Akkuschraubers
Akkuschrauber mit Lithium-Ionen-Akku.

Wo früher ein Schraubenzieher herhalten musste, setzt heute jeder Heimwerker einen Akkuschrauber ein. Er erleichtert das Ein- und Herausschrauben von Schrauben. Der Aufbau eines Regals gelingt somit schneller und kraftschonender.

Hobby-Handwerker sollten sich vor dem Kauf eines Akkuschraubers Gedanken über dessen Einsatzgebiete machen. Die Angebote reichen vom Minischrauber bis zu Winkel-und Knickschraubern. Wer auf sehr beengtem Raum arbeiten muss, kann auch auf Stab-Akkuschrauber zurückgreifen.

Im aktuellen Akkuschrauber Test 2013 wurden die am Markt angebotenen Geräte im Praxischeck bewertet. Wichtige Vergleichsparameter in jedem Test sind das maximale Drehmoment (Angabe in Newtonmeter), die Leerlaufdrehzahl, die Leistungskraft des Akkus, das Gewicht des Schraubers sowie vorhandene Erweiterungsmöglichkeiten (Exzenteraufsatz, Beleuchtung). Das Drehmoment gibt Auskunft über die Kraft des Akkuschraubers. Es sollte zwischen 3 und 5 Newtonmeter liegen. Die Drehzahl ist abhängig von der Größe des Akkuschraubers. Bei einem Minischrauber sind 180 U/min das Minimum. Für den Komfort beim Arbeiten kann das Gewicht des Gerätes mit entscheidend sein. Je leichter es in der Hand liegt, desto angenehmer lässt sich z.B. ein Schrank aufbauen. Die größte Auswirkung auf den Kaufpreis hat laut den Testergebnissen der Akku. Hier sollte aber auch nicht zu stark gespart werden. Hochwertige Lithium-Ionen-Akkus garantieren leistungsstarkes Arbeiten über einen längeren Zeitraum. Gegenüber herkömmlichen Akkus sind Lithium-Ionen-Akkus außerdem wartungsärmer, da die Selbstentladung vergleichsweise gering ausfällt.

(Gastbeitrag, Aktualität beachten, 4/2013, die Urheberrechte liegen beim Autor) mehr Infos: www.akkuschraubertest.de/