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 Garten - Der sprachliche Ursprung I - Gerte -Zaun - Stecken und Laubengang


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Zaun - Holzzaun - Staketenzaun

Schutzraum: Garten

So ist ein Garten ursprünglich ein umzäuntes Stück Land zum Zweck der Pflanzenzucht.

Schutz dem Inneren, Trutz nach außen, das will der Zaun, und daher ist er ein Wesensteil des Gartens." W. Lange
Buchsbaum mehr Infos über:
Garten in Kunst und Religion

Tipp "Wer zuerst eine Pflanze in den Boden setzte, um ihre künftige Frucht zu ernten, wer sie mit Gerten schützte und so den ersten Gartenzaun um Pflanzenzucht stellte,
der schuf den ersten Garten."

Tipp
"An der Hütte am Hause wird's gewesen sein, aber zunächst nicht, um die Wohnung zu erweitern oder einen angenehmen Raum mit Bank und Baumlaubschatten, mit Bäumen und Brunnenbecken zu schaffen, sondern um Pflanzenzucht zu Nutz- und Heilzwecken mit
umfriedigenden Gerten zu umgürten."
 W. Lange

 einfachste Bauerngärten im Schnee

Nutzgarten im Haus getrennt ...

Vom Haus getrennte und eingezäunte Gärten - einfachste Form des Bauerngarten

Tipp Der Garten war zu aller erst ein Schutzraum und Wohnplatz für Mensch, Haustier und Nutzpflanze. Vielleicht ist er die älteste Bautätigkeit des Menschen überhaupt, denn das Wort Garten bezeichnet ja zuerst einmal nur einen umfriedeten Raum.

Tipp Die Gerte, also die geschnittene Weiden- und Haselrute war das Material der Flechtzäune für die Einfriedung. Weide, ursprünglich im Wort: wida (und gleichfalls verwandt mit vitis, der Weinrebe) bedeutet im Wortkern – winden.

       

Tipp Aus Flechtwerk baute man den schlichten Zaun und mit derselben Technik auch die Häuser – mit Holzpfählen, Flechtwerk und Lehm. „Stock-Werk“ sagt man heute und denkt dabei wohl nicht mehr an die alte Bautechnik. Auch das Wort „Wand“ hat gleich der Weide und dem Wein im Wortstamm das „winden“ - „das Gewundene“ in sich. So auch der „Walm“ – die Linguisten übersetzen den Walm mit „Strohgeflecht“. Somit verrät der Name die Art der alten Dachkonstruktion.
Ursprünglich verwendete man lebende Zäune. Der „Stecken“ war das gesteckte Weidenholz für den lebenden Zaun. Man baute und formte mit lebenden Baustoffen den Hag, die Hecke, die Hürde, den Hain oder die Laube. Der Mensch war Teil der Natur und er baute mit der Natur.



Tipp Mit der Verwendung der am Ort vorhandenen Baumaterialien entstanden landschaftstypische Bauweisen und Baustile. Die Architektur bekam durch die Baustoffe eine starke Prägung – weniger die Gärten – trotzdem unterscheiden wir heute verschiedenste Gartenstile, welche letztlich doch ihren Ursprung in der Verwendung der ortstypischen Baumaterialien fanden. Holz, Stein oder Bambus prägten die verschiedenen Stilformen. Bauerngarten, Cottagegarten, mediterraner Garten oder fernöstlicher Garten – alle diese Stilrichtungen werden umso interessanter, je mehr wir uns mit ursprünglichen Bauweisen vertraut machen. Zugleich kann mit einer sorgfältigen Wahl der Materialien ein gestalterisches Chaos im Garten vermieden und durch die verbindende Idee ein klares Grundkonzept und Leitmotiv entstehen.

Tipp Bleiben bei dieser Herangehensweise etwa die wesentlichen Elemente des Gartens völlig außer betracht? Die üppigen Blumenrabatten, die Wiesen, Bäume, Hecken und Rosen? Nein – natürlich nicht, doch geht der Gartengestalter anders vor, wie etwa der Kunstmaler. Der Maler bringt zuerst die Farben auf die Leinwand, dann trocknet das Bild und zum Schluss kommt es in den Rahmen.

