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Wege
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die Allee
Vorgarten
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Wege - Die Bäume eines Baumganges gehören zum Weg, zur Straße, zur "Allee".
Mit der umgebenden natürlichen Landschaft oder der künstlich geschaffenen
Gartenlandschaft stehen sie innerlich nur in losem Zusammenhang in Bezug auf
die Arten.
Die Allee, der Weg ist ein Menschenwerk. Die Baumreihen, oder sei es nur ein
einzelner Baum am Haus, haben die Aufgabe mit ihrer Krone den Weg zu
beschatten und die Wegführung gestalterisch zu betonen.
Der Stammbereich sollte transparent bleiben und nicht mit Gehölzen zugepflanzt
werden, damit vom Weg aus die Sicht in die Umgebung ermöglicht wird.
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Eine Allee, mit säulenförmigen Koniferen begleitet, erfüllt ihren Zweck nur
bedingt:
Die Schatten spendenden Baumkronen fehlen und die Sicht in den räumlich
gegliederten Garten ist eingeschränkt.
Gedanken zum "Baumgang" von Willy Lange,
Gartengestaltung der Neuzeit, Leipzig 1907:
Durch lichte Landschaft, lichte Gärten führend, bildet der Schattengang einen
gewünschten Gegensatz: das lichttrunkene Auge beruhigend, den Sinn sammelnd
und doch unterhaltend durch ein Spiel der Baumschatten mit dem eindringenden
Licht; klar im Wuchsplan der Äste trotz allem Zweiggewirr; einstimmig durch
die Moos- Und Flechtenpatina; einheitlich im Charakter, trotz der
Verschiedenheit der einzelnen Baumpersönlichkeiten; scharf gezeichnet im
Schnee; verzaubert im Raureif; heiter durch Vogelgesang im sicheren hohen
Geäst; von Himmelsblau durchlächelt, von weißen Wolken überflogen, von
Mondsilber durchwebt - oder düster im Schatten niederästiger, dicht- und
großlaubigen Arten; geheimnisvoll raunend im tropfenden Nebel; ringend im
Sturm; durchsponnen von Sonnenglanz im Frühlingsweben - so erscheint uns der
alte Baumgang, die fünfzigjährige ALLEE.
Das sind hier nicht nur Schilderungen der Eindrücke, sondern auch Motive,
Ziele für die Gestaltung; die Liste der Alleebäume gibt hierzu die Mittel.
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Bergahorn |
Früher pflanzte man Alleen viel enger, als heute üblich ... dadurch treiben
die Bäume einander gegenseitig in die Höhe; die Allee schließt schneller und
dichter, der Dom der Laubenwölbung wird höher, besonders wenn der Weg selbst
schmaler ist, als heute allgemein.
Was wir heute (1907) als Erbe der Vorfahren ehrfürchtig genießen, jene
engen, langen gestreckten Baumtempel, sollten wir auch den folgenden
Generationen schaffen: durch die engere Bepflanzung von Parkwegen. |
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Lindenallee |
Die Alle macht das einfache Eigenheim zum herrschaftlichen Haus. |
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Kugelahorn |
Diese Fußgängerzone ist nach dem Motiv einer Allee gestaltet. Bild:
Kugelahorn im Frühjahrsaustrieb. |
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Hainbuche |
Laubengang aus Hainbuchen.
Ein uraltes architektonisches Gestaltungselement im
Garten.
Architekturgarten |
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Eiben |
Eibenalle auf dem
alten Graifswalder Friedhof. |
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Platanen |
Eine Alle aus hoch
gewachsenen Platanen
in Potsdam Bornim. |
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Die Allee von Middelharnis Meindert Hobbema 1689 |
Gartenwege,
Gartenweg-Gestaltung, Wegebau
Wegebau, Gartenwege,
Gartenweg
Impressum
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Hier
auf diesem Gartenportal kannst du dir viele Ideen und
Anregungen holen und weil die Infos umfangreich sind, empfehle ich dir morgen oder in einer
Woche noch einmal rein zu schauen.
Die besten Ideen holt man sich durch gute Beispiele. Dafür hab ich extra
ein
Bilderarchiv, in dem du herumstöbern kannst.
Eine weitere Möglichkeit sind Gartenschauen oder auch spezielle
Schaugärten, die du besuchen kannst.

Wenn du eine Gartenausstellung besuchst, dann nimm einen Fotoapparat mit
und viel Zeit. Du kannst für deinen privaten Garten ruhig andere
Gestaltungs-Ideen kopieren. Dabei kann später bei der Umsetzung alles schon ganz
anders aussehen , etwa wenn du mit anderen Materialien arbeitest.
Ideen kopieren ist die eine Sache. Du kannst auch versuchen eigene Ideen
systematisch zu entwickeln. Dazu habe ich hier auf der Homepage auch einige
Anleitungen gegeben. Das Problem ist meist nur der allererste Schritt, selber
kreativ zu werden. Vorstellungen hat man ja viele, man muss sie nur etwas
kanalisieren.
Für den Anfang ist es hilfreich, wenn du dir über den Nutzungszweck
deines Gartens (Balkon oder Terrasse) Klarheit verschaffst. Schon die alten
Gestalter wussten: der Zweck bestimmt die Form.
Beispiel: du möchtest
Rosen sammeln und willst einen Flecken vor dem Haus haben, wo du ungestört
lesen kannst. Also legst du erst den "ungestörten Platz" fest - und der liegt
meistens nicht am Rande zum Nachbarn hin, sondern mitten im Garten.
Rosen wollen offen stehen, aber du benötigst für dich selber etwas
Sichtschutz. In diesem Falle wird das wohl eine kleine Gartenlaube sein, welche
diesen Zweck erfüllt. In der Laube kannst du dir ein kleine Gartenbibliothek
einrichten. Und für einen Sitzplatz im Freien bietet die Laube nach einer Seite
eine gewisse Rückendeckung.
Für die rankenden Kletterrosen kannst du von der
Laube aus Spaliere (oder Pergola) so führen, dass dein Leseplatz nicht
einsehbar ist.
Rosengärten sollten immer klar architektonisch angelegt sein. Mit dieser
Regel planst du den Rest deines Garten. Schöne Rosenbegleitpflanzen sind
Buchsbaumhecken, Lavendel und vielleicht auch Rittersporn. Mit diesen wenigen
Pflanzenarten gibst du deinen Rosen einen klaren, ruhigen Rahmen.
Wie schon gesagt ... so auf diese Weise kannst du deine Ideen fort und
fort, wie von allein entwickeln. Versuche es doch mal.
Übrigens: wenn du wirklich Interesse an einem Rosarium hast, dann sammle
besonders duftende Rosensorten (nicht jede Rose duftet) - bzw. pflanze die
duftenden Rosen nahe an deinen Sitzplatz oder an deine Terrasse im Garten.
Und noch ein Tipp - wenn dein Garten mal fertig ist und wenn du noch
etwas
Geld investieren willst: eine schöne Gartenplastik gibt dem Garten den
letzten Schliff und macht aus ihm etwas ganz Besonderes. [009]
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