Seniorengerechte Garten
Seniorengerechter Garten.

Die Bewegungsfreiheit sowie der Grundsatz, tun und lassen zu können was wir wollen, ist eines der entscheidenden Prinzipien eines selbstbestimmten Menschen. Doch gerade im Alter zeigt sich besonders im häuslichen Bereich eine erhöhte Unfallgefahr bei der Arbeit im Garten oder Haushalt.

Sei es bei der Pflege des Blumenbeetes oder beim Schneiden von Bäumen: Das Gefühl, hier eine schwere körperliche Arbeit auszuführen, ist den Meisten fremd. Verständlich, handelt es sich dabei doch um eines der besten Argumente, mal aus dem Haus zu kommen und etwas anderes zu sehen und vor allem zu tun, um Abwechslung vom Alltag zu bekommen. Gerade jetzt zum Beginn des Frühlings geht es wieder vermehrt ins Beet, womit auch die Risiken eines Unfalls rapide ansteigen. Haben Sie beispielsweise gewusst, dass es auch für den Außenbereich Treppenlösungen von Acorn gibt, die Barrierefreiheit schaffen? Wir wollen in diesem Artikel auf einige dieser Punkte eingehen.

Grundlegendes zur Gartenarbeit

Gewiss ist es ein schöner Anblick, den eigenen und liebevoll gehegten Garten nach vollbrachter Arbeit anzusehen und hier viel Zeit zu verbringen. Vorbei sind dann, zumindest für einige Zeit, die anstrengenden und stressigen Tage an der freien Luft. Hier sollten Sie clever sein, denn das Aufteilen der Arbeit auf mehrere Tage verschafft Ihnen die notwendige Erholung. Ganz nebenbei können Sie so Veränderungen am Garten viel einfacher bemerken, wenn Sie mit dem Abstand eines Tages auf das Werk des Vortages blicken. Legen Sie Pausen ein, trinken Sie ausreichend und vermeiden Sie anstrengende Arbeiten in der Mittagshitze.

Seniorengerechte Umbauten

Um Ihren Garten wirklich Seniorengerecht anzupassen, empfehlen sich besonders folgende Arbeitsschritte:

  • Legen Sie Treppen an, um vom Terrassenbereich problemlos auf die Wiese zu gelangen. Bei Wegen sollten Sie beachten, dass eine Mindestbreite von 1,20 eingehalten wird. So stellen Sie sicher, dass man ohne Probleme zu Zweit entlang gehen kann.
  • Treppen versorgen Sie mit dem nötigen Halt, denn damit entfällt die Kraftanstrengung für vormals steile Abgänge. Eine Tiefe von 40 Zentimeter sowie eine Höhe von circa 15 Zentimeter wird im Allgemeinen empfohlen, um ideal passieren zu können.
  • Um eine Überanstrengung zu vermeiden, kann es ratsam sein, die Absätze durch künstliche Hilfen zu verkürzen sowie ein Geländer anzubringen.
  • Der dritte Punkt hat dann nämlich den Vorteil, dass man entsprechende Rampen für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Rollatoren ohne Probleme rutschfest auftragen kann, damit auch diese Gruppe keinerlei Zugangsschwierigkeiten hat.

Im Winter können Sie kleine Haftnoppen auf den Wegen anbringen, damit die Rutschgefahr eingedämmt wird. Lassen Sie sich gezielt beraten und machen Sie eine Liste, mit welchen Problemen Sie akut zu kämpfen haben.


(Gastbeitrag, Aktualität beachten, 4/2013, die Urheberrechte liegen beim Autor) www.acorntreppenlifte.de/ Bildrechte: © itsmejust - Fotolia.com, 2013