Steinlaterne am Teich
Steinlaterne am Teich.

Ein japanischer Garten ist ein Ort, wo man seine Ruhe findet und sich tief entspannen kann. In solchem Rückzugsort sind alle Elemente gezielt aufeinander abgestimmt, damit der Körper seine innere Ruhe findet. Welche Elemente das sind und wie man seinen japanischen Garten gestaltet, erfährt man in diesem Beitrag.

Japanischen Garten anlegen: Kurzeinleitung

Grundstücke auf japanische Art zu gestalten, ist eine besonders reizvolle Herausforderung. Auf diese Weise gestaltete Gärten hinterlassen allein durch bloße Betrachtung einen unvergesslichen Eindruck. Manche japanische Gärten können so schön sein, dass sie von ihren Besitzern gerne als ein Bildmotiv verwendet werden. Im Internet kann man verschiedene Gartenbilder ansehen und sich Inspirationen für das Anlegen eines eigenen Gartens holen.

Diese Elemente dürfen in einem japanischen Garten nicht fehlen

Nicht nur die besondere Gestaltung im japanischen Stil trägt zur Einzigartigkeit bei; auch die Atmosphäre, das Wohlbefinden und die Ruhe, die solche Gärten ausstrahlen, sprechen für die besondere Stellung dieser Art von Gartengestaltung. Deswegen sollte man beim Anlegen eines asiatischen Gartens zuerst eine gründliche Planung vorbereiten, weil solche Gärten perfekte und klar geführte Formen und Linien haben müssen. Jedes Element in spielt eine spezielle Rolle und darf bei der Gestaltung nicht fehlen. Bestimmte Gehölze, Bambus, Wasser, Moos oder Felsen, besitzen in Japan eine gewisse Symbolik und sollten bei der Planung mitberücksichtigt werden.

Japanischer Garten – das braucht man bei der Gestaltung

Für das stilgerechte Anlegen braucht man folgende Elemente:

  • Gehölze: Sie symbolisieren in Japan das Leben. Ein Samenkorn wird im Laufe der Zeit zu einem starken Baum, der tief in der Muttererde verwurzelt steht. Auch ein Symbol für Augenblick und Ewigkeit sollte nicht fehlen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Kirschblüte: Heute wunderschön, morgen ist ihre Zeit schon vorbei. Für die Symbolisierung von Ewigkeit werden die Kiefern gepflanzt, weil sie immergrüne Bäume sind. Auch die Bonsai stehen in jedem typischen japanischen Garten. Für den Standort wählt man dann einen besonderen Platz aus.
  • Felsen und Steine: Durch diese Elemente werden die verschiedenen Gottheiten und Tierarten dargestellt. Sie symbolisieren jedoch auch die typische bergige Landschaft der japanischen Inseln.
  • Wasser: Das Element „Wasser“ darf in keinem japanischen Garten fehlen, weil Japan vom Wasser umgeben ist. Bei der Gestaltung kann man einen Teich, verschiedene Wasserläufe oder Quellsteine anlegen. In einem Teich sollte man zudem Fische halten, weil sie für das Glück stehen.
  • Asymmetrie: Bei der Gestaltung denkt man daran, dass der Raum unbedingt asymmetrisch aufgebaut wird. Ungerade Zahlen stehen im Asien für Glück. Das betrifft auch die Wege, die natürlich und geschwungen verlaufen sollen.
  • Moos: Das ist ein Hauptelement bei der Gestaltung eines japanischen Gartens. Das Moos steht in Japan und im übrigen Asien für langes Leben und Dauerhaftigkeit.

(Gastbeitrag, Aktualität beachten, 8/2013, die Urheberrechte liegen beim Autor)