HOME -->
Garten-Lexika -->
Pilze Seite 1
Pilze Seite 2
Pilze Seite
3
|
bot.
[A bis L]
[M bis X]
Porenpilze
Lamellenpilze
Champignons
ähnliche
Pilze
Speisetäubling
Speise-Täubling
(eßbar)
Russula vesca
Der Hut dieses mittelgroßen, sehr festfleischigen Täublings ist fleischrot
oder rotbraun, mit violetten Anflug, auch wohl
blass kirschrot, mit dunklerer Mitte, jung dagegen oft weißlich. Er wird 5 bis
9, selten bis 12 cm breit, ist glanzlos, zuerst klebrig und halbkuglig, dann
flach gewölbt, trocken, mit vertiefter Mitte
und glatten oder etwas vertieften Rande.
Die Oberhaut zeigt sich nicht selten runzlig-adrig. Das Fleisch ist weiß, ziemlich dick und fest, zuweilen
graufleckig, unter der Haut rötlich. Die weißen, dünnen
Blätter sind angewachsen oder etwas herablaufend, stehen dicht, sind gerade,
etwa 0,5 cm breit; sie sondern mitunter Wassertröpfchen ab.
Die Sporen sind
weiß. Der Stiel wird bei einer Länge von 4 bis 9 cm 1 bis 3 cm dick . Er ist
weiß, seltner rosa angehaucht, hart elastisch und starr, innen voll und am
Grunde
keglig verdünnt, oft auch gedunsen und netzig gerunzelt. Er ist vom Juli bis
Oktober nicht selten in Laub-, Nadelwäldern und Heiden zu finden.
Quelle: Pilze der Heimat I von E. Gramberg
Speisetäubling, pilzbestimmung, pilze, waldpilze, bestimmung Impressum
|
|
Pilze:
Sammel-Anfänger
online Pilzbuch
für Anfänger
Anfänger sollten sich bei der Pilzbestimmung und beim Sammeln der Pilze zuerst
auf ganz wenige Pilze beschränken und dann langsam Stück für Stück eine neue
Pilzart in ihr Repertoire aufnehmen.
die wichtigsten Speisepilze
Wer am Anfang nur wenige Pilze findet, der tut sein Pilzgericht halt mit
gekauften Pilzen aufstocken, das ist immer noch besser, als einen Giftpilz zu
erwischen.
Kaufe dir ein Pilzbuch in Taschenformat, welches du bei Wanderungen im Wald
immer dabei hast und versuche die Pilze am Wegesrand mit dem Pilzbuch zu
bestimmen, die du findest - essbare, wie ungenießbare.
So lernst du dein Auge zu schulen und auf Details der Pilze zu achten, ob es
etwa Röhren- oder Blätterpilze sind, wie die Krempe beschaffen ist, oder
wie ein Pilz im Jugend- oder Altersstadium aussieht.

Ich denke, du solltest vor allem zuerst die sehr giftigen Pilze kennen,
wenigstens aus dem Pilzbuch und wissen, wie sie genau zu bestimmen sind.
Giftpilze
Beispiel: um einen Grünblättrigen Schwefelkopf [giftig] genau von einem
Rauchblättrigen Schwefelkopf [essbar] oder Stockschwämmchen [essbar] zu
unterscheiden, koste ich vorsichtig die zuletzt genannte Arten kurz vor Ort -
sollte sie wirklich mal bitter schmecken, dann wäre es die giftige Art. Nach
meinem Wissensstand gibt es bei diesen
stockschwammartigen Baumpilzen
nur diesen einen giftigen, bitteren Schwefelkopf.

Wenn du also über die Giftpilze genauer Bescheid weißt, dann lerne die
schmackhaften Pilzarten kennen und sammle davon wie schon gesagt erst die
Pilzarten, bei denen du ganz sicher bist.
Mit de Zeit kannst du dann immer mal wieder neue Speisepilze in dein Repertoire
aufnehmen, wobei ich eben mit bedacht von "schmackhaften Pilzen" schrieb und
damit schmackhafte, essbare Pilze meinte. Ich habe mit schon bei so manchem
Experiment mit angeblich gut schmeckenden Pilzen [etwa viele Täublinge] eine
ganze Pilzmahlzeit geschmacklich verdorben.
|
|