Gartensauna.
Gartensauna.

Nicht nur wenn es draußen kalt ist, sehnen sich Menschen nach Wärme und Geborgenheit. Manche finde diese beim regelmäßigen Gang in die Sauna. Einmal richtig schwitzen, alten Ballast loswerden und dann von vorn beginnen – dieses Prinzip ist es, welches das Saunieren so gesund macht. Ein gestärktes Immunsystem ist nur einer der positiven Effekte, die dem Gang in die Sauna zugeschrieben werden. In öffentlichen Saunas gemeinsam mit Fremden zu schwitzen, ist dabei nicht jedermanns Sache. Viel angenehmer und intimer scheint da der Gedanke, eine eigene Sauna zu besitzen.

Mancher lässt sich eine solche im Keller einbauen. Andere, die mit einem großen Garten beschenkt sind, bauen sich ein ganzes Saunahaus.Ein solches ist eine Investition, die gut überlegt sein sollte. Für echte Saunafans stellt sich dabei nicht die Frage ob, sondern wie ein solches Haus gebaut werden sollte. Wer es sich leisten kann und bei der Gestaltung nicht unbedingt eigene Ideen einbringen möchte, der entscheidet sich für ein fertiges Saunahaus, das von firmeneigenen Monteuren im Garten aufgestellt wird. Doch alle, die Freude am Heimwerken haben, Geld sparen möchten oder besonders kreativ sind, haben die Möglichkeit, sich ihr Saunahaus nach Wunsch zu planen und zu bauen.

Zum Bau einer Schwitzhütte sind keine besonderen Vorkenntnisse nötig. Auch beim Werkzeug kann in der Regel auf das zurückgegriffen werden, was im Haushalt ohnehin vorhanden ist. Ganz Kreative suchen sich in einschlägigen Foren im Internet Baupläne für Saunahäuser und planen diese komplett selbst. Auf http://www.gartenpavillon.org/ findet man z.B. viele Tipps und Anregungen. Alle, denen ein solches Vorgehen zu aufwendig oder riskant ist, können ein Fertigbauset erwerben, in dem alle benötigten Teile mitgeliefert werden. Ein solches Saunahaus zum selber bauen steht qualitativ den zusammengebauten Häusern in nichts nach. Unabhängig von der Entscheidung, ob und wie selbst gebaut werden soll, müssen sich alle, die sich für ein Saunahaus interessieren, bei ihrer Kommune erkundigen, ob hierfür eine Baugenehmigung erforderlich ist.

(Gastbeitrag, Aktualität beachten, 2/2013, die Urheberrechte liegen beim Autor)