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botanisch:
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Porenpilze
Lamellenpilze
Champignons
Grauer Faltentintling, Tintenpilz
Echter Tintenpilz (genießbar) Coprinus atramentarius
(jung essbar, doch bis drei Tage später keinen
Alkohol trinken!)
Der sehr dünnfleischige, 5 bis 11 cm breite Hut sieht weißgrau, später
aschgrau oder graubraun aus und trägt am Scheitel anliegende, bräunliche,
kleieartige Schüppchen. Er ist jung eirund und mehlig bereift, wird dann
kegel- oder glockenförmig und meist längsfurchig-faltig, breitet sich
gleichzeitig flacher aus und biegt den Rand, der sich bei weiterer
Entwicklung immer mehr zerschlitzt, aufwärts um.
Die Blätter stehen sehr
dicht, frei, sind etwa 1 cm breit und bauchig. Sie sind erst weiß, werden bald
an der Schneide rotbraun und zuletzt schwarz. Mit zunehmender Schwärzung
werden sie zugleich feucht und lösen sich allmählich, vom Hutrande beginnend,
nebst dem dünnen Hutfleische in eine schwarzbraune, tintenartige Flüssigkeit
auf; nur der Scheitel des Hutes bleibt am Stiele stehen.
Die Schwarzfärbung
der " Tinte " wird lediglich durch die schwarzbraunen Sporen bewirkt, deren
Verbreitung durch Regengüsse und _ nachdem Trocknen der Flüssigkeit _ durch
den Wind gefördert wird.
Der weiße, volle, später hohle Stiel ist glatt und
glänzt schwach seidig. Am Grunde erscheint er oft ringartig geschwollen, doch
schwindet dieser Ablass im Alter. Die Höhe des Stieles beträgt 6 bis 14, auch
wohl bis 18 cm, die dicke 1 bis 2 cm.
Den echten Tintenpilz findet man von
Juni bis November sehr häufig auf gedüngten Boden, Wiesen, an Baumstrünken, in
Gärten und Wegen. Junge Tintenpilze mit noch weißen Blättern sind essbar.
Quelle: Pilze der Heimat I von E. Gramberg
Echter Tintenpilz, pilzbestimmung, pilze, waldpilze, bestimmung Impressum |
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Pilze:
Sammel-Anfänger
online Pilzbuch
für Anfänger
Anfänger sollten sich bei der Pilzbestimmung und beim Sammeln der Pilze zuerst
auf ganz wenige Pilze beschränken und dann langsam Stück für Stück eine neue
Pilzart in ihr Repertoire aufnehmen.
die wichtigsten Speisepilze
Wer am Anfang nur wenige Pilze findet, der tut sein Pilzgericht halt mit
gekauften Pilzen aufstocken, das ist immer noch besser, als einen Giftpilz zu
erwischen.
Kaufe dir ein Pilzbuch in Taschenformat, welches du bei Wanderungen im Wald
immer dabei hast und versuche die Pilze am Wegesrand mit dem Pilzbuch zu
bestimmen, die du findest - essbare, wie ungenießbare.
So lernst du dein Auge zu schulen und auf Details der Pilze zu achten, ob es
etwa Röhren- oder Blätterpilze sind, wie die Krempe beschaffen ist, oder
wie ein Pilz im Jugend- oder Altersstadium aussieht.

Ich denke, du solltest vor allem zuerst die sehr giftigen Pilze kennen,
wenigstens aus dem Pilzbuch und wissen, wie sie genau zu bestimmen sind.
Giftpilze
Beispiel: um einen Grünblättrigen Schwefelkopf [giftig] genau von einem
Rauchblättrigen Schwefelkopf [essbar] oder Stockschwämmchen [essbar] zu
unterscheiden, koste ich vorsichtig die zuletzt genannte Arten kurz vor Ort -
sollte sie wirklich mal bitter schmecken, dann wäre es die giftige Art. Nach
meinem Wissensstand gibt es bei diesen
stockschwammartigen Baumpilzen
nur diesen einen giftigen, bitteren Schwefelkopf.

Wenn du also über die Giftpilze genauer Bescheid weißt, dann lerne die
schmackhaften Pilzarten kennen und sammle davon wie schon gesagt erst die
Pilzarten, bei denen du ganz sicher bist.
Mit de Zeit kannst du dann immer mal wieder neue Speisepilze in dein Repertoire
aufnehmen, wobei ich eben mit bedacht von "schmackhaften Pilzen" schrieb und
damit schmackhafte, essbare Pilze meinte. Ich habe mit schon bei so manchem
Experiment mit angeblich gut schmeckenden Pilzen [etwa viele Täublinge] eine
ganze Pilzmahlzeit geschmacklich verdorben.
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