Schnecke
Schnecke - nur auf dem Foto schön.

Gartenliebhaber kennen das Problem: Es wird sehr viel Zeit, Mühe und Liebe in die Gartenpflege investiert; Pflanzen werden mühsam herangezogen und das Beet täglich über Stunden gepflegt, um anschließend den Ertrag von frischem Gemüse und Obst genießen zu können – und dann kommen eines nachts die Schädlinge und Feinde der Salatköpfe und des weiteren Gemüses und machen in nur kurzer Zeit, die Mühe und Pflege zunichte.

Erblickt der Gartenbesitzer solch eine Verwüstung seines Beetes kommt Wut und Hass in ihm hoch, was ein vollkommen verständlich Verhalten darstellt. Dann wird nach dem Verursacher und Täter gesucht und schnell wird klar, die schleimigen, kriechenden Schnecken sind schuld. Die die Dunkelheit und die Nässe lieben und in nur wenigen Stunden ein komplettes Beet vertilgen können. In diesem Falle sucht der Gartenbesitzer nach Möglichkeiten, die Schnecken zu vertreiben oder gar zu vernichten. Doch was ist das beste und wirksamste Mittel? Und muss immer gleich zu dem Gift des Schneckenkorns gegriffen werden? Diesen und weiteren Fragen wird im Folgenden nachgegangen.

Ohne Chemie die Schnecken wirkungsvoll bekämpfen

Oftmals wird gesagt, die Hausmittel, die schon unsere Vorfahren gebraucht haben, um Schädlinge zu bekämpfen, sind die wirksamsten Methoden. Damals gab es nur wenig Chemie oder spezielle Gifte waren zu teuer und nicht überall erhältlich. Daher musste sich anders beholfen werden und es wurde überlegt, was hassen diese gefräßigen und schleimigen Tiere denn? Damals wurde sich ausschließlich von den Erträgen des eigenen Gartens ernährt. Supermärkte an jeder Ecke, wie heutzutage, gab es nicht. Somit waren die Familien auf gute Erträge des Gartens angewiesen. Eine Schneckenplage, die über Nacht, sämtliches Gemüse, das eine Familie monatelang ernähren konnte, fraß, war eine Katastrophe. Aus diesem Grunde, war es wichtig, die Schneckenplage fern zu halten und zwar wirkungsvoll. Aufgrund der Tatsache, dass chemische Mittel nicht eingesetzt werden konnten, musste sich anders beholfen werden. Wie die Schnecken auf natürliche Weise bekämpft werden können, wird nachfolgend erläutert.

Tipps zum natürlichen Bekämpfen der Schnecken

NacksschneckeEiner der wirkungsvollsten Methoden die Schnecken fern zu halten, ohne sie qualvoll töten zu müssen, ist das Aufstellen eines speziellen Zauns. Ein Schneckenzaun besteht aus Metall, ist um die zehn Zentimeter hoch und verfügt über eine Kante, die eine Schnecke nicht überwinden kann. Wenn solch ein Schneckenzaun um die Pflanzen, die nicht angegriffen werden sollen, gestellt wird, ist ein guter und sicherer Schutz geboten. Eine andere nicht ganz so wirkungsvolle, aber dennoch hilfreiche Methode, ist das Streuen von Asche, Steinmehl oder Holzwolle, rings um das Beet. Schnecken hassen die Trockenheit und lieben die Nässe. Daher befallen sie meistens, in einer feuchten und nassen Nacht ein Beet. Wird Asche, Holzwolle oder Steinmehl gestreut, so wird eine einigermaßen trockene Umkreisung des Beetes hervorgerufen, welche die Schnecken zum größten Teil fern hält.

Weitere Schnecken Bekämpfungsmethoden werden auf der Seite zuhause.de vorgestellt; auch in diesem Bericht werden einige hilfreiche Methoden vorgestellt, wie Schnecken ohne Gift vertrieben werden können. Außerdem wird erläutert, wie gefährlich die Benutzung von Schneckenkorn ist, da es nicht nur die Schnecken tötet, sondern auch für die Haustiere, wie Hund und Katze, sehr gefährliche Folgen haben kann.

(Gastbeitrag, Aktualität beachten, 8/2013, die Urheberrechte liegen beim Autor)
Bild 1: pixabay.com © Hester
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