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Labyrinth und Irrgarten - Möglichkeiten der Gestaltung in Architekturgärten


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Hecken
Labyrinthgärten





Thuja - Hecken

Heckenlabyrinth ... richtiger: ein Irrgarten!

Bild: Irrgarten aus Thujahecken.

Im Irrgarten kann man sich verirren ... doch nicht im Labyrinth, denn es gibt übrigens einen wichtigen Unterschied zwischen Labyrinth und Irrgarten.

Im Irrgarten kannst du dich verirren, sonst hieße er auch nicht Irr-Garten ;-) - in einem Labyrinth geht das nicht, denn dort gibt es nur einen einzigen verschlungenen Weg, der über viele Windungen an das Ziel führt ...

Irrgärten

Irrgarten aus Buchsbaumhecken

Mit "Irrgärten" beschäftigen sich die Menschen seit Jahrtausenden.
Eine Sonderform des Irrgarten ist das Labyrinth, bei dem es nur einen einzigen Weg gibt, welcher sich auf verwundenen Wegstrecken auf den Mittelpunkt hinzubewegt.

Beliebt waren die Heckenlabyrinthe in den formalen Gärten Englands und ebenso in den formalen Gärten der Barockzeit.

Schon in der Jungsteinzeit kannte man symbolische Labyrinthdarstellungen, die während der Bronzezeit in den verschiedensten Kulturen weit verbreitet waren.

Labyrinth-Formen

Labyrinthdarstellungen

Prähistorische Labyrinthdarstellungen
aus Europa und Indien. Solche Symbole zählen zu den so genannten archätypen der Symbolik, das heißt es sind uralte universelle Symbole der Menschheit.
Symbolik: Labyrinthe

Die Labyrinthe wurden ursprünglich mit Steinbrocken auf dem Erdboden ausgelegt.
Mittel- und Endpunkt konnte ein Baum sein, oder eine Freifläche.
Bei Frühjahrs- oder Initiationsritualen wurden diese Anlagen durchlaufen oder in Kulttänzen
durchzogen. Im Mittelalter finden sich Labyrinthdarstellungen in Kirchen ( Labyrinth von Chartres ), wo sie der Meditation dienten und mit Andacht durchschritten wurden.

Labyrinth in einer Kirche

Labyrinth von Chartres

Mit der Renaissance wurden die Labyrinthdarstellungen aus den Kirchen verbannt und finden sich seitdem in den europäischen Gärten wieder, wo sie mittels hohen Hainbuchenhecken gepflanzt, als Lustgärten dienten.
Mit verwirrenden Wegesystemen angelegt, entstanden so Irrgärten, also Heckengärten mit reinem "Spaßfaktor". Der Irrgarten wurde sehr beliebt, so auch im Barock und in den Gärten der Biedermeierzeit, sowie in der Romantik.

Rasen-Labyrinth

Labyrinth im Rasen

Rasen-Labyrinth. Hier ist es mit großen Pflastersteinen angelegt. Man kann so ein Rasenlabyrinth auch aus dem Rasen herausstechen - die ältesten Formen dieser Labyrinthe waren so angelegt. Praktischer zum Rasenmähen ist jedoch die Anlage mit stabiler Pflasterung.

Echte Labyrinthe erhielten sich in der freien Landschaft angelegt, als Rasenlabyrinthe - aus abgestochenen Rasensoden gestaltet. Beim Durchschreiten ist der Blick zum Endziel nicht durch hohe Hecken verdeckt, was auch gewollt ist. Beim Eintritt in das Wegesystem geht man sofort auf das Ziel zu und ist kurz zuvor gezwungen, auf verschlungenen "Lebenspfaden" Umwege zu gehen.

Würden wir dem Irrgarten ein gestalterisches Thema geben,
so wäre dies der "Meditationsgarten" der alten Europäer. Knotengarten

Rasen-Labyrinth

zum Kindergeburtstag ...

ein Rasenmäher-Labyrinth


Strohlabyrinth

Strohlabyrinth


Strohlabyrinth: eine tolle Spielidee für Kinder.





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