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Einzelpflanzen im Rasen
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Koniferen-Bäumchen auf dem Rasen |
Das Verteilen von
Koniferen und Ziersträuchern im Rasen - oft sieht
man das im Vorgarten - das ist genau betrachtet
widersinnig.
Rasen ist eine gestaltete Frei-Fläche. Wird sie
zugepflanzt, dann hast du im Garten einen
Koniferenwald. Der Rasen, der ohnehin nicht ganz
pflegeleicht ist, der lässt sich so noch schwieriger
unterhalten. |
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zugewachsener Vorgarten
Das
Ergebnis, schon nach 10 Jahren, vom Bild oben. Wenn du jetzt noch eine strenge
Baumschutzsatzung in der Gemeinde hast, dann hast du ein Problem, denn diese
Bäume sind noch im Jugendstadium :-/
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Die
Pflanzen stehen so falsch |
Ob ein Garten
gemütlich ist, oder nicht, darauf hat die
Raumwirkung wesentlichen Einfluss.
Der Garten sollte möglichst wie "grüne Zimmer" in
der Natur wirken, oder wie eine Lichtung im Wald.
Zur Thematik der Räumlichkeit habe ich an anderer
Stelle einiges geschrieben ...
Raumwirkungen und Gartengestaltung |
... besser wäre es, wenn die Sträucher oder Koniferen, welche den Durchblick in der
Fläche verwehren, am Rande der Rasenflächen stehen würden.
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eine
Sonderform in der Gartengestaltung ist der Hain |
Eine besondere
Gestaltung ist der Gartenhain. Hier ist der
Rasen zwar nach dem Prinzip, wie im Plan oben
bepflanzt, aber die Gehölze bilden trotzdem einen
transparenten Raum. Die "Zimmerdecke" ist hier aus
den Baumkronen der Zierkirschen gestaltet,
deren Stämme hoch aufgeputzt sind.
Verwende für solch einen Hain immer nur eine
Baumart!
z.B. Bergkirsche |
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Stauden im
Rasen |
Einzelpflanzen im
Rasen eigen sich für einen gefälligeren Übergang von
der Randbepflanzung hin zur Rasenfläche.
Hier ist es das riesige Mammutblatt. Die nach dem
norwegischen Botaniker Johan Ernst Gunnerus benannte
Großstaude hat die botanische Bezeichnung: Gunnera
tinctoria |
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Gegliederte
Rasenfläche |
Staudeninseln oder
Staudenstreifen können größere Rasenflächen
gliedern.
Übrigens: wenn in Parkanlagen Rasenflächen
unterhalten werden, dann sollten sie auch von den
Besuchern genutzt werden können. Soll das nicht
sein, dann ist es richtiger , aus dem Rasen eine
Wiese wachsen zu lassen. Es gibt auch niedrige
Wiesen, die etwa 5x im Jahr gemäht werden. |
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Formpflanzen im
Rasen |
Formale Pflanzen
scheinen immer in den rasen zu passen, wie hier in
einer modernen Grünanlage. Doch man kennt solche
Formschnitte auch viel aus französischen und anderen
Architektutgärten. |
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Solitärsträucher im Rasen |
Hier ist ein schöne
Beispiel, wie der Übergang von der Randbepflanzung
zum rasen durch einen Solitärstrauch entkrampft
wird. |
Die
beiden kleinen Bilder oben zeigen einen Solitärstrauch, der dich für Hausgärten
eignet. Es ist links eine
Strauchpäonie. Rechts ist eine Staudenkastanie abgebildet, die viel in
Parkanlagen verwendet wird. Offensichtlich sehen Ziergehölze mit kompaktem, mehr
breitem Wuchs, besser auf dem Rasen aus, als fledrige Sträucher [Forsythia].
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Pflanzen
und Gestein im Rasen |
Nun noch ein weiteres
Thema gestreift: Findlinge oder anderes Gestein kann
durchaus mit der Rasenfläche in Verbindung gebracht
werden, wenn das Gestein richtig gelagert wird.
Ein sonst verlassen aussehender Zierstrauch kannst
du zum Findling hinzugesellen ... |
Ich danke Ihnen für den Besuch dieser Website. Informieren Sie sich hier
ausführlich über Gestaltung - Preise - und Produkte ...
und schauen Sie doch morgen noch mal vorbei, Sie haben sicher einige wichtige
Informationen übersehen. Auch die Gartenshop Linklisten bieten Kurzinfos :-)
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Impressum
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Kurz-Anleitung Rasenpflege:
1. -> wenn richtiger Rasen, dann richtige Pflege
2. -> regelmäßig Mähen, Düngen, Wässern bei
Bedarf -> sonst wächst Klee und Moos
3. -> Rasenflächen brauchen eine Mindestgröße!
4. -> Herbstschnitt nicht zu kurz |
Aus alten Gartenbüchern:
Eine Alternative zum "sterilen Rasen" einerseits und
anderseits zur Blumenwiese, welche als Nutzrasen zum spielen
oder begehen ungeeignet ist, sind Rahmenpflanzungen mit
blühenden Stauden. Willy Lange zeigt hierzu gestalterische
Vorbilder aus der Kulturlandschaft:

"Die Wahl der Einzelpflanzen auf dem Rasen steht im Kunstgarten unter unserer eigenen Willkür. Im Naturgarten finden sie ihr natürliches
Vorbild unter den Gewächsen, die in der freien Natur von Weidetieren verschmäht werden: vorzugsweise stark duftende oder giftige.
Es ist also also eine ganz bestimmte Gesellschaft von Typen, die wir einzeln oder in Trupps auf kahlgefressenen Wiesen
(dem natürlichen Vorbild des Naturrasens) unserer Heimat sehen.
Diese Arten bilden das Muster, um im Naturgarten durch physiognomisch ähnliche, womöglich noch schönere aber ungiftige Arten ersetzt zu werden.
Immer, wenn man innerhalb des heimatlichen Vorbildes bleibt, wird eine gewisse Beschränkung auferlegt; künstlerisch betrachtet,
ist dies nötig und erwünscht. Das schließt nicht aus, dass es an und für sich
schönere Pflanzen gibt, die sich auf dem Rasen einzeln in voller Entwicklung prunkvoller ausnehmen, aber diese fallen entweder ganz aus der
deutschen Physiognomie, oder sind charakteristische Angehörige ganz bestimmter Pflanzengesellschaften.
Im künstlerischen Naturgarten ist das aus dem natürlichen Vorbild gesteigerte Ganze,
nicht die Einzelschönheit bestimmend für die Zusammensetzung des Inhaltes.
Nur unter dieser Bedingung entsteht ein Naturgartenkunstwerk, nach dem Vorbild der Natur,
denn auch sie vereinigt nur das organisch Zusammengehörige."
nach Willy Lange,
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