Blühende Bäume in der Stadt
Blühende Bäume in der Stadt.

Grünflächen in den Städten und Gemeinden sollten für die Entspannung und Erholung der Einwohner sorgen. Solche Grünanlagen funktionieren vor allem in den Großstädten als „die Lunge“ einer Stadt, sorgen für saubere Luft und erhöhen deutlich die Lebensqualität. Zu den städtischen Grünflächen zählen nicht nur große Parks oder Wälder, sondern auch kleine, begrünte Streifen an den Wegesrändern, verschiedene bepflanzte Verkehrsinseln oder aufgestellte Blumenkübel.

Die grünen Inseln in den Städten sollten möglichst naturnah gepflegt werden, weil sie einen Lebensraum für viele Pflanzen- und Tierarten bieten. Grünflächen sind ein relevanter Bestandteil der Siedlungsentwicklung und sollten bei jeder modernen Stadtplanung berücksichtigt werden. Damit die Pflege der grünen Oasen auch finanziell gesichert ist, könnte man mit einer dezent platzierten Werbung etwas zur finanziellen Sicherung der Grünflächen beitragen. Wie die Werbeflächen dabei genutzt werden könnten, erfährt man auf dieser Webseite.

Für die umweltgerechte und ökologische Pflege der Grünflächen sorgen

Damit die Grünanlagen auch dauerhaft schön aussehen und den Einwohnern einen attraktiven Erholungsplatz bieten können, müssen sie entsprechend gepflegt werden. Dazu könnten folgende Tipps hilfreich sein:

Rasenpflege: Damit der Rasen zu einem Blickfang wird, sollte der artenarme Zierrasen durch extensive Gebrauchsrasen ersetzt werden. Rasenflächen, die nicht besonders belastet werden, können lediglich vier bis acht Mal im Jahr geschnitten werden. Zudem sind solche Rasenflächen um einiges artenreicher als solche Flächen, die viel öfter gemäht werden. Möchte man die Attraktivität solcher Flächen steigern, kann man statt Rasen ein- bis zweischnittige Blumenwiesen anlegen. Damit für die nachhaltige Entwicklung solcher Flächen gesorgt wird, sollten die Böden nährstoffarm sein, wie beispielsweise die Sandböden. Verwendet man bei der Landschaftsgestaltung exotische Pflanzen, dann sollten die auf kleineren Flächen kultiviert werden. Sie sollten etwas Besonderes bieten, am besten eignen sich dafür heimische Arten oder Wildstauden. Auf den Einsatz von Herbiziden und anderen Pflanzenschutzmitteln kann bei öffentlichen Grünflächen verzichtet werden. Die Böden sollten bei Unkrautaufkommen mit Hackschnitzeln und Mulch bedeckt werden, damit das Unkraut minimiert wird.

Gehölze: Für kleine Waldanlagen sollten besser heimische Gehölze verwendet werden, weil sich die Tiere darin viel wohler fühlen als bei den exotischen Gehölzarten. Bei der Pflege der Sträucher sollte man selektiv vorgehen: Schnell wachsende Sträucher werden somit stärker zurückgeschnitten als die Arten, die etwas langsamer wachsen. Die wertvollen Pflanzenarten sollten auch verstärkt gefördert werden. Herbstlaub sollte nur an den Plätzen entfernt werden, bei denen es unbedingt erforderlich ist, auch aus ästhetischen Gründen. Dabei sollte man möglichst auf den Einsatz von Laubsaugern verzichten: Sie entfernen nicht nur das Laub, sondern vernichten auch die in dem Laub lebenden Tiere. Alte und „kränkliche“ Bäume sollten so lange wie möglich gepflegt werden, bevor sie entfernt werden. Etwaige Höhlen oder Risse in den Stämmen sollten gelassen werden, weil Totholz ein Lebensraum von verschiedenen Lebewesen ist.

(Gastbeitrag, Aktualität beachten, 5/2013, die Urheberrechte liegen beim Autor)