Tipp Im Garten machen wir es anders. Da wird zuerst vom Gärtner der Rahmen gebaut, dann gepflanzt und gegossen und erst dann wird der eigentliche Künstler ans Werk gelassen: die Natur vollendet im Nachhinein das Menschenwerk mit üppigen Farben und Formen und der Kontrast von Menschenwerk und dem gegenüber die üppige Natur, lässt die gestalterische Spannung entstehen, welche heute in mancher Gartenanlage fehlt. Wichtig ist das richtige Maß an Baulichkeiten und Natürlichkeit im Garten und wir machen sicher die wenigsten Fehler, wenn wir uns im Architektonischen auf die Notwendigkeiten beschränken, welche uns die Funktionalität der einzelnen Gartenbereiche vorgibt.
 

Laubengang

Laubengang

Der Laubengang ...
ein aus gesteckten "Gerten" gewachsenes
uraltes Gartengestaltungselement.


 

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Garten Bilder - ein ländlicher Garten und weißer GartenzaunBuchsbaum Hier auf diesem Gartenportal kannst du dir viele Ideen und Anregungen holen und weil hier alles an Infos etwas übervoll ist, empfehle ich dir morgen oder in einer Woche noch mal rein zu schauen ;-)

Buchsbaum Die besten Ideen holt man sich durch gute Beispiele. Dafür hab ich extra ein Bilderarchiv in dem du herumstöbern kannst.

Buchsbaum Speziell von Zaunanlagen und Toranlagen gibt es einiges Anschauungsmaterial, sowie Beispiel von Schmiedearbeiten. 
Buchsbaum Zäune  Buchsbaum Schmiedearbeiten
Gitterzaun und Hecke
Buchsbaum Man sollte schon in aller Ruhe bedenken, wie der Zaun am Haus gestaltet werden soll. Vergleichbar ist ein Zaun mit dem Bilderrahmen eines Gemäldes, wobei das Haus mit dem Vorgarten dem Ölbild entspricht.
sehr transparenter Zaun im klassizistischen Stil
Buchsbaum Nun muss aber der Rahmen zum Bild passen und ein wertvolles Gemälde sollte auch keinen minderwertigen Rahmen bekommen, das würde das Kunstwerk abwerten.
handgeschmiedetes Tor
Buchsbaum Ebenso falsch wäre es wenn [und nun das Haus als Beispiel genommen], wenn ein schlichtes Bauernhaus auf dem lande einen künstlerischen Schmiedezaun bekommen würde. So oder so müssen die Verhältnisse, die Proportionen stimmen - optisch und in der Wertigkeit.
Rosen am HauseingangDie beste Möglichkeit, auch den einfachsten Gartenzaun aufzuwerten oder aus dem Hauseingang etwas Besonderes zu machen sind Rosen. Es gibt an Kletterrosen eine reichliche Auswahl und wer clever ist, der sucht sich eine duftende Rosensorte für sein Tor. 
Buchsbaum duftende Kletterrosen
Buchsbaum außergewöhnliche Toranlagen


Wintergarten am Hauseingang von innen
Buchsbaum Ursprünglich waren Wintergärten mal dafür gedacht, um im Winter einen grünen Ausblick aus dem Wohnzimmerfenster zu bekommen - also weniger im ihn zu bewohnen.

Buchsbaum Um einen Wintergarten richtig gut bewohnbar zu machen, ist schon ein gewisser Aufwand nötig. 

Buchsbaum Du solltest dir also genau überlegen, ob sich der hohe Aufwand wirklich lohnt und ob du dann diesen Raum auch tatsächlich nutzt ... Buchsbaum
Wintergarten


BambusterrassenBambus ist Ökologie pur. Elephant Bambusdielen werden aus Plantagen-Hochlandbambus hergestellt und schonend mit Naturölen veredelt.  Terrasse mehr Infos

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