Stipa gigantea, Riesenfedergras
Stipa gigantea, Riesenfedergras.

Ziergräser erfreuen sich im Garten einer großen Beliebtheit. Hoch ragen sie auf und wiegen sich im Wind, was der Gestaltung ein besonderes Flair verleiht. Zu den beliebtesten Ziergräsern in Deutschland zählen zum Beispiel das Lampenputzergras, das Pampasgras oder der Chinaschilf.

Günstig kann man diese Ziergräser in einem Onlineshop für Blumen und Pflanzen erwerben.

Durch ihren besonderen Reiz komplettieren sie den kleinen Garten optimal. Doch auch sie müssen im Winter gut geschützt werden.

Rückschnitt der Ziergräser? Nein danke!

Viele Gartenfans nutzen den Herbst, um allerlei Pflanzen, Sträucher und Bäume im heimischen Garten zurückzuschneiden oder sie ganz herunterzuschneiden. Das ist bei Ziergräsern nicht nötig. Ungeschnittene Ziergräser können selbst im Winter, wenn sie mit Schnee und Reif bedeckt sind, noch einen schönen Anblick bieten.

Zudem kann der frühe Rückschnitt ihnen sogar Schaden zufügen. Die Halme werden dabei nämlich abgeschnitten, so dass Wasser in die Pflanze eindringen kann. In deren Inneren kann es daraufhin zur gefürchteten Fäulnis kommen.

Wie bringt man Ziergräser besser über den Winter?

Deshalb sollte man nach Alternativen suchen, um die Ziergräser unbeschadet über den Winter zu bringen. Eine davon ist das Zusammenbinden der Gräser. Dieses sollte optimalerweise an einem trockenen Tag erfolgen, damit keine Feuchtigkeit mit eingebunden wird und ebenfalls zur Fäulnis führen kann. Dafür nimmt man das Ziergras büschelweise in den Arm und bindet es dann zusammen.

Durch dieses Zusammenbinden stehen die Ziergräser nicht nur kompakt, sondern sie sind auch vor Wind und Regen geschützt. Das Herz der Pflanze kann den Winter somit gut überstehen. Bei niedrigen Temperaturen sollte ein Frostschutzvlies verwendet werden. Es kann unten um die Gräser gewickelt werden. Im Wurzelbereich wirkt eine Schicht Laub isolierend und schützt die Pflanze vor Frostschäden. So kann durch den Verzicht auf den Rückschnitt nicht nur das Ziergras besser geschützt werden, sondern gleichermaßen bleibt ein attraktiver Blickfang im Garten bestehen – und das auch in der kalten, ungemütlichen Jahreszeit.


(Gastbeitrag, Aktualität beachten, 11/2013, die Urheberrechte liegen beim Autor)