Rispenhortensien im Garten
Tipp für Allergiker: Rispenhortensien pflanzen.

Die meisten Menschen lieben ihren Garten. Doch für einige Gartenliebhaber kann er auch zum Problem werden, nämlich wenn sie unter Heuschnupfen leiden. Was vor einigen Jahren noch eine exotische und ausgefallene Krankheit war, ist heute die Volkskrankheit schlechthin.

Fast jeder vierte Deutsche ist von Heuschnupfen betroffen und das gesamte Jahr über hält der eigene Garten eine ganze Reihe von Pollen bereit, die den Betroffenen zu schaffen machen. Getreu dem Motto „Blütezeit ist Heuschnupfenzeit“ wird ihnen die eigentlich schönste Zeit im Gartenjahr, nämlich der Sommer verdorben. Dabei gibt es auch für Allergiker Mittel und Wege, ihren Garten zu genießen.

Giftige Pflanzen sollten gemieden werden

GartenhortensienEin schön gestalteter Garten zeichnet sich durch farbenfrohe Blüten in Hülle und Fülle aus. Doch gerade die bunten Blumen, wie Oleander oder Maiglöckchen und Blauregen, sind giftig. Und viele Allergiker, die unter Heuschnupfen leiden, reagieren auf die enthaltenen Giftstoffe ebenfalls sehr stark. Als Alternativen können auch Hortensien gepflanzt werden. Zu beachten ist außerdem, dass die Giftpflanzen nicht nur für den Menschen giftig sind, sondern genauso Haustieren Schaden zufügen können.

Beete im Garten sollten ebenfalls nicht mit pollenreichen Pflanzen bepflanzt werden. Besser eignen sich unbedenkliche Pflanzen. Bunte Blumenwiesen und Gräser sollten im Garten für Allergiker überdies vermieden werden.

Was eignet sich denn nun für Allergiker?

Da stellt sich vielen die Frage, welche Pflanzen sich denn nun für Allergiker konkret eignen und die Auswahl ist gar nicht so gering. Bei den Sommerblumen sind das fleißige Lieschen, die Löwenmäulchen, Klatschmohn, Vergissmeinnicht und Eisenkraut, Petunien, Pantoffelblumen und Lobelien, sowie Stiefmütterchen geeignet, da diese Allergikern oft keine größeren Probleme bereiten.

Wer Staudenbeete anlegen möchte, um die Wiesenflächen zu reduzieren, kann auf Akelei, Taglilie, Glockenblume und Katzenminze, auf Prachtspiere, Flockenblume und Pfingstrose setzen. Bäume und Sträucher dürfen ebenfalls angepflanzt werden. Für Allergiker eignen sich Hortensien, Magnolien, Aukuben, Felsenbirnen, Schneeball, Zierquitte und Hibiskus, um nur einige zu nennen.

(Gastbeitrag, Aktualität beachten, 8/2013, die Urheberrechte liegen beim Autor)