HOME -->
Der Wohngarten am Haus
-->
Planungshilfen
|
|

|
1. Los machen! |
"Das
Schlimmste in allen Dingen ist die
Unentschlossenheit"
(Napoléon Bonaparte 1769-1821)
|
Der Rohzustand der Gartenanlage, auf dem alle weiteren Arbeiten und die Planung
selbst aufbauen ist das Einfrieden des Grundstückes mit einem
Zaun
- oder mit einer Hecke
oder mit einer
Mauer --- niemals Holzzaun und Hecke zusammen.
Die noch ungestaltete Gartenfläche wird mit Gras eingesät und als Rasen
gepflegt, doch
in kleinen Hausgärten sollte
man auf Rasenflächen verzichten.
Die künftigen Pflanzflächen werden umgegraben und Unkrautfrei gehalten, die
Terrasse oder der "Gartenhof" erhält vorläufig einen Belag aus erdfarbenen
Splitt oder Kies.
Der Bestand an Gehölzen wird gesichtet - Wildwuchs roden - wenn nötig Gehölze
schneiden.
Alte, wertvolle Stauden sind zu bergen und auf einem Beet einzuschlagen.
|

2. Planung der Kosten und der laufenden Unterhaltung
Nur durch Arbeit früh und spät
Kann das Werk geraten
Der Neider sieht das Blumenbeet
Aber nicht den Spaten (alte Gärtnerregel) ->
|
|
Schon nach Schritt 1. wirst du bemerken, dass ein Garten Arbeit macht und Geld
kostet - das solltest du rechtzeitig berücksichtigen.
Bedenke aber auch, dass die spätere laufende Unterhaltung Zeit kostet -
beim Schwimmbecken kostet die Unterhaltung auch Geld
Mein Tipp:
Pflanzenmaterial kann getauscht werden.
Wertvolle Stauden finden sich in verlassenen Gärten.
Terrassen nicht zu klein planen, Kräutergarten nahe zur
Küche, Spielecken in guter Sicht vom Haus usw.
Mein Tipp: Die Frau des Hauses sollte eine Wunschliste
erstellen ... dann wird nochmals eine Machbarkeitsstudie
nach Planungspunkt 2 erarbeitet ;-)
Wähle möglichst kurze Wegstrecken - denke an die Schneeberäumung
im Winter. Gut wäre es, wenn du
barrierefreie
Wege schaffst.
Stelle die Gestaltung unter ein Thema und wähle deinen Stil.
Je einfacher ein Konzept zu erkennen ist, desto größer ist der
Zuspruch vom Betrachter.
Achte auf scheinbare Nebensächlichkeiten - gestalte Zweckmäßiges
schön.
Der Garten wird erst gemütlich, wenn du "grüne Räume" schaffst: durch
1. grüne "Pflanzenteppiche" (Rasen, Wiese,
Bodendecker)
2. grüne "Wände" (Hecken, Decksträucher, Mauerbegrünung)
3. ein Blätterdach (Baumkronen, Pergolen, Laubengänge)
Wo ist Sonne und Schatten und wo sind zugige Ecken im Garten, wo benötigst du
einen Sichtschutz vor neugierigen Blicken und wo soll die Sicht vom Garten in
die umgebende Landschaft frei bleiben ...
9. Und ganz zum Schluss:
Halte dich nicht sklavisch an dein Konzept. Trau dich eine unglückliche Entscheidung zu korrigieren!
Der Rote Faden
Zusammenarbeit mit
Landschaftsplaner und Gartenberater
Gartentipps,
Gartengestaltung, Gartenplanung, Tipps
Impressum
| |
Gestaltungsschwarzbuch
Gartenplaner vor Ort
Pücklers Gestaltungsschule
Hier
auf diesem Gartenportal kannst du dir viele Ideen und Anregungen holen und weil
hier alles an Infos etwas übervoll ist, empfehle ich dir morgen oder in einer
Woche noch mal rein zu schauen.
Die besten Ideen holt man sich durch gute Beispiele. Dafür hab ich extra
ein
Bilderarchiv in dem du herumstöbern kannst.
Gartenbilder
Eine weitere Möglichkeit sind Gartenschauen oder auch spezielle
Schaugärten,
die du besuchen kannst. Gartenausstellungen
Wenn du eine Gartenausstellung besuchst, dann nimm einen Fotoapparat mit
und viel Zeit. Du kannst für deinen privaten Garten ruhig andere
Gestaltungs-Ideen kopieren, wobei später bei der Umsetzung alles schon ganz
anders aussehen kann, etwa wenn du mit anderen Materialien arbeitest.
Ideen kopieren ist die eine Sache. Du kannst auch versuchen eigene Ideen
systematisch zu entwickeln. Dazu habe ich hier auf der Homepage auch einige
Anleitungen gegeben. Das Problem ist meist nur der allererste Schritt, selber
kreativ zu werden. Vorstellungen hat man ja viele, man muss sie nur etwas
kanalisieren.
Für den Anfang ist es hilfreich, wenn du dir über den Nutzungszweck
deines Gartens [Balkon oder Terrasse] Klarheit verschaffst. Schon die alten
Gestalter wussten: der Zweck bestimmt die Form.
Beispiel: du möchtest
Rosen sammeln und willst einen Flecken vor dem Haus haben, wo du ungestört
lesen kannst. Also legst du erst den "ungestörten Platz" fest - und der liegt
meistens nicht am Rande zum Nachbarn hin, sondern mitten im Garten.
Rosen wollen offen stehen, aber du benötigst für dich selber etwas
Sichtschutz. In diesem Falle wird das wohl eine kleine Gartenlaube sein, welche
diesen Zweck erfüllt. In der Laube kannst du dir ein kleine Gartenbibliothek
einrichten und für einen Sitzplatz im Freien bietet die Laube nach einer Seite
eine gewisse Rückendeckung.
Für die rankenden Kletterrosen kannst du von der
Laube aus Spaliere [oder Pergola] so führen, dass dein Leseplatz nicht
einsehbar ist.
Rosengärten sollten immer klar architektonisch angelegt sein. Mit dieser
Regel planst du den Rest deines Garten. Schöne Rosenbegleitpflanzen sind
Buchsbaumhecken, Lavendel und vielleicht auch Rittersporn. Mit diesen wenigen
Pflanzenarten gibst du deinen Rosen einen klaren, ruhigen Rahmen.
Wie schon gesagt ... so auf diese Weise kannst du deine Ideen fort und
fort, wie von allein entwickeln. Versuche es doch mal.
Übrigens: wenn du wirklich Interesse an einem Rosarium hast, dann sammle
besonders duftende Rosensorten [nicht jede Rose duftet] - bzw. pflanze die
duftenden Rosen nahe an deinen Sitzplatz oder an deine Terrasse im Garten.
Und noch ein Tipp - wenn dein Garten mal fertig ist und wenn du noch
etwas
Geld investieren willst: eine schöne Gartenplastik gibt dem Garten den
letzten Schliff und macht aus ihm etwas ganz Besonderes.
exklusive
Garten-Produkte
|
|