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Zaun, Zaunsysteme
Zäune aus Bambus
Zäune aus Weide
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Der Zweck
Neben den Kosten für die Zaunanlage ist ein wichtiges Auswahlkriterium der Zweck: Die Einfriedung kann Schutz gegen Tier oder Mensch sein, oder vor Wind und fremden
Blicken schützen. Der Zaun kann Kleinkinder vor der Straße bewahren.
Barrieren vermeiden, dass Autos das Grundstück befahren oder zuparken. Nachts kann eine Mauer vor blendenden Scheinwerferlicht und vor
Straßenlärm schützen. Ein Zaun kann unschöne Ein- oder Aussichten verbergen oder einfach nur Zierde sein, also dem Selbstzweck dienen ...
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Zaunanlagen erfüllen einen Zweck :-)
Zur
Einfriedung von Wohngrundstück, Garten oder Vorgarten hat man die Wahl zwischen
Hecke, Mauer oder Zaun. Zum Einen entscheidet sicher der Geldbeutel über die
Form der Einfriedung, zum Anderen ist sie abhängig vom Stil des Wohnhauses.
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Die Höhe Wenn die Einfriedung ein Fahrzeug daran hindern soll, das Grundstück zu befahren,
dann genügt eine flache, angedeutete Mauer. Vom Ablegen der Grundstücksgrenze mit Findlingen oder anderen Seinen rate ich aus gestalterische Gründen ab.
Um die Hundebesitzer davon abzuhalten, deinen Vorgarten als Hundetoilette zu nutzen genügt in der Regel eine kniehohe Absperrung.
Um Kleinkinder vor den Gefahren der Straße zu bewahren, sollte der Zaun oder die Mauer mindestens 1,10 Meter hoch sein - dichte Hecken werden
schon bei geringerer Höhe zum Hindernis.
Von den Normmaßen der Geländerkonstruktionen wissen wir, dass der Abstand zwischen den Sprossen nicht mehr als 12 cm betragen darf (schmaler als ein Kinderkopf) - also sind auch die
Zaunslatten in einem Mindestabstand von 12 cm zu montieren. Vorsicht ist mit horizontalen Konstruktionen geboten, weil Kleinkinder auch gute Kletterer sind!
Das Idealmaß einer Einfriedung für den Vorgarten liegt wohl bei 1,20 Meter.
Bei 160 - 170cm liegt die Einfriedung genau in Augenhöhe, was auf jeden Fall vermieden werden sollte - also sind die Maße deutlich darüber oder darunter zu wählen.
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Materialkombinationen:
Holzzaun und Mauer |
Die Kombination von Mauer und Zaun ist möglich
- hier sind es Klinkerziegel und Holz.
Zaunanlagen in natürlichen Materialtönungen und handwerklichen Ausführungen
wirken nie
abweisend. |
Der Stil
Bis zur Gründerzeit verwendete man einfache Holzzäune (keine Jägerzäune), grob verputzte
Natursteinmauern
oder Hecken.
Unbefangene Gestaltung
Wer es sich leisten konnte, der setzte einen (hand-) geschmiedeten Zaun um sein Grundstück.
Mit der industriellen Fertigung von Metallzäunen ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde in den Städten der schmiedeeiserne Zaun für breite bürgerliche Schichten erschwinglich und deshalb modern.
Die Zaunsäulen fertigte man vorwiegend aus Werkstein (Naturstein), so wie er örtlich verfügbar war. Wurde das Material für den Auftraggeber zu teuer,
ersetzte man sie durch kunstvolle Säulen aus Metall, oder Mauerwerk. In älterer Zeit erhielten die gemauerten Zaun- oder Torsäulen einen Kalkputz - mit Beginn
der Gründerzeit setzte sich allmählich das Klinkermauerwerk durch.
Neoklassizistischen Gebäude umrahmten Zäune mit klaren Linien - der Jugendstil hatte eigene, geschwungene Formen. Eisenzäune wurden
von der Jahrhundertwende an, bis zur Inflationszeit meist aus genieteten Flachprofilen gefertigt. Im Dritten Reich kombinierte man gern Mauern
mit Holzlattenzäunen und die "
Schranke
" - eine Variation des Holzzaunes wurde in jener Zeit recht häufig verwendet.
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Geschichtliches
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Zu Beginn des 20. Jahrhunderts experimentierte man viel mit Kombinationen von Mauer und Zaun.
Der zurückgesetzte Eingang schützt den Eingangsbereich vor der Hektik der Straße.
mehr Beispiele
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Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Zäune mittels Schweißtechnik hergestellt und prägten damit die Zeit der 50er bis 70er Jahre. Ab den 80ern finden wir eine Vielfalt von Materialien, von
billigen Baumarktprodukten über gute Handwerksarbeit, bis hin zu besonderen Werktechniken, wie den Bronzeguss.
