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botanisch:
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Porenpilze
Lamellenpilze
Champignons
Suppenpilz,
(essbar)
Marasimius oreades [Marasimius caryophylleus]
Suppenpilz, Nelkenschwindling
Dieser mittelgroße, unscheinbare, aber sehr schmackhafte Pilz
erfreut sich großer Beliebtheit bei vielen Pilzfreunden. Der dünnfleischige,
elastische, glatte Hut wird 3 bis 6 cm breit. Er kommt feucht blassbraun
oder rötlich-erdfarben aus der erde, verbleicht bei Trockenheit und wird im
Alter weißlich und zäh.
Anfangs ist er glockig oder keglig, mit
eingebogenem, oft dunkel gewässertem Rande; dann verflacht er sich, wobei
die Mitte meist erhöht und lebhafter gefärbt bleibt; zuletzt wird der
Rand gestreckt und wellig verbogen, gestreift oder gekerbt.
Die 3 bis 5 mm
breiten, etwas dicken Blättchen stehen frei, weitläufig, sind weißlich oder
heller als der Hut und wie bei den meiste Blätterpilzen von dreifach
verschiedener Länge. Die Sporen erscheinen weiß.
Der schlanke, volle, oft
auffällige Stiel ist zäh, hart, ziemlich trocken, heller als der Hut und mit
weißlichem, dünnem Filz überzogen. Er steht steif aufrecht und wird 4 bis 9,
zuweilen auch bis 12 cm lang, aber nur 3 bis 6 mm dick.
Der Suppenpilz
wächst vom Mai bis zum Spätherbst sehr häufig, man findet ihn auf
Grasplätzen, Triften, Wiesen, Waldwegen, Heiden, an Feldrändern oder in
jungen Nadelholzschonungen.
Quelle: Pilze der Heimat I von E. Gramberg
 Suppenpilz, pilzbestimmung, pilze, waldpilze, bestimmung Impressum
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Pilze:
Sammel-Anfänger
online Pilzbuch
für Anfänger
Anfänger sollten sich bei der Pilzbestimmung und beim Sammeln der Pilze zuerst
auf ganz wenige Pilze beschränken und dann langsam Stück für Stück eine neue
Pilzart in ihr Repertoire aufnehmen.
die wichtigsten Speisepilze
Wer am Anfang nur wenige Pilze findet, der tut sein Pilzgericht halt mit
gekauften Pilzen aufstocken, das ist immer noch besser, als einen Giftpilz zu
erwischen.
Kaufe dir ein Pilzbuch in Taschenformat, welches du bei Wanderungen im Wald
immer dabei hast und versuche die Pilze am Wegesrand mit dem Pilzbuch zu
bestimmen, die du findest - essbare, wie ungenießbare.
So lernst du dein Auge zu schulen und auf Details der Pilze zu achten, ob es
etwa Röhren- oder Blätterpilze sind, wie die Krempe beschaffen ist, oder
wie ein Pilz im Jugend- oder Altersstadium aussieht.

Ich denke, du solltest vor allem zuerst die sehr giftigen Pilze kennen,
wenigstens aus dem Pilzbuch und wissen, wie sie genau zu bestimmen sind.
Giftpilze
Beispiel: um einen Grünblättrigen Schwefelkopf [giftig] genau von einem
Rauchblättrigen Schwefelkopf [essbar] oder Stockschwämmchen [essbar] zu
unterscheiden, koste ich vorsichtig die zuletzt genannte Arten kurz vor Ort -
sollte sie wirklich mal bitter schmecken, dann wäre es die giftige Art. Nach
meinem Wissensstand gibt es bei diesen
stockschwammartigen Baumpilzen
nur diesen einen giftigen, bitteren Schwefelkopf.

Wenn du also über die Giftpilze genauer Bescheid weißt, dann lerne die
schmackhaften Pilzarten kennen und sammle davon wie schon gesagt erst die
Pilzarten, bei denen du ganz sicher bist.
Mit de Zeit kannst du dann immer mal wieder neue Speisepilze in dein Repertoire
aufnehmen, wobei ich eben mit bedacht von "schmackhaften Pilzen" schrieb und
damit schmackhafte, essbare Pilze meinte. Ich habe mit schon bei so manchem
Experiment mit angeblich gut schmeckenden Pilzen [etwa viele Täublinge] eine
ganze Pilzmahlzeit geschmacklich verdorben.
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