Das eigene Gartenhaus
Das eigene Gartenhaus.

Wer einen Garten besitzt, wird um Arbeit nie verlegen sein. Aber der Garten macht nicht nur Arbeit, sondern er ist auch eine Oase der Erholung in einer allzu hektischen Zeit. Und in einen schönen Garten gehört auch ein gemütliches und gleichzeitig praktisches Gartenhaus. Das macht nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen Spaß und bietet Platz für allerlei Geräte und Gartenmöbel. Selbst in den kleinsten Garten passt immer noch ein kleines Gartenhaus hinein. Und wer hat sich denn nicht schon als Kind ein Gartenhaus gewünscht?

Platz für Geräte und Gartenmöbel

Ein Gartenhaus ist nicht nur im Sommer, sondern vor allen Dingen auch im Winter eine feine Sache. Hier ist in der ungemütlichen Jahreszeit Platz für alle Gartengeräte, die sonst im Hof herumstehen und vor sich hinrosten würden. Im Gartenhaus kann man im Winter auch seine Töpfe und Blumenkästen unterbringen und es bietet Platz für Blumenerde und Dünger. Dort bewahrt man auch Samen und Blumenzwiebeln auf, die nicht in der Erde überwintern können. Und daneben bietet das Gartenhaus auch Stauraum für die Hollywoodschaukel und Stühle, Tische oder Bänke.

Das Gartenhaus als Sommerhaus

Es gibt auch Familien, welche die Gartenhäuser weniger als Schuppen denn als kleines Wohnhaus benutzen. Diese Tradition rührt noch von den alten Bauernhäusern her, wo man vor dem Gartenhaus die Sommerküche betrieb. Das eigentliche Haus wurde im Sommer nämlich fast nur zum Schlafen genutzt und rund um das Gartenhaus spielte sich das Familienleben ab. Das war sehr praktisch, denn die Frauen mussten im Sommer für den Winter vorsorgen. Da wurde Marmelade gekocht und Früchte und Gemüse wurden eingelegt. Hier trocknete man Kräuter, Äpfel und Aprikosen. So konnten die Frauen arbeiten und ganz bequem die spielenden Kinder in und um das Gartenhaus beaufsichtigen. Das Haus blieb sauber und man war den ganzen Tag dort an der frischen Luft und nahe am Brunnen.

(Gastbeitrag, Aktualität beachten, 7/2013, die Urheberrechte liegen beim Autor)