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Holzzaun
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Zeitlos ist der Zaun aus Holz ...
Zaunabsätze, wie hier an der Einfahrt lockern das Bild ungemein auf.
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Der einfache Holzlattenzaun (mit senkrechten Zaunslatten) ist für das Eigenheim durchaus zu empfehlen, da Reparaturen leicht möglich sind -
allerdings solltest du massive Zaunsäulen verwenden - Naturstein oder Betonsäulen. Ein gut gepflegter Holzzaun hält gut 50 Jahre und länger,
pflanze aber nie eine Hecke an den Zaun, das sieht nicht gut aus und behindert zudem noch die Pflege erheblich.
Da Holz der lebenden Pflanze am nächsten ist, besteht im Holzzaun schon durch den Stoff eine innere Beziehung zum Garten.
Der kletternden Pflanze ist Holz angenehmer als Eisen, die Berankung gedeiht also bei Holz entsprechend besser.
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Jägerzaun und Rollzaun
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Eine Sonderform des Lattenzaunes ist der Jägerzaun ... und der ist oft besser, als sein Ruf ;-)
mehr Infos, mehr Bilder
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Am Mietshaus
Vor Mietshäusern ist massiveres Material sinnvoll, also Metallzaun oder Mauer. Wo es ortsüblich ist, gehört eine Klinkermauer hin,
ansonsten kann eine gegossene Betonmauer durchaus zierend sein, wenn sie begründet ist.
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Sichtschutz-Zaun
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Ein begrünter Maschendrahtzaun kann einen teuere Zaunanlage durchaus ersetzen.
Pflanzen als Sichtschutz
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oder:
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Natursteinmauern als Einfriedung:
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Der Friesenwall ist die traditionelle Trockenmauer aus Findlingssteinen.
Zusammen mit der Bepflanzung ist diese Form der Einfriedung ein hervorragender Wind- und Sichtschutz!
Mehr zum Thema:
Natursteinmauern, Friesenwall
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noch einige Gedanken zum Thema "Zaun":
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Zaun = Garten ;-)
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"Wer zuerst eine Pflanze in den Boden setzte, um ihre künftige Frucht zu ernten, wer sie mit Gerten schützte und so den ersten Gartenzaun um Pflanzenzucht stellte, der schuf den ersten Garten."
(Die Gartengestaltung der Neuzeit von Willy Lange 1907)
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Der Garten war zu aller erst ein Schutzraum und Wohnplatz für Mensch, Haustier und Nutzpflanze. Vielleicht ist er die älteste
Bautätigkeit des Menschen überhaupt, denn das Wort Garten bezeichnet ja zuerst einmal nur einen umfriedeten Raum.
Die Gerte, also die geschnittene Weiden- und Haselrute war das Material der Flechtzäune für die Zaun-Einfriedung. Weide,
ursprünglich im Wort: wida (und gleichfalls verwandt mit vitis, der Weinrebe) bedeutet im Wortkern – winden.
Aus Flechtwerk baute man den schlichten Zaun und mit derselben Technik auch die Häuser – mit Holzpfählen, Flechtwerk und Lehm. “Stock-Werk” sagt man heute und denkt dabei wohl nicht mehr an
die alte Bautechnik. Auch das Wort “Wand” hat gleich der Weide und dem Wein im Wortstamm das “winden” - “das Gewundene” in sich. So auch der “Walm” – die
Linguisten übersetzen den Walm mit “Strohgeflecht”. Somit verrät der Name die Art der alten Dachkonstruktion.
Ursprünglich verwendete man lebende Zäune. Der “Stecken” war dasgesteckte Weidenholz für den lebenden Zaun. Man baute und formte
mit lebenden Baustoffen den Hag, die Hecke, die Hürde, den Hainoder die Laube. Der Mensch war Teil der Natur und er baute mitder Natur.
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weitere Infos: Der Urgarten
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Ein preiswertes Naturprodukt:
Weide - Sichtschutzzaun
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Eine Möglichkeit Sichtschutz zu schaffen ist das Anbringen von Sichtschutzzäunen und Sichtschutzmatten verschiedenster Art.
Ich habe auf meiner Balkon-Terrasse als Geländer blickdichte Weidenzäune angebracht. Dahinter ist zusätzliches Grün als Sichtschutz.
Bezugsmöglichkeiten:
Die Weidenprofis
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Der Ursprung
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Jugendstilvilla
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Jägerzaun
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Zaun IV
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Zaun II
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| Sichtschutz I |
Sichtschutz II |
Sichtschutz III |
Beispiel/Maße |
Zaun III |
Proportionen, Geländer
Zaun, Gartenzaun, Holzzaun, Metallzaun, Garten
Impressum
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Tore, Gartentore
Vorgarten
Hecke
Beispiele 1
Beispiele 2
Gartenstühle und Gartenmöbel solltest du nie überstürzt kaufen. Denn beim Gartenstuhl etwa, ist immer erstmal eine Sitzprobe empfehlenswert und dann vor allem der vergleich zu
anderen Modellen - und da gibt es viel Auswahl - sicher deshalb, weil auch die Geschmäcker sehe verschieden sind ...
