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botanisch:
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Porenpilze
Lamellenpilze
Champignons
Gelber Ziegenbart, Zitronengelbe Koralle
Gelber-Ziegenbart (nur jung essbar) Clavaria flava
Der Zartgelbe, jung gelbrötlich, bei Verletzung rötende Fruchtkörper bildet
mehr als faustgroße Rasen, wird 6 bis 18, in seltenen Fällen bis 25 cm
hoch und fast ebenso breit. Er hat einen 2 bis 6 cm hohen, fast ebenso dicken,
weißen oder weißgelben " Stamm ", der sich in zahlreiche aufrechte, glatte,
runde Äste teilt.
Sie enden in stumpfe meist zweiteilige Spitzen. Im Alter
erweicht der Fruchtkörper (beim Fichten-Ziegenbart dagegen trocknet und
schrumpft er), erscheint durch die ausfallenden weißlichen Sporen, die sich in
der Fruchtschicht an der Außenseite der Äste bilden, weißlich bestäubt und
wird schließlich bräunlich.
Das zarte, etwas wässerige Fleisch der Äste und
Spitzen ist ziemlich elastisch, aber doch leicht zerbrechlich. Der gelbe
Ziegenbart hat einen würzigen Geruch und schmeckt etwas bitter; bei älteren
Exemplaren verschlechtert sich der Geschmack immer mehr. Er wird im Sommer -
manchmal schon im Juni - und Herbst nicht selten in Laub-, viel seltener in
Nadelwäldern gefunden.
Der gelbe Ziegenbart ist jung recht wohlschmeckend,
besonders der Stamm. Bei ausgewachsenen Exemplaren sind die Spitzen der
Äste, die bald bitter und zäh werden, vor der Verwendung zu entfernen, Alte
schon erweichte Pilze wirken gesundheitsschädlich und erzeugen heftige
Durchfälle!
Quelle: Pilze der Heimat II von E. Gramberg
Gelber-Ziegenbart, pilzbestimmung, pilze, waldpilze,
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Pilze:
Sammel-Anfänger
online Pilzbuch
für Anfänger
Anfänger sollten sich bei der Pilzbestimmung und beim Sammeln der Pilze zuerst
auf ganz wenige Pilze beschränken und dann langsam Stück für Stück eine neue
Pilzart in ihr Repertoire aufnehmen.
die wichtigsten Speisepilze
Wer am Anfang nur wenige Pilze findet, der tut sein Pilzgericht halt mit
gekauften Pilzen aufstocken, das ist immer noch besser, als einen Giftpilz zu
erwischen.
Kaufe dir ein Pilzbuch in Taschenformat, welches du bei Wanderungen im Wald
immer dabei hast und versuche die Pilze am Wegesrand mit dem Pilzbuch zu
bestimmen, die du findest - essbare, wie ungenießbare.
So lernst du dein Auge zu schulen und auf Details der Pilze zu achten, ob es
etwa Röhren- oder Blätterpilze sind, wie die Krempe beschaffen ist, oder
wie ein Pilz im Jugend- oder Altersstadium aussieht.

Ich denke, du solltest vor allem zuerst die sehr giftigen Pilze kennen,
wenigstens aus dem Pilzbuch und wissen, wie sie genau zu bestimmen sind.
Giftpilze
Beispiel: um einen Grünblättrigen Schwefelkopf [giftig] genau von einem
Rauchblättrigen Schwefelkopf [essbar] oder Stockschwämmchen [essbar] zu
unterscheiden, koste ich vorsichtig die zuletzt genannte Arten kurz vor Ort -
sollte sie wirklich mal bitter schmecken, dann wäre es die giftige Art. Nach
meinem Wissensstand gibt es bei diesen
stockschwammartigen Baumpilzen
nur diesen einen giftigen, bitteren Schwefelkopf.

Wenn du also über die Giftpilze genauer Bescheid weißt, dann lerne die
schmackhaften Pilzarten kennen und sammle davon wie schon gesagt erst die
Pilzarten, bei denen du ganz sicher bist.
Mit de Zeit kannst du dann immer mal wieder neue Speisepilze in dein Repertoire
aufnehmen, wobei ich eben mit bedacht von "schmackhaften Pilzen" schrieb und
damit schmackhafte, essbare Pilze meinte. Ich habe mit schon bei so manchem
Experiment mit angeblich gut schmeckenden Pilzen [etwa viele Täublinge] eine
ganze Pilzmahlzeit geschmacklich verdorben.
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