Pizzabackofen
Gemauerter Pizzabackofen im Garten.

Gekauftes Brot oder eine Fertigpizza kann sich mit keinem selbstgebackenen Produkt messen, der Genuss von Hausgebackenem ist schlichtweg unvergleichlich. In einem normalen, haushaltsüblichen Backofen lassen sich die schmackhaften Gebäckstücke zwar durchaus auch produzieren, doch mit einem holzbefeuerten Spezialofen werden sowohl Pizza als auch Brot nicht nur aufgrund der höheren Temperaturen noch schmackhafter.

Der Backes in der Vergangenheit

Bis heute gibt es in ländlichen Regionen noch Bauernhöfe und Dörfer, die einen sogenannten Backes besitzen. Der älteste noch erhaltene Backofen stammt aus dem Jahr 1585 und steht in Zwönitz im sächsischen Erzgebirgskreis. Große Höfe unterhielten bereits im Mittelalter eigene Backhäuser, Kleinbauern versorgten sich entweder auf dem Markt oder nutzten für die Herstellung von Backwaren die damals üblichen offenen Feuerstellen im eigenen Haus. Das Backhaus der Großbauern und Adelshöfen stand in der Regel an die Küche angelehnt, dennoch war die Brandgefahr groß. Im siebzehnten/achtzehnten Jahrhundert entwickelte sich die Idee, für die Bewohner der Dörfer ein Gemeinschaftsbackhaus zu errichten. Dieser Backes hatte den Vorteil, dass er etwas von den Häusern entfernt lag und somit die Feuergefahr für das Dorf minderte, zudem ließ sich der Holzverbrauch für die eigene Brotherstellung reduzieren. Bis in die siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurden die alten Steinöfen in einigen Regionen genutzt, doch dann verschwand die Tradition vollständig, viele der schönen alten Backhäuser verrotteten oder fielen einer Dorfmodernisierung zum Opfer. Ende des Zwanzigsten Jahrhunderts erlebten die Dorfbackhäuser eine Renaissance. Heute gibt es Dörfer, in denen die Anwohner das alte Backhaus reaktivierten und seither wie in der Vergangenheit einmal pro Monat oder Quartal gemeinschaftlich Brote backen.

Der Pizzaofen als Alternative zum Backhaus

Wer nicht die Möglichkeit oder die Zeit hat, mit der Gemeinschaft in einem alten Backhaus sein Brot herzustellen, muss auf diesen Genuss nicht zwangsweise verzichten. Es gibt sehr gute Alternativen in Form von Pizzaöfen für den Garten, wie sie beispielsweise unter www.tomishop.de/ zu finden sind. Modernen Backöfen arbeiten je nach Modell wie die historischen Vorbilder mit einer Befeuerung aus Holz, sodass sie dieselben geschmacklichen Ergebnisse wie die Originale erzielen. Die begrenzt transportablen Öfen sind nicht aus Stein, sondern besitzen eine Außenhülle aus Aluminium und eine Innenauskleidung mit Hochtemperaturkeramik, weshalb sie sehr schnell die gewünschte Temperatur erreichen, diese sehr gut halten und zudem verhältnismäßig wenig Holz verbrauchen. Die Restwärme lässt sich genau wie in einem "echten" Backes für Aufläufe, Pizzas oder den bekannten, dünnen Flammkuchen nutzen. Diese Pizzaöfen sind perfekt für kleine Haushalte und ermöglichen den vollständigen Verzicht auf industriell hergestellte Teigwaren.

(Gastbeitrag, Aktualität beachten, 7/2013, die Urheberrechte liegen beim Autor)