...Und so gibt es vielleicht auch keine allgemeingültigen Empfehlungen - trotzdem haben ich versucht einmal welche zusammenzustellen.
Ich für meinen Teil bevorzuge Gartenstühle, aber auch Gartenbänke mit Armlehne. Die Bequemlichkeit hat also
den absoluten Vorrang gegenüber dem Design. Vieles dazu mehr auf dieser Seite:
Gartenmöbel, Gartenstühle
Ein neues Material, scheint sich bei den Gartenmöbeln durchzusetzen: Poly-Rattan.
Diese Gartenmöbel aus dem Kunststoff-Rattan-Korbgeflecht hatte ich 2006 zum ersten mal auf einer Hotelterrasse gesehen und
fotografiert - passend zu den Möbeln gibt es auch Sichtschutzelemente aus Polyrattan ...
Aber auch die guten alten Rattanmöbel sind immer noch aktuell. Die Gartenmöbel aus Peddigrohr sind leicht und sehr stabil, so
dass sie auch gern für Gaststätten und Biergärten verwendet werden.
Das Material ist die Rotan-Liane aus Malaysia.
Hier auf diesem Gartenportal kannst du dir viele Ideen und Anregungen holen und weil
hier alles an Infos etwas übervoll ist, empfehle ich dir morgen oder in einer Woche noch mal rein zu schauen.
Die besten Ideen holt man sich durch gute Beispiele. Dafür hab ich extra ein
Bilderarchiv in dem du herumstöbern kannst.
Eine weitere Möglichkeit sind Gartenschauen oder auch spezielle Schaugärten die du besuchen kannst. Gartenausstellungen
Wenn du eine Gartenausstellung besuchst, dann nimm einen Fotoapparat mit und viel Zeit. Du kannst für deinen privaten Garten ruhig andere
Gestaltungs-Ideen kopieren, wobei später bei der Umsetzung alles schon ganz anders aussehen kann, etwa wenn du mit anderen Materialien arbeitest.
Ideen kopieren ist die eine Sache. Du kannst auch versuchen eigene Ideen systematisch zu entwickeln. Dazu habe ich hier auf der Homepage auch einige
Anleitungen gegeben. Das Problem ist meist nur der allererste Schritt, selber kreativ zu werden. Vorstellungen hat man ja viele, man muss sie nur etwas kanalisieren.
Für den Anfang ist es hilfreich, wenn du dir über den Nutzungszweck deines Gartens [Balkon oder Terrasse] Klarheit verschaffst. Schon die alten Gestalter wussten: der Zweck bestimmt die Form.
Beispiel: du möchtest Rosen sammeln und willst einen Flecken vor dem Haus haben, wo du ungestört
lesen kannst. Also legst du erst den "ungestörten Platz" fest - und der liegt meistens nicht am Rande zum Nachbarn hin, sondern mitten im Garten.
Rosen wollen offen stehen, aber du benötigst für dich selber etwas Sichtschutz. In diesem Falle wird das wohl eine kleine Gartenlaube sein, welche
diesen Zweck erfüllt. In der Laube kannst du dir ein kleine Gartenbibliothek einrichten und für einen Sitzplatz im Freien bietet die Laube nach einer Seite eine gewisse Rückendeckung.
Für die rankenden Kletterrosen kannst du von der Laube
aus Spaliere [oder Pergola] so führen, dass dein Leseplatz nicht einsehbar ist.
Rosengärten sollten immer klar architektonisch angelegt sein. Mit dieser Regel planst du den Rest deines Garten. Schöne Rosenbegleitpflanzen sind
Buchsbaumhecken, Lavendel und vielleicht auch Rittersporn. Mit diesen wenigen Pflanzenarten gibst du deinen Rosen einen klaren, ruhigen Rahmen.
Wie schon gesagt ... so auf diese Weise kannst du deine Ideen fort und fort, wie von allein entwickeln. Versuche es doch mal.
Übrigens: wenn du wirklich Interesse an einem Rosarium hast, dann sammle besonders duftende Rosensorten [nicht jede Rose duftet] - bzw. pflanze die
duftenden Rosen nahe an deinen Sitzplatz oder an deine Terrasse im Garten.
Und noch ein Tipp - wenn dein Garten mal fertig ist und wenn du noch etwas
Geld
investieren willst: eine schöne Gartenplastik gibt dem Garten den letzten Schliff und macht aus ihm etwas ganz Besonderes.
exklusive Garten-Produkte
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