwefelkopf [giftig] genau von einem
Rauchblättrigen Schwefelkopf [essbar] oder Stockschwämmchen [essbar] zu
unterscheiden, koste ich vorsichtig die zuletzt genannte Arten kurz vor Ort -
sollte sie wirklich mal bitter schmecken, dann wäre es die giftige Art. Nach
meinem Wissensstand gibt es bei diesen
stockschwammartigen Baumpilzen
nur diesen einen giftigen, bitteren Schwefelkopf.

Wenn du also über die Giftpilze genauer Bescheid weißt, dann lerne die
schmackhaften Pilzarten kennen und sammle davon wie schon gesagt erst die
Pilzarten, bei denen du ganz sicher bist.
Mit de Zeit kannst du dann immer mal wieder neue Speisepilze in dein Repertoire
aufnehmen, wobei ich eben mit bedacht von "schmackhaften Pilzen" schrieb und
damit schmackhafte, essbare Pilze meinte. Ich habe mit schon bei so manchem
Experiment mit angeblich gut schmeckenden Pilzen [etwa viele Täublinge] eine
ganze Pilzmahlzeit geschmacklich verdorben.
|
|