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Porenpilze
Lamellenpilze
Champignons
Grünling, Echter
Ritterling ... gilt heut als giftig!
Grünling (essbar) Tricholoma flavovierens [Tricholoma equestre]
Der fast immer mit Erde oder Nadeln bedeckte, schmutzige und
unansehnliche Grünling bietet von unten gesehen, mit seinen leuchtend gelben
Blätter einen überraschend schönen Anblick. Sein fleischiger Hut ist anfangs
halbkuglig oder kegelförmig, mit eingebogenem Rande, später breitet er sich
aus und wird flach gewölbt.
Er ist oft stumpf gebuckelt, am Rande verbogen und
fühlt sich bei feuchtem Wetter schleimig-klebrig an. Auch jung ist er klebrig,
bildet sich schon unter der Erde und Humusteilchen mit. Der Hut wird 6 bis 12
cm breit und ist dunkel olivbraun, grüngelb oder braungelb, in der Mitte
dunkler und etwas klebrig. Die Oberhaut, die schwach glänzend und meist mit anliegenden
Faserschuppen versehen ist, lässt sich leicht abziehen. Das Sporenpulver ist
weiß, wie bei fast allen Ritterpilzen.
Das Fleisch sieht anfangs weiß, später
weißgelblich aus. Die Lamellen sind prächtig schwefelgelb, 0,5 bis 1 cm breit,
stehen dicht, frei oder sind ausgerandet. Der schwefelgelbe, glatte oder
feinschuppige, volle Stiel ist zuerst knollig; später streckt er sich und wird
4 bis 6 cm lang, 1 bis 2 cm dick.
Er streckt meist etwa zur Hälfte im sandigen
Boden, so dass der Hut nur wenig über die Erde emporragt und deshalb leicht
übersehen wird. Der Grünling ist geruchlos und schmeckt mild, zuweilen aber
etwas kratzend. Man findet ihn erst etwa Ende August; er gedeiht bis zum
November in sandigen Nadelwäldern, besonders in Kiefernwäldern und auf
Grasheiden, und tritt oft massenhaft auf.
Quelle: Pilze der Heimat I von E. Gramberg
seit einer ranzösischen Studie aus dem Jahr 2001 gilt dieser Pilz als
giftig, der in extremen Situationen sogar tödlich wirken kann.
Grünling, Pilzbestimmung, Pilze, Waldpilze, Bestimmung Impressum
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Pilze:
Sammel-Anfänger
online Pilzbuch
für Anfänger
Anfänger sollten sich bei der Pilzbestimmung und beim Sammeln der Pilze zuerst
auf ganz wenige Pilze beschränken und dann langsam Stück für Stück eine neue
Pilzart in ihr Repertoire aufnehmen.
die wichtigsten Speisepilze
Wer am Anfang nur wenige Pilze findet, der tut sein Pilzgericht halt mit
gekauften Pilzen aufstocken, das ist immer noch besser, als einen Giftpilz zu
erwischen.
Kaufe dir ein Pilzbuch in Taschenformat, welches du bei Wanderungen im Wald
immer dabei hast und versuche die Pilze am Wegesrand mit dem Pilzbuch zu
bestimmen, die du findest - essbare, wie ungenießbare.
So lernst du dein Auge zu schulen und auf Details der Pilze zu achten, ob es
etwa Röhren- oder Blätterpilze sind, wie die Krempe beschaffen ist, oder
wie ein Pilz im Jugend- oder Altersstadium aussieht.

Ich denke, du solltest vor allem zuerst die sehr giftigen Pilze kennen,
wenigstens aus dem Pilzbuch und wissen, wie sie genau zu bestimmen sind.
Giftpilze
Beispiel: um einen Grünblättrigen Schwefelkopf [giftig] genau von einem
Rauchblättrigen Schwefelkopf [essbar] oder Stockschwämmchen [essbar] zu
unterscheiden, koste ich vorsichtig die zuletzt genannte Arten kurz vor Ort -
sollte sie wirklich mal bitter schmecken, dann wäre es die giftige Art. Nach
meinem Wissensstand gibt es bei diesen
stockschwammartigen Baumpilzen
nur diesen einen giftigen, bitteren Schwefelkopf.

Wenn du also über die Giftpilze genauer Bescheid weißt, dann lerne die
schmackhaften Pilzarten kennen und sammle davon wie schon gesagt erst die
Pilzarten, bei denen du ganz sicher bist.
Mit de Zeit kannst du dann immer mal wieder neue Speisepilze in dein Repertoire
aufnehmen, wobei ich eben mit bedacht von "schmackhaften Pilzen" schrieb und
damit schmackhafte, essbare Pilze meinte. Ich habe mit schon bei so manchem
Experiment mit angeblich gut schmeckenden Pilzen [etwa viele Täublinge] eine
ganze Pilzmahlzeit geschmacklich verdorben.
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