Dill
Dill.

In den Medien wird immer wieder berichtet, das Obst und Gemüse in Supermärkten sei mit Pestiziden und anderen Schadstoffen belastet. Schreckensmeldungen wie jene haben viele Verbraucher dazu bewogen, den Haus- oder Kleingarten zum Nutzgarten umzufunktionieren. Mittlerweile kann man von einem regelrechten Trend sprechen.

Die Vorteile des Nutzgartens

Dass immer mehr Menschen ihren Garten für den Anbau von Obst, Gemüse und Kräutern nutzen, ist nicht verwunderlich. Frisches aus dem Supermarkt kaufen viele schon längst nicht mehr und auch die Beliebtheit von Bio-Produkten nimmt langsam ab. Denn zum einen sind die angeblich aus nachhaltigem und schonendem Anbau stammenden Produkte Berichten zufolge weitaus nicht immer "Bio" und zum anderen sind sie für viele Verbraucher einfach nicht mehr erschwinglich. Vor allem Familien müssen oftmals sparen, wo sie nur können, da die gesamten Lebenshaltungskosten beinah unaufhörlich steigen. Wer da nicht in eine kleinere Wohnung umsiedeln will oder auf das Auto verzichten möchte, muss anderweitig sparen – und dies geht eben am leichtesten beim Essen. Während der eine nur einen Kräutergarten auf der Fensterbank der Küche hat, besitzt der andere gleich einen kompletten Nutzanlage, in dem (je nach Saison und eigenem Gusto) sämtliche hierzulande gedeihenden Obst- und Gemüsesorten angebaut werden. Einiges davon wird frisch verbraucht und zudem ein großer Teil eingemacht, eingefroren oder auch an Verwandte, Freunde oder Nachbarn verschenkt. Somit kann man stets sicher sein, dass das Mittagessen auch wirklich aus Deutschland stammt, und nicht mit Mitteln gegen Schädlinge oder Düngern behandelt wurde. Zuletzt schmeckt das Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten auch einfach besser! Tatsächlich wird manch einer überrascht darüber sein, wie Möhren, Tomaten und Co. wirklich schmecken! Noch schmackhafter werden die Mahlzeiten, wenn man zusätzlich auf hochwertige Gewürze setzt – qualitätsgeprüfte Gewürzmischungen kann man zum Beispiel bei Kräuter Kühne bestellen.

Alternativen

Vor allem Großstädter müssen jedoch meist auf einen großen Garten verzichten. Auch möchte nicht jeder das lieb gewonnene Stück Grün für den Anbau des nächsten Mittagessens verwenden, sondern sich lieber über eine bunte Blütenpracht freuen oder auf dem Rasen Ball spielen. Diesen Personen bleibt nur der Gang auf den Wochenmarkt oder in einen Biomarkt, von dem man weiß, woher die Produkte stammen. Platz für einen kleinen Kräutergarten ist jedoch überall. Hier muss man sich eben auf die am liebsten verwendeten Sorten beschränken! Kräuter, welche man nur selten verwendet, sollte man ohnehin besser in getrockneter Form aufbewahren. Bereits getrocknete Kräuter können übrigens ebenso bei Kräuter Kühne im Online-Shop geordert werden. Die Auswahl umfasst neben den gängigen Küchenkräutern auch exotischere getrocknete Pflanzen, welche insbesondere als Heilpflanzen Anwendung finden.

(Gastbeitrag, Aktualität beachten, 9/2012) https://www.kraeuter-kuehne.de/